Wenn der Postmann klingelt…

Schwule Kurzgeschichten

Es ist früh morgens um acht, als es bei mir an der Haustüre klingelt. Ich habe heute einen freien Tag und liege um diese zeit noch im Bett. Ganz verschlafen öffne ich die Augen und bin etwas verwirrt, da klingelt es nochmal. Ich steige also aus meinem Bett und springe schnell die Treppen hinunter und öffne die Tür. Der „Postler“, so nenne ich die Briefträger immer, steht vor mir in seiner gelbblauen Postkluft. Er scheint noch recht jung, höchstens Mitte zwanzig. Schon streckt er mir ein Bündel Briefe entgegen. Er lächelt mich an und aus seinem wohlgeformten Kussmund kommt ein freundliches „Guten Morgen“. Ich antworte ihm ebenso freundlich und mustere den vor mir Stehenden. Gleich muss ich feststellen, dass dieser junge Mann ein recht ansehnlicher Bursche ist.

Er ist einen halben Kopf größer als ich, schlank, gut gebauter Körper, schöne dunkelbraune Augen und zu einem Scheitel gekämmte braune Haare. Ich nehme also die Briefe an mich und unterschreibe auf einem mir ebenso zugestreckten Apparat. Dann lächle ich dem jungen Postler noch mal freundlich zu und will mich abwenden, als mich der junge Mann anspricht. „Hübsch“ sagt er nur. ich drehe mich wieder um und schaue den Typen überrascht an. „Bitte?“ frage ich verwirrt. „Hübsch. Hübsch ist der Pyjama, den Sie anhaben“, kommt abermals von dem jungen Mann. Ich schaue an mir herunter, ich habe meinen dunkelgrünen Satinpyjama an, der herrlich in der Morgensonne glänzt. Ich grinse ihn an und sage: „Findest Du? Mir gefällt er auch sehr.“ „Darf ich mal anfassen?“ fragt nun der Schöne und ich strecke ihm ohne viel nachzudenken meinen rechten Ärmel hin. Zuerst fasst der Postmann nur den Schlafanzugärmel an und streichelt den Stoff zwischen seinem Zeigefinger und Daumen. Dann aber gleitet seine Hand an meinem ganzen rechten Arm hoch und ich zucke etwas zusammen. Der Junge lächelt mich an und streichelt meinen satinbekleideten Arm. Ich spüre, wie es in mir zu kribbeln beginnt.

„Du musst doch weiter“ gebe ich zu bedenken, während sich der Junge weiter an meinem Arm zu schaffen macht. Der schüttelt aber den Kopf und sagt, ich bin zusätzlich auf der Tour, mein Kollege macht schon weiter. Der ist froh, wenn er mich eine Weile los hat“ kommt die Antwort und er zwinkert mir schelmisch zu.

Ich will gerade darauf etwas entgegnen, als er weiter spricht: „Weißt Du, wie geil sich das an Dir anfühlt? Ich kann jetzt nicht einfach weggehen.“ Nun bin ich vollends perplex und das nützt der Postmann aus und gleitet inzwischen mit beiden Händen über meinen im dunkelgrünen herrlich in der Morgensonne glänzenden satinbekleideten Oberkörper und reizt meine Nippel. Nun kann ich auch nicht mehr und schmeiße meine Briefpost im hohen Bogen ins Wohnzimmer auf den Boden. Ich komme einen Schritt vor die Tür und streichle das schöne noch jungenhafte Gesicht des Briefboten und küsse ihn. Dann nehme ich seine Hand und zerre den jungen Postler ins Haus. Dann biete ich ihm einen Platz auf der Coach an.

„Möchtest Du etwas trinken?“ frage ihn. „Ja, aber nur, wenn Du mit mir trinkst.“
„Ja, klar, mache ich, habe sowieso auch Durst.“ Ich stelle zwei Gläser Spezi auf den Wohnzimmertisch. „Du, wie heißt Du eigentlich?“ frage ich meinen Besuch.
„Daniel, heiß ich und du?“
„Jörg“.
„Du Daniel, ich muss mal kurz pinkeln gehen. Ruhe Dich derweilen aus.“
„Ja, kein Problem mache ich, Jörg“.

Dann gehe ich, mich von dem in der Nacht angesammelten Wasser zu entledigen. Kurz darauf komme ich erleichtert wieder ins Wohnzimmer. Daniel sitzt noch am selben Platz. Dann setze ich mich neben ihn und wir stoßen mit Spezi an. Dann unterhalten wir uns und während dessen trinken wir unser Getränk. Dabei rückt der Junge immer näher an mich und beginnt meinen rechten Oberschenkel zu streicheln. Das gefällt mir und lasse es freilich zu. Dann spüre ich, dass bei mir etwas nicht stimmt. Ich werde müder und mir fällt es immer schwerer meine Augen offen zu halten. Auch kriege ich immer größere Probleme beim Sprechen und fange an immer verwaschener zu sprechen. Mein Kopf fährt Karussell und meine Gedanken verwischen immer mehr. Inzwischen spüre ich Daniels Hand an meinem Geschlechtsteil und er manipuliert an meinem Schwanz herum. Ich versuche die Hand des jungen Mannes wegzuschieben, doch mir gelingt das nicht, ich fühle mich sehr schwach. Dann versuche ich von der Couch aufzustehen.

(Fortsetzung folgt!)

 

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Über Jogi1965 2 Artikel
Bin ein eher ruhiger Typ. Sehr verschmust, gebe auch viel Zärtlichkeit und Liebe. Ich suche einen tollen Typen für eine Beziehung, bin aber kein Typ, der einen Menschen an sich kettet. Denn ich bin der Meinung, man sollte seinem Partner immer auch eine gewisse Freiheit lassen. Gegenseitige Loyalität und Vertrauen sind für mich in einer Beziehung sehr wichtig! Ich bin freilich kein Adonis, aber, ich glaube ich bin ein recht liebenswerter Mensch. Wer Interesse hat und wem ich gefalle, darf sich gerne melden. Ich freue mich drauf! :-)

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