Urlaub auf Sylt – 3

Schwule Kurzgeschichten

Nachdem Marcus gegangen war räumte ich auf, prüfte unten das Laken, ob da womöglich verräterische Flecke waren. Das war zum Glück nicht der Fall. Meine Eltern würden also nichts merken. Das war beruhigend. Das Waschen von Bettwäsche war hier nämlich nicht möglich. Natürlich ging mir das mit Marcus nicht aus dem Kopf, warum nur wollten alle mich ins Bett haben, fragte ich mich. Irgendwie machte mir aber der Gedanke an, auch ein bisschen stolz vielleicht. Sollte ich mein Glück noch mal probieren mit dem schwarzen Boy, der Gedanke ließ mich nicht los. Ich stellte mir vor, wie ich ihn gestern in den Dünen ganz nackend gesehen hatte und was dann zwischen uns passiert war.

Ja, er hatte mir seine Adresse gegeben, sicher wollte er was, warum denn sonst, sagte ich mir. Und hatte ich mir heute Nacht nicht vorgenommen, mir die Adresse mal aus der Nähe anzusehen. Ich gebe zu, dass mir der Boy, so wie der ganz nackend war, nicht mehr aus dem Kopf ging. Ich wollte keinen Widerstand leisten, setze mich aufs Rad und fuhr rüber in die Stadt. Als ich auf dem Ledersattel fühlte ich wie mir die Eier da gerieben wurden, verstärkte das natürlich mein heimlich geiles Sehnen und mein dicker Schwanz wurde jetzt schon fest. Bald war ich da, schloss das Rad an der Fußgängerzone an und suchte nach der Hausnummer. Es sollte die Nummer 12 sein, in der Hauptstraße.

Lokale links und rechts. Überall junge Leute, Kaffeetrinkend, Eisessend. Da, da war es ja. Eine Bar: Chez W. stand da drüber. Ich gebe zu, mein Herz rutschte in die Hose, was sollte ich machen. Rein gehen, fragen, oder nur aus der Ferne sehen ob er sich zeigte? Vor dem Lokal saß eine Menge junger Bengels, auch einige Farbige darunter. Sollte ich mich da an einen Tisch setzen? Auf jeden Fall sahen die Jungs meist sehr ansprechend aus und es waren auch ausgeprochen hübsche Boys aber auch ältere Besucher darunter. Warum also nicht. In der hinteren Reihe fand ich noch einen kleinen, runden Tisch und setzte mich hin. Von hier aus konnte ich ungestört die Gäste mustern und hatte bald das unbestimmte Gefühl, dass es so ein spezielles Lokal sein musste. Das führte aber nicht dazu, dass ich mich unwohl fühlte, im Gegenteil, denn bald merkte ich, wie ich von dem einen oder anderen heimlich oder aus den Augenwinkeln gemustert wurde, was mir nicht gerade unangenehm war, vor allem wenn es sich um einen hübschen Bengel handelte, der mich ansah.

Nach einer kurzen Weile erschien eine Servicekraft, die sehr gut her passte, fand ich. Geschmeidig, schlank, geschickt und überaus freundlich wurde ich gefragt was ich haben wollte. Als ich in seine Augen sah und er in meine, war es als schlug ein Blitz ein. Ich begann zu stammeln, dass ich nicht wüsste was ich nehmen sollte, und was er mir empfehlen würde. Da trat er näher an mich ran, neigte sich über mich, um mir die Karte zu zeigen. Dass es dabei zu einem leisen Körperkontakt zwischen uns kam darf ich bei meiner Erzählung nicht auslassen. Leise spürte ich seine Hand auf meiner Schulter, als er sich scheinbar abstützte auf mir. Dann fragte er mich, ob ich schon länger auf der Insel sei, was ich kopfschüttelnd verneinte. Bin gestern angekommen. Und wie lange bleibst du, wollte er wissen. Drei Wochen sagte ich. Dann kommst du vielleicht öfter mal her, sagte er. Könnte schon sein, sagte ich und lächelte ihn an. Ja, mein Lächeln wurde erwidert.

Wie reizend der Bengel aussah, ich war ganz hin. Zart wie ein Reh, schlank, geschmeidig in seinen Bewegungen, ein Traumjunge sozusagen, sah übrigens irre gut aus, fand ich. Er war nämlich von Sri Lanka, wie ich bald erfahren sollte und hieß Anura. Was für hübsche dunkle Augen doch das Bengelchen besaß, wie lieb er mich damit ansah. Irgendwie fühlte ich mich zu ihm hingezogen. Es dauerte auch nicht lange und er brachte mir das bestellte Eis und stellte den Becher vor mich hin. Dann neigte er sich runter zu mir runter und flüsterte mir ins Ohr, Spende von Haus. Oh, danke, sagte ich überrascht, wie habe ich das verdient? Wirst schon sehen, flüsterte er und ich merkte, dass er mir leise über mein Haar runter zum Nacken strich dabei, ganz unauffällig, ganz lieb, ich fühlte wie sich mein Puller in Erinnerung brachte davon. Sowas hatte ich noch nicht erlebt, ich war ganz hin. Über mein Rücken enlief mir ein wahnsinnig geiler Schauer davon und ich fühlte, dass sich mein sehnender Penis zu versteifen begann und sich in meinen Bermudas jetzt sehnsuchtsvoll aufkrümmte, die ich sehr liebte, weil sie genügend Raum ließen da zwischen meinen nackten Schenkeln.

War mir inzwischen doch klar, dass man sich hier Hoffnung machte auf mich, den Neuankömmling. Warum nicht? Dachte ich und betrachtete die übrigen Gäste während ich begann mein Eis zu schlecken. Und immer wieder schaute ich meinem Serviceboy zu, wie anmutig der sich zwischen seinen Gästen bewegte. Ab und zu sah er zu mir rüber, unsere Augen begegneten sich. Irgendwann dann schaute ich auch nicht mehr weg. Nach einer Weile aber musste ich mal für kleine LöwenkindeLustgefühlr. Das Klo war im hinteren Teil des Lokals und ich stand auf und ging in die Dunkelheit des Raums, kam an zwei süßen Boys vorbei, die in der Ecke miteinander kuschelten und ich sah, dass ihre Finger nicht auf dem Tisch sondern darunter waren. Das kann ja was werden dachte und ging die enge Treppe runter zum Klo. Hier angekommen, griff ich mir unters Hosenbein und holte meinen kräftigen Rüpel raus, der noch voll und satt entwickelt war von vorhin, und begann mich zu erleichtern. Betrachtete meinen goldenen Strahl, der heftig gegen das Becken spritzte. Ich hatte gerade damit begonnen als die Tür aufging und sich jemand neben mich stellte. Ich glaubte nicht recht zu sehen. Es war mein Serviceboy, der Junge der mir eben das Eis gebracht hatte.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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