Zum Zuschauen aufgefordert

Schwule Kurzgeschichten

Als ich vor 3 Jahren von Hamburg nach Essen versetzt wurde, war ich nicht gerade glücklich, kam ich doch aus der Weltstadt in die vermeintliche Provinz. Lange fühlte ich mich nicht heimisch, daran änderten auch die Ausflüge in die heimische Szene nichts. Eine Veränderung trat erst nach einem erneuten Umzug in ein anderes Viertel ein. Hier sind die Leute umgänglicher, man kommt relativ leicht in Kontakt. Etwas störend empfand ich die Enge zu den Nachbarhäusern – dabei sollte gerade sie nachhaltig dazu beitragen, dass ich mich jetzt wohl fühle.

Ich hatte mir einmal mehr auf dem Heimweg einen Abstecher in einen Sexshop gegönnt und auch ein Heten-Magazin gekauft, da ich zumindest bi veranlagt bin, wenngleich es mir nach wie vor mehr Spass macht, mit einem Mann zu ackern. Wie ich also auf dem Bett lag und mich durch die diversen Kontaktanzeigen wixte, fiel mir eine auf: Im Raum Essen suchte ein Pärchen, Ende zwanzig, Männer, die Spass daran hätten, sich am Zuschauen aufzugeilen. Natürlich strich ich mir die Anzeige an und nachdem ich noch drei weitere entdeckt hatte, die mich richtig reizten, setzte ich mich noch am Nachmittag hin und schrieb gleich.

Knappe zwei Wochen später läutete das Telefon. Eine sympathisch klingende Männerstimme gab zu erkennen, dass er und seine Frau gar nicht weit weg wohnen würden. „Wenn Du mal zum Fenster herausschaust… warte mal, ich mache das Licht aus und an… Hast Du nun gesehen, wie nahe wir bei Dir sind?“ Ich tat das gleiche, damit er wusste in welcher Wohnung ich wohnte – es war schräg gegenüber. Himmel, es war einerseits geil zu wissen, dass so nahe andere geile Leute mit Kontaktwunsch wohnten, andererseits irritierte es mich auch. Was, wenn man sich doch nicht so nett findet und trotzdem miteinander auskommen muss? Ich hätte mich in dem Fall nicht gemeldet, aber Heiner schlug vor, am nächsten Abend doch einmal vorbei zu schauen. „Wenn es nichts wird, können wir es auch nicht ändern, aber schön wäre es doch…“

Dann beschrieb er Kirstin (sie war noch einkaufen), dann sich. Er ist ein Mann der Sorte, die ich bevorzuge: mittelgross, leicht stämmig, mit Vollbart und auch ansonsten sehr behaart. Und zwischen den Beinen ein ganz nettes Pfund. Natürlich stand meine Palme gleich und er gestand auch, dass er sich ebenfalls den Schwanz reiben würde. Schliesslich rückte ich damit heraus, dass mich Männer sehr faszinieren. Sonderlich überrascht schien er nicht zu sein, gab dann noch zu, dass er seit der Bundeswehr mit keinem fremden Schwanz mehr gespielt hatte, „aber wenn Du ein anständiges Kaliber hast, greife ich vielleicht auch einmal rüber“, lachte er auf. „Jetzt will ich meinen Harten lieber verstauen, damit ich nachher noch eine anständige Ladung für Kirstin habe… Also viel Spass beim wixen und bis morgen, okay?“

Natürlich war ich pünktlich, hatte noch eine Flasche Champagner gekauft, die eisgekühlt war, so dass wir uns zum Kennenlernen zuprosten konnten. Die Beiden haben ein Faible für Lack-Kleidung. Es sah schon scharf aus, wie sie in ihrer Reizwäsche mir gegenüber sassen und sich Titten und die Hosenbeule massierten. Schliesslich wechselten wir ins Schlafzimmer. Ich setzte mich auf die kleine Couch in der „Wixecke“; das Bett war wie eine Insel mit einem Punktstrahler angestrahlt, während ich im Halbdunkel sass, wie im Kino eben. Ich zog mich auf ihr Geheiss hin nackt aus und sah zu, wie Heiner seine Frau freigelegte. Die holte nun seinen Hammer aus der Hose. Ein harter Klöppel von ziemlicher Dicke schnellte ins Freie. Die Eier hatte er, ebenso wie ich, rasiert. Dort begann sie mit den Leckarbeiten, ehe sie den Steifen in den Mund nahm, während er sich über ihre Brustwarzen hermachte. Meine Faust raste am Stamm auf und ab, es war noch geiler, zwei live beim Ficken beobachten zu können, als das Treiben nur auf Video zu sehen. Immer wieder musste ich abbremsen, um nicht innerhalb von wenigen Minuten abzuspritzen. Als Heiner sich die Hose ausgezogen hatte und voll in sie stiess, war es aber mit meiner Beherrschung vorbei. Ich konnte mich nicht mehr halten und spritzte laut aufstöhnend ab. Um nicht ihren Boden vollzuspritzen, hatte ich mir alles in die Hand gespritzt. Wohin damit? Ich schluckte es, um sie nicht zu stören. Mein Aufstöhnen hatte sie derart aufgegeilt, dass auch Heiner bald in Kirstin abspritzte.

„Na, hat es Dir gefallen?“, fragten sie. Keine Frage, mein Bolzen war noch immer halbsteif. Trotzdem wurde es danach etwas einsilbig; so stieg ich in meine Klamotten und verabschiedete mich, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass sie ja wüssten, wo ich wohne, wenn sie mal wieder Lust hätten.

Gestern Abend überraschte mich Heiner. Er rief kurz an um zu sehen, ob ich da sei. Fünf Minuten später stand er in der Tür. Unter der Jeans trug er einen Lackslip, den er mir zeigen wollte. Sein Gerät war vollsteif und beulte das Material irre aus. „Wenn ich Lack trage, habe ich mich kaum noch in der Gewalt. Der gibt überhaupt keine Ruhe.“ Ich war mir sicher, dass er sich etwas dabei gedacht hatte, als er beschloss, mich so zu besuchen. So griff ich ungeniert zu und walkte seinen Dicken. Auch Heiner griff bei mir in die Vollen. Und fünf Minuten später lagen wir wixend auf meinem Bett. Er genoss es sehr, wieder einmal einen anderen Schwanz in der Faust zu haben, während ich mich dazu hinreissen liess, seinen Schwanz in den Mund zu nehmen und zu lutschen, bis mir die salzig-herbe Sosse in den Hals spritzte. Und kurz darauf flog auch mein Sperma durch die Luft, so gekonnt hatte er mich erleichtert.

Wenn es mit dem Zuschauen nicht mehr klappen sollte, ist es auch nicht schlimm – solange er gelegentlich allein auftaucht, um seine Erinnerungen an Schwänze aufzufrischen…

von ingo4skin

 

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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