Wochenende mit Folgen – 1

Schwule Kurzgeschichten

David parkte seinen Wagen. Zwei Stunden Fahrt lagen hinter ihm. Immer wieder hatte er sich bei der Fahrt durch den frühen Morgen gefragt, ob es nicht besser sei, wieder umzukehren. Aber letztlich war die Neugier stärker. Er war einfach zu geil darauf, wie es ist, mit einem älteren Mann Sex zu haben und er hatte sich in den letzten Wochen öfters mit Michael über skype getroffen und war sich ziemlich sicher, dass ihm nichts passiert oder er nichts machen sollte, was er nicht wollte. Also packte er seine Sachen und machte sich auf den Weg zu Michaels Wohnung.

„Hallo David, schön dass es klappt und Du endlich da bist!“ Michael strahlte ihn an und bat ihn einzutreten. Er schloß hinter sich die Wohnungstür, nahm dem jungen Mann das Gepäck ab, um ihn danach erstmal herzlich zu umarmen. „Wie war die Fahrt?“ „Jo, ganz ok, keine Staus oder so, ging gut – auch dank Navi.“ David grinste und schaute sich etwas um. „Komm ins Wohnzimmer, setz Dich!“ forderte ihn Michael auf und setzte nach: „Was möchtest Du trinken? Oder hast Du Hunger? Kaffee, Tee oder sonst was, Wasser, Cola, Bier.“ Michael war mindestens genauso nervös wie David. „Nein, will nichts essen. Vielleicht ein Kaffee oder einfach nur Wasser.“ „Kaffee mit Wasser, kommt sofort.“ Während ihm Michael die Kaffeemaschine bediente, schaute sich David im Wohnzimmer um. Die englischen Möbel waren zwar nicht sein Stil, passten aber zum Typ von Michael. Er lächelte in sich herein, denn nach außen verriet nichts an dem älteren Mann, dass er ziemlich versaut sein konnte und ihn gebeten hatte, sich erstmal nicht mehr unten herum zu rasieren und seine Socken von gestern und auch die Unterhose, die geile blauen Boxershorts, heute nochmals anzuziehen. David wusste mittlerweile, dass manche Männer total auf Socken abfahren und auch auf Pinkeln stehen. In seinem Alter dachte David daran weniger, aber er machte mit. Er wollte Michael gerne die Freude machen. Ansonsten war er lässig gekleidet. Es war endlich mal ein sommerlicher Tag, also konnte er sich für die kurze Hose entscheiden, die ziemlich eng saß, aber schön alles an ihm zur Geltung brachte. Ein weißes Trikotshirt mit grauen Bündchen und schwarze Sneakersox und seine geilsten Puma machten die Sache komplett. „So, hier ist der Kaffee!“ Michael stellte die Tasse und das Glas Wasser auf den kleinen Beistelltisch neben David, der auf dem Sofa Platz genommen hatte. Lässig hatte er das rechte Bein angewinkelt und seinen Fuss auf den linken Oberschenkel gelegt. David registrierte, wie Michael auf seine Sneakers schaute und auf die schwarzen Socken und das wenig behaarte Bein. „Danke!“ „Milch und Zucker sind schon drin, umgerührt ist auch, nur trinken musst du noch selber.“ Michael lächelte ihn an und setzte sich auf den Hocker ihm direkt gegenüber.

Die nächste halbe Stunde versuchten die beiden, ins Gespräch zu kommen, was erst nicht so einfach war. David, der in der Stahlbranche arbeitet, und Michael, der Philosophiedozent, waren nicht nur altersmäßig unterschiedliche Generationen. Immerhin war David erst 21 und Michael mehr als doppelt so alt. Auch die Berufe der beiden ergaben erstmal keine Schnittmenge. Trotzdem gelang es den beiden, voneinander zu erzählen. David redet nicht so gerne, aber er überwand seine Sprachfaulheit und berichtete von sich, seiner Familie, seinem Beruf. So langsam entwickelte sich eine gewisse Vertrautheit, die Michael ermutigte, David zu berühren. Zärtlich schob er seine Hand über die Socke zum nackten Bein und streichelte die warme Haut. David schaute zu und wurde ein wenig verlegen als Michael ihn ansah und meinte: „Du bist schön!“ „Nein, finde ich nicht unbedingt. Eher Durchschnitt. So der Typ von nebenan. Das passt wohl eher zu mir.“ Michael lächelte ihn an: „Dann bist Du eben genau der Typ, den ich mag und der mich total anmacht! Ich stehe nämlich nicht auf Superhelden oder Modelltypen.“ David trank den Kaffee und irgendwie genoss er die Berührung und war dann auch wieder unsicher, was er wirklich wollte.

Michael konnte nicht mehr verbergen, wie geil er auf den jungen Typen war, der sich zu ihm auf den Weg gemacht hatte. Er mochte Sex mit der cam eher nur als Notlösung. Life und in Farbe und mit Geruch war ihm hundertmal lieber. Jetzt hatte er seine Hand auf David Bein und spürte die Wärme, die von ihm ausging und seine Erfahrung sagte ihm, dass in dem anderen jetzt der Kampf losging, ob er „es“ wollte oder lieber doch nicht. Obwohl er zu 100% schwul war, konnte er sich in die Gefühlslage von Männern wie David hineinversetzen, die meinten, eigentlich hetero zu sein, aber eine gewisse Neigung zu Männern zu haben, vielleicht ein bisschen bi. Mittlerweile wusste Jürgen, dass David nicht nur ein bisschen bi war, sondern tatsächlich sowohl auf Frauen wie auf Männer stand, aber eben mit dem Männersex noch nicht so viele Erfahrungen hatte. Und es ehrte ihn, dass David das Vertrauen hatte, es mit ihm zu versuchen. Er wollte ihn nicht enttäuschen. Also beherrschte er sich und fing nicht gleich damit an, ihm die Kleider vom Leib zu reißen und von oben bis unten mit der Zunge zu verwöhnen. Das würde noch früh genug passieren. Jetzt streichelte er erstmal sanft das Bein, das David so erotisch auf das andere angewinkelt gelegt hatte und schob zwei Finger in die schwarze Socke, um David Ferse zu streicheln und die Wärme dort zu spüren. David stellte die Tasse ab und räusperte sich: „Bist Du schon geil?“ Michael erhob sich vom Hocker und stellte sich vor David, der die dicke Beule in der Hose ungehindert sehen konnte. „Hier ist die eindeutige Antwort David.“ Jürgen griff nach David Hand und legte sie auf sein Paket, das steinhart in der Hose zuckte. Während David zärtlich über die Hose strich, fuhren Michael Hände ebenso zärtlich über David Gesicht und Haare. „Kein Gel! Danke, dass Du darauf heute mal verzichtet hast. So kann ich Dir durchs Haar wuscheln.“ David schaute zu Michael hoch, lächelte und hörte nicht auf, den harten Schwanz in Michaels Hose zu massieren. Der Ältere zog David zu sich hoch und drückte ihn fest an sich und rieb seinen Schoß an dem des Jüngeren. Dabei streichelte er Davids Rücken und den festen schönen Hintern. Die Stille im Zimmer war angenehm. Die beiden konzentrierten sich aufeinander und erforschten ihre Körper mit den Händen. Michael schob eine Hand unter das Shirt und sanft glitt seine Hand über den warmen Rücken von David, um dann unter den Bund von Hose und Unterhose zu kommen. Er erspürte die warme und leicht feuchte Ritze. David wurde auch forscher und hatte den Reißverschluss der Hose geöffnet und war mit seiner Hand in die Unterhose gefahren, um das warme harte Fleisch von Michael zu fassen. „Ich möchte Dich ausziehen, David!“ „Das darfst Du gerne machen.“ „Dann setz Dich wieder. Ich habe hier eine Augenbinde, die Du anlegen sollst. Dann kannst Du es genießen, wenn ich Dich jetzt langsam ausziehe.“ David war ein wenig überrascht, doch der Vorschlag gefiel ihm, beim Ausziehen verwöhnt zu werden. Er schob die Binde über die Augen und ließ Michael machen.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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