Überraschung vor der OP

Schwule Kurzgeschichten

Ich hatte seit Wochen Magen-Darm-Probleme und war deswegen auch beim Arzt. Letztendlich wurde ich zum Facharzt überwiesen, um mich rektal untersuchen zu lassen.

Dabei kam dann leider heraus, daß ich einen Eingriff über mich ergehen lassen mußte. Da war ein kleines Geschwulst und auch wenn es gutartig war, so musste es mit einer ambulanten OP entfernt werden. Nach einer Voruntersuchung bekam ich dann einen Termin …

Es war der 3. August und es war ein brütend heißer Sommertag. Als ich die Praxis betrat, kam mir ein Schwall stickige Luft entgegen. In der Praxis war es unerträglich … Obwohl es schon nach 5 war, brannte die Sonne noch vom Himmel herab. Ein anderer Assistenzarzt – ich hatte ihn hier zwar schon gesehen – als jener der die Voruntersuchungen gemacht hatte empfing mich freundlich lächelnd. Unter seinem weißen Kittel schauten nackte Beine hervor. Kein wunder, daß auch er bei dieser Hitze kurze Hosen tragen mußte. Er verlangte von einer der Arzthelferinnen die Unterlagen und schob mich sofort in eines der Behandlungszimmer. Er warf meine Papiere auf den Tisch, entschuldigte sich, daß die Klimaanlage ausgefallen war, öffnete die Fenster und bat, daß ich mich freimache.

Ich kannte die Prozedur eigentlich schon und zog mich nackt aus, setzte mich auf den Gynäkologenstuhl und legte meine Beine in die Halterungen. So saß ich dann mal wieder breitbeinig auf dem Stuhl und wartete auf die OP. Kurz vor der ersten Untersuchung hatte ich mich intim rasiert, so hatte ich das Gefühl gehabt, nun auch wieder rasiert sein zu müssen. Obwohl mir das vor dem Doc eigentlich peinlich gewesen war, wollte ich so doch zeigen, daß es für mich selbstverständlich war. Nun hatte ich einen anderen Arzt vor mir und war wieder in dieser peinlichen Situation wie zuvor.

Er schaute mich mit treuen Augen an und fragte, was ich da machen würde … Ich schaute ungläubig und erwiderte, daß ich auf meine OP warte. Er lachte und reichte mir seine Hand. Ich nahm sie und er zog mich auf die Beine, was im ersten Moment etwas schwierig war, denn meine Beine lagen ja noch in den Halterungen. Er führte mich in einen Nebenraum. Es war ein Bad mit einem Vertiefung anstatt eines WCs, darüber eine Art Sitz, eine Schale, … Nicht wie beim letzten Mal, wurde mir der Einlauf in dem Gynäkologenstuhl gemacht, sonder hier …!?!
Eine Apparatur an der Seite war wohl eigentlich eine Dusche gewesen. Ich war etwas irritiert, folgte aber seinen Anweisungen und nahm Platz. Er griff nach einer Tube und drückte ein Gel auf seine Finger. Sanft rieb er mir meinen Anus ein und massierte ihn fast dabei.

Vorsichtig dehnte er immer wieder meinen Eingang, indem er mit einem Finger dagegen drückte. Immer kurz bevor er eindrang zog er ihn zurück. Irgendwann nahm er die Apparatur und rieb den Aufsatz mit Gel ein. Behutsam setzte er ihn an meinem Arsch an, zog meine Arschbacken etwas auseinander und schob ihn mir langsam in den Darm. Es war ein seltsames Gefühl. Ich spürte schon die warme Flüssigkeit in mich strömen, als ich bemerkte wie gebannt der Assistenzarzt dabei zuschaut. Als ich abgefüllt war, sagte er ich solle so lange wie möglich einhalten, damit die Flüssigkeit richtig wirkt. Das war leichter gesagt als getan und eine echte Belastung. Er schaute mir die ganze Zeit auf meinen Intimbereich, doch ich dachte mir nichts dabei und war ja auch viel zu sehr mit mir beschäftigt. Als es aus mir raus schoss, war ich erleichtert, daß es nicht so übel roch! Er erklärte mir, daß ich mit einem speziellen Mittel den Einlauf bekomme, der den Darm geschmeidig macht und den Geruch neutralisiert. Warum erst jetzt dachte ich und widerte mich mit der Vorstellung ans letzte Mal an. Da wurde ich nicht so „verwöhnt“ …

Eine nach der Anderen Spülung bekam ich, bis nur noch klares Wasser aus mir heraus floss.
Danach wurde ich noch abgeduscht und dann ging es wieder ins Behandlungszimmer. Jetzt darfst Du auf dem Stuhl platznehmen – hörte ich ihn sagen und tat wie mir befohlen.

Über marvin 1337 Artikel
Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen