Zu viele Medikamente

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Wenn Ärzte nicht gut zusammenarbeiten, droht Patienten mit mehreren Erkrankungen Gefahr durch falsche oder zu viel Medikation.

Besonders ältere Patienten sind davon betroffen. Es ist kein Einzelfall, dass manche Patienten bis zu 20 Wirkstoffe gleichzeitig verabreicht bekommen haben. Das kann in vielen Fällen eine Zeit lang gut ausgehen, birgt jedoch große Risiken, wenn sich zwei Wirkstoffe nicht vertragen.

Nebenwirkungen als Beschwerden

Ein Arzt weiß normalerweise wie Medikamente miteinander wirken und diese im Körper abgebaut werden. Laut einer Studie der Universitätsklinik Toulouse in Frankreich war bei acht Prozent der Patienten der Medikamenten-Mix die Ursache für Beschwerden.

Die behandelnden Ärzte sollten bei der Verabreichung neuer Medikamente die Liste ihrer Arzneimittel durchgehen und prüfen, ob sie sich miteinander vertragen und überhaupt noch alle nötig sind. Außerdem gebe es inzwischen Softwareprogramme, die über mögliche Wechselwirkungen der Medikamente informierten.

Natürlich sind auch die Patienten selbst gefordert und sollten ihren behandelnden Arzt auf ihre momentane Medikation aufmerksam machen. Denn solange die verabreichten Medikamente nicht auf der e-card gespeichert werden, sind die Ärzte bezüglich dieser Informationen auf den Patienten angewiesen.

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