Virtuelles Erlebnis

Schwule Kurzgeschichten

Bei meinen sadomasochistischen Vorstellungen sehe ich mich meist selbst als Opfer, das zum Beispiel von einer mehrköpfigen Gruppe zupackender Männer überfallen und missbraucht und danach von einer Strapsenfrau verwöhnt wird. Die Geschichte beginnt etwa so: Bei einer einsamen Wanderung taucht vor mir wie aus dem Nichts eine verführerische Frau auf. Ich vergesse mich völlig und habe nur noch Augen für sie, so dass ich ihr blindlings folge. Kurz bevor ich sie einhole, erreicht sie eine Hütte, öffnet die Tür und verschwindet im Innern.

Da stürmen mit einem Huronengebrüll triumphierend vier junge Männer aus diesem Hinterhalt, werfen mich zu Boden und umgarnen mich blitzartig wie ein Beutetier mit einem Netz. Eng verschnürt tragen sie mich in die Hütte, wo sich im Schein einer Gaslampe die Frau wie die Statue einer Unheilsgöttin aufgebaut hat. Sozusagen als Schlachtopfer legen mich meine Peiniger vor die Erhabene. „Ich habe dich fangen lassen, um dich für deine Missetaten zu bestrafen und dir eine Lehre zu erteilen“, erklärt sie mir herrisch. Auf ihren Befehl reissen mir die vier Bengel das Netz und die Kleider vom Leib und binden mich gewaltsam mit Riemen bäuchlings auf eine frei stehende Holzbank. Unterdessen hat sich die Frau bis auf ein Mieder, Strümpfe an Strapsen und hochhackigen Schuhen entkleidet und damit als unnahbare Domina entpuppt. Stolz kommt sie, eine zwölfschwänzige Lederpeitsche schwingend, auf mich zu und setzt mit Schwung einen Schuh in mein Genick.

„Wie manche Frau hast du in Deinem Leben schon gefickt, Du haltloser Bock?“ herrschte sie mich an. „Ich weiss es nicht, und wenn ich’s wüsste, geht’s Dich nichts an.“ Und schon sauste der hölzerne Peitschenstock auf meinen Po nieder. „Sag, wie viele waren es?“ „Ich habe sie nicht gezählt.“ Der Stock klatscht erneut auf meinen Hintern. „Dann zähle sie jetzt, sonst schlag ich zu, bis du in deinem Blut schwimmst.“ Ich weigere mich abermals und bezahle meinen Trotz mit einer gehörigen Tracht Prügel, sodass meine Backen heiss und windelweich werden. Da mir meine verzweifelte Lage klar wird, sage ich reumütig, dass ich nun zählen wolle. „Du sollst nicht murmeln, sondern laut zählen und zu jeder Nummer den Namen nennen.“ „Ach, wenn ich die nur alle wüsste.“ Auch auf diese Antwort schlägt sie hart zu. Deshalb beschließe ich für mich, laut bis vierzehn zu zählen und jedes Mal den Namen einer wirklichen oder einer erfundenen Liebespartnerin zu nennen. Jeden Namen quittieren die Männer mit einem Gegröle und meine brutale Richterin mit einem Peitschenhieb, aber zum Glück mit der weichen Seite geführt. Denn die Streiche mit den zwölf Lederschwänzen kommen mir gegenüber den Peitschenstockschlägen wie eine Liebkosung vor. Als ich bei vierzehn aufhöre und beteuere, ich hätte nun alles gestanden, schlägt sie noch sechs Mal zu „für die sechs Opfer, die Du Schwein vergessen hast.“

Die Männer, die sich während der Strafaktion bis auf die Schuhe völlig entkleidet und an mir und sich gegenseitig aufgegeilt haben, applaudieren zum Schluss frenetisch. Dann aber tritt der Grösste vor und brüllt mich an: „Und mit wie vielen Männern hast Du’s schon getrieben?“ „Mit keinem!“ sage ich kläglich. „So ist es höchste Zeit, dass Du es lernst.“ Da binden sie mich hastig los, zwingen mich in einem heftigen Handgemenge mit dem Rücken so auf einen Tisch, dass mein schmerzender Po über die Kante hinausragt. Wie für eine Exekution zurren sie mich um Hüfte und Brust fest, stossen mir einen Knebel in den Mund, binden mir die Hände zusammen, zwängen die Arme zwischen die hoch gezogenen gespreizten Beinen und verschnüren die Knie fest mit den Ellenbogen, sodass mein Anus völlig frei zugänglich ist.

Nun pumpen sie mir mit einem dicken Schlauch soviel Wasser in den Mastdarm, dass sich mich mein Bauch spürbar bläht. „Wir ficken nur saubere Arschlöcher“, war die barsche Erklärung, als sie mich wieder entleeren lassen und noch einmal nachspülen. Dann aber schmieren sie meinen Anus gehörig mit Nitrilsalbe ein, damit sie leichter in mich eindringen können, wie sie sagen.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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