Sweet Dreamz

Schwule Kurzgeschichten

Es war ein heißer und schwüler Samstag. Es waren Sommerferien und alle meine Freunde und bekannten waren im Urlaub an der Küste oder im kühlen Norden. Nur ich – war ja klar – war in den Sommerferien mit meinen Eltern in der Heimat geblieben. Zuhause war nichts los, und im Fernsehen war so früh am Morgen auch nichts interresantes, also wollte ich mich mir einen schönen Tag im Freibad machen! Ich packte in mein Rucksack meine Badeshorts, ein Handtuch, mein Ipod, eine Flasche Wasser und meine Sonnenmilch ein, und lief los.

Zu mir, ich bin 18, habe braune Haare, schoko-braune Augen und bin nicht schmächtig aber auch nicht heftig. (meine Freunde sagen ich hätte Reh-Augen aber weil das zu Feminin klingt sage ich gerne schoko-braun (oder kackbraun @.@)) Eher im unteren normalbereich. Meine größe beträgt ungefähr 1.75. Meine Freunde behaupten auch ich sehe verdammt scharf aus, was ich nicht bestätigen kann(Ich habe Minderwertigkeitskomplexe). Die Frage warum ich keine Freundin hätte, beantworteten sie sich mit meiner Schüchternheit.Das ich Schüchtern bin stimmt, aber von meiner Einstellung wissen sie ja nichts… Genauso wenig wie meine Eltern! Wieder zur Geschichte 😉

Als ich dan endlich im Freibad war, zog ich mich um und cremte mich noch schnell am ganzen Körper ein. Die Creme fühlte sich trotz der Hitze kalt an und ließ schauer auf meiner Haut erzeugen. Dann steckte ich meine Klamotten in ein Schließfach und ging auf die Liegewieße. Es waren nicht gerade viele Menschen anwesend. Gerade mal eine Hand voll Männer und Frauen machten sich einen schönen Tag in dem Bad. Ich breitete mein Handtuch aus und legte mich hin. Langsam fächerte mein Blick, der hiner dem Rucksack lugte, der wie eine schützende Mauer war, über die Wasser-becken ob wohl ein heißer Typ oder eine scharfe Lady dort anwesend war. Das Ergebnis war ernüchternd. Ich seufzte.

Mit meinen 18 Jahren hatte ich noch nicht viel Erfahrung darin mit Frauen geschweige den mit Männern Sexuellen Kontakt oder mehr zu haben. Auch wenn ich mich nie(!) trauen würde so jemanden anzusprechen, einen schönen Ausblick hatte ich trotzdem gerne ;P Ich dachte darüber nach ob ich und vorallem wie ich meinen Eltern schonend beibringen konnte das ich eben auch für mein eigenes Geschlecht interresen hatte, als ich plötzlich diesen Typ sah. Langsam wie ein Sexgott, stieg er die Leiter hoch, die im Pool eingelassen war. Meine Gedanken an meine Eltern verflogen wie im Flug. Seine blonden Haare waren kurz geschnitten und wahrscheinlich immer top gestylt. Muskeln überzogen seinen wunderbaren, großen Körper und seine wunderschönen eisblauen augen… Jeden Schritt den er machte ließ seine Muskeln spielen. Er lief langsam auf sein Handtuch zu und trocknete seine muskulösen Arme und Beine. Dann strich er mit seiner Hand, so als würde er mich nur geil machen wollen, über sein Waschbrett bauch. Ein Stöhnen entfuhr meinen Lippen. Ich stehe total auf blonde typen… Wahrscheinlich liegt es daran das ich eher der südländische typ bin. Gegensätze ziehen sich an, oder aus… (:P) Er setzte sich hin, stützte sich mit seinem Arm ab, winkelte den rechten Fuß an zog den Rechten Fuß hoch, so das seine linker Arm auf dem Knie lag. Die Sonne schien so hell das ich nicht ausmachen konnte wohin sein Blick gerichtet war. Er sah sich vieleicht irgendwelche frauen an die ich eklig fand, aber das war mir momentan sowieso egal. Ich hatte nur augen für seinen Unglaublichen Körper. In dieser Position sah er so schön aus…

Mein großer kleiner Freund meldete sich leiße. Da ich auf meinem Bauch lag, war er natürlich eingeengt. Oh nein, einen Steifen vor seinen Augen zu haben… das wäre extrem peinlich. Aber zu mir würde er doch bestimmt nicht hinsehen? Doch nicht zu mir, einem Normal sterblichen? Nun, jetzt wollte ich es doch wissen! Ich schützte meine Augen mit meinen Handen vor der Sonne und mein blick wurde gerade schärfer als ich seinen Blick auf mich gehaftet sah. Ein Schock machte sich in meinem Körper breit. Ich wurde von einem Engel angesehen! Er sah mich an, was sollte ich jetzt den machen? Weiter gucken? Weg sehen? Gemischte Gefühle hatten schlagartig den Schock vertrieben. Zum einen war er eine Unereichbare Person für mich, wie jeder Typ auch und somit war ich traurig, aber zum anderen machte sich eine Unglaubliche geilheit in meinem Körper breit. Er sah mich immernoch an! Ich war der erste der den Blick doch abwendete. Ich vergrub mein Gesicht komplett hinter meinem Rucksack und beendete den Blickkontackt. Langsam holte ich mein Ipod heraus und stopfte die Ohrstöpsel in meine … was wohl? Ohren natürlich. Ich drückte auf irgendeinen Song, hauptsache ich beendete diesen geilen moment, um später zu bereuen ihn nicht ausgenutzt zu haben…

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