The Cock

Schwule Kurzgeschichten

Gestatten? Mein Name ist Cock, Robin Cock. Ich bin Endzeitschwuler, sozial angepasst und Lifeart-Artist. Warum ich schwul bin? Mal ehrlich, die Frage könnt ihr euch doch selbst beantworten. Kennt ihr etwas Besseres, als euch den Samens eines geilen Jungbullen in Hals schießen zu lassen? Ich glaube, wohl eher nicht. Sind wir doch mal ehrlich. Euch kotzt das ewige Gebuhle um die Frau eures Traumes doch auf den Sack. Und wenn ihr dann mal ran dürft, heißt es: „Nur mit Gummi und bitte beklecker mich nicht!“

Wer hat darauf schon Bock? Ich auf jeden Fall nicht und außerdem stinkt das weibliche Geschlechtsteil so dermaßen, erst Recht wenn die Frau am abbluten ist. Eine hat mir mal mit dem Mist meine Lieblingsbettwäsche versaut. Boah, was war ich zickig und genervt. Und dann dieses unsanfte Gegrapsche an meinem schönen Steifen Prügel. Ich dachte, die wollte mir die Vorhaut abreißen. Naja, nun könnt ihr mich wenigstens ein bisschen verstehen, nicht wahr?

Neulich saß ich schon wieder mit einer langhaarigen Schnalle von der Arbeit in einem Straßencafé. Sie meint, sie sei eine gute Freundin von mir. Ich sage euch, dass es so etwas garnicht gibt. Zumindest nicht, wenn die Frau beim Danebensitzen schon nass wird. Kinder, der Stuhl sah aus? Aber lassen wir das, ich will euch ja nicht den Appetit verderben.

Zumindest erahnte meine Hetero-Gute-Freundin noch nicht einmal, dass ich bereits mehr Schwänze entsaftet habe, als sie je zu Gesicht bekommen hat. Naja, ich seh eben nicht wirklich schlecht aus. Kurze fast schwarze Haare, athletische Figur, ein paar leichte Muskelansätze, leichte Sommerbräune und einen süßen Knackarsch soll ich nach Angaben meiner Freunde haben.

Ich wollte gerade abchillen, da kommt da so ´ne rothaarige Kirsche mit einem Typen um die Ecke gelatscht, da regte sich bei mir sofort etwas. Ich hatte noch nicht einmal das dumme Gequatsche von Sarah, meiner Begleitung, mitbekommen. Als der Typ leicht lächelnd mit seiner Perle an mir vorbei zog, stand mein Phallus so steif in meiner Jeans, dass ich hätte schreien können. Ich riss mich zusammen und setzte meine Sonnenbrille auf. Dann kam unser Eis. Ich bezahlte sofort, um ja gleich die Biege machen zu können, falls das Schnuckelchen sich in den Kopf setzt, weiter zu ziehen.

Sarah kaute mir bereits seit einer halben Stunde beide Ohren gewaltig ab und ich beobachtete mit einem „Ja, Sarah, da hast du völlig Recht!“ mein Opfer. Er, dunkelblonder Kurzhaarschnitt, aufgegelt sah mich erst garnicht richtig. Der war richtig süß. Ich musterte ihn von oben bis unten. Er hatte wasserblaue Augen und einen Drei-Tagebart.

Seine Oberarme waren kräftig und es zierte ein großes Drachentattoo seine linke Seite. Er Trug ein Muscle-Shirt in Violett, dazu eine karierte Golferhose in Kurz. Seine Füße, maximal Größe 43 steckten in braunkarierten Raverschuhen. Ich sah diese sonnengebräunte Haut mit diesem leicht dunkelblonden Flaum drauf. Die Behaarung war perfekt. Ich wollte ihn nackt sehen. Er hatte einen kräftigen Oberkörper und sein Bauch war etwas zu sehen. Er war nicht mollig, sondern sowas von griffig, dass ich ihn hätte am Liebsten sofort angebockt.

Mich störte nur das überschminkte Barbiepuppengesicht an seiner Hand. Hey Süßer, dachte ich, lass mal die Hand von der Dame heil. Der schien sich darin zu verkrallen. Miss „Ellen Betrix“ drehte sich leicht zu ihm und besudelte seinen süßen Mund mit ihrem ekligen Lippenstift. Ich hätte gekotzt, wenn ich nicht so geil gewesen wäre. Zum Glück hatte Sarah einen viel besseren Einfall. Sie zündete sich eine Zigarette an. Ich hatte mit Absicht meine Marlboro 100 im Auto gelassen, um nicht aufzufallen. Aber, wo sie schon dabei war, griff ich mir das pinke BIC-Feuerzeug vom Tisch und zündete mir auch eine von ihren Zigaretten an.

Ich spielte mit dem Feuerzeug und hörte sarah frech fragen. „Du Robin, das bekomme ich doch zurück?“ Dachte sie echt, dass ich ihr Feuerzeug einstecken würde? „Gleich mein Schatz!“, konterte ich im eben frechen Ton und sah dann, wie der geile Jungbulle mit einer Zigarette in der hand an unseren Tisch kam. „Darf ich mal kurz, stören? Ich bräuchte mal Feuer!“, sagte er zu uns. Sarah war baff, wahscheinlich, weil der Typ so niedlich war. Der war garantiert um die 25 jahre alt, nur ein paar Jahre jünger als Sarah und ich. Aber Frauen hängt ja immer gleich die Kinnlade, wenn ein Schönling nach feuer fragt.

Ich setzte meine Sonnenbrille auf die Haare und sah ihm sofort in die Augen. Dann gab ich ihm Feuer und starrte weiter in seinen hilflosen Blick.

Wie gerne hätte ich ihn geküsst, aber das sollte ich wohl nicht bringen. Als ich das Feuerzeug wegzog, strich ich ihn seicht mit meinem Daumen über seine gepflegten Finger. Ich berührte dabei seinen Verlobungsring. Nachdem er nun seine ersten Züge rauchte und mich angrinste, sagte er: „Danke, so ich muss dann mal!“ Sein Blick hing immer noch in meinen Augen fest. Sarah wischte sich schon den Angstschweiß von der Stirn, als der Typ sich umdrehen wollte. Da fasste ich noch einmal an sein Handgelenk und stoppte ihn vorsichtig. „Wieso? Willst du schon gehen?“ Hilflos nickte er zu seiner Freundin, bzw. Verlobten. „Ach! Hat sie Angst, dass du ans andereb Ufer schwimmen könntest?“, grinste ich ihn an. Er lachte und schüttelte den Kopf. Da musste auch ich grinsen, weil Sarah alles aus dem gesicht fiel und sie mir in die Wade getreten hatte. „Robin, du bist echt ein Schwachmat!“, sagte sie und fuhr fort. „Ich kann garnicht glauben, dass ich mit so einem Verrückten zum Strand fahre!“

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