Schon wieder im Zug

Schwule Kurzgeschichten

In meiner Studienzeit gab es Momente in denen ich dachte, ich könnte meinem Schicksal entkommen, wenn ich denn nur wollte. Doch an einer Sonntag Nacht auf der Rückfahrt ins Studentenwohnheim mit dem Zug, wurde ich wieder an die Realität erinnert. Sonntag nachts sind die Züge immer besonders wenig besetzt und dementsprechend besonders langweilig. So schloss ich die Augen und lies meinen sexuellen Vorstellungen freien Lauf. Es dauerte nicht lange und die üblichen Dämonen die Kontrolle über das Drehbuch übernahmen 😉

Doch da kam es zu einer jähen Unterbrechung des Filmes, Fahrkartenkontrolle! rief eine genervte Stimme. Ich öffnete die Augen und sah einen dicken Schaffner, der sich alleine und offensichtlich schlecht gelaunt seinen Weg durch den engen Reisewagen bahnte. Als ich ihm meinen Fahrschein präsentierte, stellte ich verduzt fest, dass ich meinen Studentenausweis nicht bei mir hatte. Du weisst was das zur Folge hat, junger Mann, fragte ärgerlich der Schaffner, der mich auffällig von Kopf bis Fuss musterte, und wies mich an ihm zu folgen.

Ich folgte ihm in sein Abteil wo er mich zur Personalienkontrolle ihm gegenüber Platz nehmen lies. Soso, auch keinen Persnalausweis, ich denke ich werde dich beim nächten Halt der Polizei übergeben. Nein, sagte ich erschrocken, gibt es denn keine andere Lösung? Wir schauten uns prüfend in die Augen und mit einem Lächeln seierseits fühlte ich seine Hand auf meinem Knie. Ja was meinst du denn damit, erwiderte er mit einem noch breiteren Lächeln und schob seine Hand seine Hand in meinen Schritt, als er offensichtlich überrascht meine Latte spürte.

Na wenn das so ist, dann finden wir schon eine Lösung fuhr er fort, verriegelte die Tür mit seinem Vierkantschlüssel und zog verspielt die Vorhänge zu. Langsam beugte er sich zu mir runter, zwickte mir Backe und flüsterte mit Sauerkrautriechendem Atem, na dann überzeuge mich mal warum ich dich laufen lassen sollte. Er war absolut nicht mein Typ, aber ich war in seiner Hand und als er mich zu einem Kuss nötigte, war ich selbst überrascht wie willig ich ihm diesen erwiderte.

Folglich war es nur normal als ich von meinem Sitz zwischen seine Beine rutschte und mich um sein Wohlbefinden kümmerte. Ich weiss nicht ob sein Schwanz wirklich so klein oder nur disproportional mit dem Rest seines Körpers war, auf jeden Fall war es nicht sein rasierter Schaft der mich anturnte, sondern der Umstand der Ausbeutung und ich war mir auch sicher ob die Abteilvorhänge die Szene wirklich ganz abdeckten. Ich tat auf jeden Fall mein Bestes um ihn kommen zu lassen, aber ich wollte nicht seinen Samen schlucken …

Als ich diesen schlieslich ausspuckte, war er so aufgebracht, dass er mich an der nächsten Station doch der Polizei übergeben wollte. Ich flehte ihn an das zu unterlassen, mir noch eine Chance zu geben, als der Zug plötzlich langsamer wurde. Der Schaffner schaute mich an und zog harsch seine Hand aus meinen bittenden Händen und sagte, wenn ich wiederkomme bist du nackt, und verlies das Abteil. Mir wurde bewusst, dass ich mir diese Verlängerung selbst zugefügt habe und begann, mit starrem Blick auf die Vorhänge, mich auszuziehen.

Der Zug fuhr wieder an, und als er mit einem Ruck die Tür aufriss, versuchte ich naiv mit meinen Händen meine Geschlechtsteile zu verdecken. Der Schaffner grinste breit, und fragte, du glaubst also wirklich du wärst etwas besonderes? Wir haben noch 45 Minuten bis Hamburg, das heist du hast noch 45 Minuten mich vom Gegenteil zu überzeugen … Es war eine Ewigkeit, als ich mich nackt auf seinen uniformierten Knien niederlies und ihn mit reuevollen Zungenküssen und seinem Finger in meinem Arsch überzeugen musste, dass ich doch nur ein Stricher war.

von Bluez

 

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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