Pornosucht durch Internet

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Das Internet verschlimmert die Pornografiesucht. Die Anonymität und Verfügbarkeit im Internet wird manchem zum Verhängnis. Durch das recht junge Medium Internet hat die Pornografie und Sexsucht eine ganz neue Dimension angenommen.

Erst wenige Psychotherapeuten widmen sich dieser Problematik, die vor allem Männer betrifft. Sehr häufig sind auch Homosexuelle unter den Betroffenen, da sie durch ihr Umfeld sehr häufig mit sexuellen Reizen bombardiert werden.

Der Pornokonsum macht sich selbstständig

Das Internet hat die gesamte Pornoindustrie erheblich verändert und natürlich auch erweitert. Neben den üblichen Bildern und Filmen erlaubt dasselbe Medium auch sexuelle Begegnugen mit realen Personen, etwa mit Cybersex oder Chat.

Ein Onlinezugang ist heute schon sehr billig und vor allem diskret, da kein Zeitschriftenverkäufer mehr dazwischengeschaltet ist. Nicht immer, aber leider sehr häufig verlangen die User immer intensivere Reize und wechseln so von Softporno über Hardcore zu Gewalt- und schließlich Vergewaltigungspornos. Viele Männer können kaum mehr alleine vor einem Computer sitzen, ohne auf einschlägigen Seiten zu suchen.

Zahl der Betroffenen

Vorsichtige Schätzungen sprechen von rund 40.000 Betroffenen in Österreich. Davon sind neun Zehntel Männer. Das häufigste Motiv ist vermutlich die fehlende sexuelle Befriedigung, Einsamkeit und fehlender Lebenssinn. Wie jede Sucht verstärkt auch diese das Leiden dieser Personen.

Menschen, die eine Porno-Sucht haben, weisen alarmierend oft Depressionen, Angstgefühl und Stress auf.

Über marvin 1337 Artikel
Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

1 Kommentar

  1. Nach meiner Einschätzung beruht der Pornokonsum zunächst erst einmal hauptsächlich auf pubertäre Neugierde. Als ich in die Pubertät kam habe ich mir auch jeden Porno reingezogen, den ich im Netz gefunden habe.

    Irgendwann werden die Filmchen aber voll langweilig, denn die Handlung ist immer gleich. Da werden wahllos Schwänze geblasen und nach ein paar Minuten wird gefickt.

    Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass ich mir heute keine Pornos mehr ansehe, allerdings nutze ich sie heute eher mal zum Antörnen. Wenn ich mir dann einen wichse und mein Kopfkino dabei die Regie übernommen hat, habe ich eigene Bilde, dann interessiert mich der Porno überhaupt nicht mehr.

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