Wie ich in Nics Team kam

Schwule Kurzgeschichten

Bevor ich jetzt erzähle, wie sich alles zugetragen hat, möchte ich kurz über mich reden. Ich habe mit 18 gemerkt, dass ich schwul bin. Und schon einen Monat später wusste mein Stief-Vater das auch. Er hatte mich nämlich beim Knutschen mit unserem Concierge erwischt. Ich fand damals David (er spricht sich englisch aus) ganz toll und er konnte es einfach nicht abwarten mich ins Bett zu kriegen. Wie gesagt ich war 15 und alleine dieses Alter hätte für ihn schon gereicht, dass ich als Spielgefährte für ihn im Bett infrage kam. Aber damals, wie auch in dem Zeitraum, in dem diese Geschichte spielt, so wie auch heute, lege ich sehr viel Wert auf mein Äußeres. Als ich elf Jahre alt war, hat mein Stief-Vater dafür gesorgt, dass ich in einem Schwimmverein trainieren konnte, dementsprechend sieht man Body auch aus. Ich habe ein ziemlich breites Kreuz, meine Oberarm-, wie auch meine Beinmuskulatur ist sehr gut ausgebildet und Fett setzt sich bei mir eigentlich nicht sehr schnell an. Ich habe blonde Haare und habe in diesen Haaren auch immer eine leichte Dauerwelle, so dass ich einen süßen Lockenkopf durch die Gegend trage. Meine Augen sind blau meine Nase gerade und über meinen Mund sagen viele, er wäre äußerst sinnlich. Die restliche Beharrung meines Körpers beseitige ich zügig, sobald ich sie sehe. Nur über meinen Geschlechtsteil trage ich ein kleines Dreieck von Haaren die zeigen, dass ich wirklich blonde Haare habe. Mein Hinterteil wird von vielen auch als sehr geil beschrieben, wobei auch viele sagen, dass ich eher einen Frauenarsch habe, da er so breit ist, nichtsdestotrotz ist er knackig und fest. Und über dem Arsch thront ein Arschgeweih, womit ich jedem geilen Typ sagen wollte, dass ich mich gerne reiten lasse, wenn er mich auch an seinen Arsch ran lässt.

Ich habe einen älteren Stief-Bruder und zu der Zeit, in der diese Geschichte spielt, sah es nicht so aus, als wenn der Plan meiner Eltern aufgehen würde, dass nämlich er die Hotels übernehmen würde. Der hatte dazu, in dieser Zeit, absolut keine Lust und hat, als ich 18 war, angefangen zu studieren. Das erste Studium hat er relativ zügig geschmissen, das Zweite noch schneller und seitdem studierte er BWL. Ich glaubte auch nicht, dass er dieses Studium abschließen würde. Ein einziges Mal habe ich ihn besucht und ich konnte feststellen, dass er sich um alles Mögliche kümmerte, insbesondere um seine Freundinnen, aber nicht um irgendetwas was mit der Uni zu tun hatte. Ich will nicht verhehlen, dass die beiden Partys auf denen ich war, wirklich sehr gut waren. Nur auf den anschließenden Kater hätte ich wirklich verzichten können. Ich glaube, dass auch meine Eltern eingesehen hatten, dass aus ihrem Plan, dass mein Bruder die Hotels übernimmt, nichts werden würde. Ich dagegen habe mein Abitur eher mit Ach und Krach hingelegt, als dass ich damit wirklich irgendetwas anfangen könnte. Aber schon mit zwölf Jahren habe ich meinen Eltern in unseren Hotels ausgeholfen und eigentlich liegt es mir.

Als diese Geschichte spielt war ich 20 Jahre alt und im zweiten Jahr an der Hotelfachschule. Ich hatte Winterferien und die verbrachte ich natürlich logischerweise bei meinen Eltern, um ihnen im Hotel zu helfen. Ich wurde natürlich nicht vom meinen Eltern so eingebunden, dass ich keine Freizeit hatte, sondern ich half im Prinzip da aus, wo ich helfen wollte. Dann allerdings passierte etwas, wo mein Vater keine Rücksicht auf meine Wünsche mehr nahm. Ein Chalet in der Nähe unseres Hotels gehörte einer sehr reichen Familie. Wenn diese Familie in diesem Chalet ihre Ferien verbrachte, nutzten sie gerne unsere sehr hoch angesehene Hotelküche, um bei sich im Chalet zu essen. Der Transport aus dem Hotel in dieses Chalet war mittlerweile gut organisiert. Wir hatten einen dieser kleinen Wagen, der die Speisen sehr lange warm halten konnte und für den in unserer Hotelküche, wie auch in dem Chalet, Anschlussmöglichkeiten vorhanden waren. Leider war der Hotelpage, der sich sonst um diese Familie gekümmert hatte, aufgrund familiärer Probleme im Urlaub. Also sollte ich mich darum kümmern! Das war jetzt nicht eine große oder komplizierte Aufgabe, die mich herausgefordert hätte, außer einer kleinen Kleinigkeit. Und diese kleine Kleinigkeit war die Familie selbst. Der Vater war, ich sag mal, arrogant, hochnäsig, sehr häufig beleidigend und überaus reich. Die älteste Tochter zwei Jahre älter als ich, war genauso hochnäsig und genauso arrogant wie ihr Vater, dabei auch noch hässlich wie die Nacht und doof wie Stroh. Der älteste Sohn, in etwa so alt wie ich, war im Prinzip das männliche Spiegelbild seiner Schwester. Von ihm wusste ich, dass er von diversen Schulen geflogen war und obwohl er so alt war wie ich, noch kein Abschlusszeugnis von irgendeiner Schule hatte! Die einzigen Lichtpunkte in dieser Familie waren die Mutter und der jüngste Sohn. Der jüngste Sohn war etwa drei Jahre jünger als ich und war im Prinzip das Abbild seiner Mutter. Mit seiner Mutter war ich schon früher sehr häufig über die Schneepisten genagelt und wir hatten uns das ein oder andere Rennen geliefert. Sie war nett hatte überhaupt keine Allüren und unterhielt sich auch mit mir, wie mit ihrem jüngsten Sohn. Der war genauso sportlich wie seine Mutter und soweit ich wusste, auch nicht gerade doof. Aber natürlich, als ich im Chalet ankam, traf ich dort nicht die Mutter oder den jüngsten Spross, sondern natürlich den Vater und damit das Oberhaupt der Familie. Er behandelte mich, als wäre ich der letzte Dreck, schnauzte mich an, hatte ein allen etwas auszusetzen oder ihm passte dies und das nicht. Außerdem war er der Meinung, dass ich viel zu viel Krach machte. Ich ließ mir das gefallen, weil ich wusste, dass mein Vater an diesem Service, für diese Familie sehr viel Geld verdiente. Also biss ich die Zähne zusammen, sagte ja und amen, wartete bis er weg war und arbeitete so weiter, wie ich es wollte und für richtig empfand. Beim Mittagessen musste ich natürlich aufdecken und auch dort bekam ich den ein oder anderen Kommentar vom Vater, dem ältesten Sohn oder der Tochter, die mir langsam aber sicher so sehr gegen den Strich gingen, dass ich daran dachte die ganze Chose hinzuschmeißen, zu meinem Vater zu gehen und ihm zu sagen, er möge irgendjemand anderen schicken. Aber wie gesagt, ich war nur kurz davor und dies schien der Mutter auch aufgefallen zu sein. Sie war es, die dann sagte: „Hört endlich auf, auf den armen Jungen herum zu hacken! Er macht seinen Job gut und falls es euch noch nicht aufgefallen ist, er ist nicht der Angestellte des Hotels, sondern der Sohn des Hotelbesitzers!“
Zwar wurde noch ein wenig rumort, aber alles in allem hielt es sich nun in Grenzen. Ich war gerade dabei alles wegzuräumen, als die Mutter zu mir in die Küche kam.
„Markus!?! Ich glaube dein Name ist Markus oder?“
„Ja Frau W., mein Name ist Markus.“
„Nun Markus, wir fahren morgen wieder zurück nachhause. Allerdings bleibt mein Sohn Nikolaus hier. Und es wäre echt nett, wenn Du dich um ihn kümmern würdest!“
„Er bleibt alleine hier?“
„Ja! Er hatte letzten Mittwoch Geburtstag und er möchte hier mit seinen Freunden diesen 17. Geburtstag nachfeiern. Sie kommen morgen Nachmittag, es sind vier Jungs und sie wollen es sich hier die nächste Woche gut gehen lassen. Wärst Du so nett und kümmerst dich um sie?!“
„Ist das mit meinem Vater abgesprochen?“
„Naja, ich weiß nicht genau. Wir hatten uns für diese Woche angemeldet und wir sind ja schließlich auch insgesamt fünf. Also die Anzahl kennt dein Vater! Und ist das wichtig, dass er weiß, dass sich nur Jugendliche hier herumtreiben werden?“

Ich schüttelte den Kopf und sagte nun nichts mehr. Nun musste ich noch einen kleinen Augenblick überlegen, aber es war wirklich nur ein kurzer Augenblick. Wie schon erwähnt, war ich mit dem Jüngsten der Familie schon immer gut ausgekommen. Also nickte ich und dafür erhielt ich ein wirklich sehr freundliches und nettes Lächeln. Dann sagte sie: „Dann sind wir uns ja einig. Und ich verspreche Dir, es wird dein Schaden nicht sein, ich werde dafür sorgen dass Du ein ordentliches Trinkgeld bekommen wirst.“

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