Krebsvorbeugung

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Nur 2,5 Prozent der Erkrankungen können mit einer gesunden Ernährung verhindert werden, meinen Wissenschaftler. Es wurden die Daten von 500.000 Europäern erfasst und ausgewertet. Die Untersuchung hat ergeben, dass der Verzehr von größeren Mengen Obst und Gemüse nicht unbedingt eine große Wirkung hat, wenn es um den Schutz vor Krebs geht.

Laut den Wissenschaftlern können nur rund 2,5 Prozent der Krebserkrankungen durch den regelmäßigen Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse täglich verhindert werden.

Der Versuch

Es ist der Wissenschaft kein Nachweis gelungen, dass fast 50 Prozent aller Krebserkrankungen auf diese Weise verhindert werden können. Für die aktuelle Studie wurden die Daten von Personen aus zehn Ländern analysiert, die an der hoch angesehenen European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition teilgenommen hatten. Jetzt wurde nachgewiesen, dass der Zusammenhang zwischen Obst- und Gemüse-Essen sowie einem verringerten Krebsrisiko eher schwach ist.

Die Wissenschaftler berücksichtigten Faktoren wie Rauchen und Sport, als sie ihre Schlüsse zogen. Sie können jedoch nicht ausschließen, dass auch die geringfügige Senkung des Krebsrisikos nicht darauf zurückzuführen ist, dass Menschen, die mehr Obst und Gemüse essen, auch sonst gesünder leben. Im besten Fall können zwei zusätzliche Portionen Obst und Gemüse 2,6 Prozent der Krebserkrankungen bei Männern und 2,3 Prozent bei Frauen verhindern.

Schützende Wirkung

Spezifische Substanzen, die in bestimmten Obst- und Gemüsearten enthalten sind, können trotzdem eine wichtige und schützende Wirkung haben. Das in Tomaten enthaltene Lycopin zum Beispiel kann das Prostatakrebs-Risiko verringern.

Chemikalien, die in Brokkoli zu finden sind, stimulieren angeblich ein Gen, das gegen Darmkrebs schützt.

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