Schiffsjungenerlebnisse Teil 3

Schwule Kurzgeschichten

Auf See

Die folgenden Tage verliefen eintönig, Rostklopfen, Malen, Farbewaschen, waren wir damit fertig ging es von vorne los. Der Ozean war ein einziges Grau, keine Abwechslung, ab und an ein Schiff am Horizont. Ich war zuständig für die Backschaft, musste die Matrosen bedienen, der Felix auch. Immer musste ich an das erlebte denken, befand mich dauernd im Zustand einer leisen, triebhaften Lüsternheit, immer musste ich zu dem Felix rübersehen, dachte daran, wie er es der gegeben hatte.  Als ich mich zum Essen an die Back setzte, lag neben meinem Teller ein Präser, dick gefüllt  mit hellem, weichem Schleim. Das sollte mir den Appetit verderben, man wollte mich testen, soviel war klar. Ich besah mir das Ding, meine Schiffsgenossen sahen zu mir her, gespannt auf meine Reaktion. Jetzt kam es darauf an. Ich hob ihn auf, nahm ihn zwischen meine Finger, hielt ihn gegen das Licht, das nur schwach durch unser Bulleye schimmerte, überlegte was ich sagen sollte. „Bisschen viel für einen, was?“ sagte ich verhalten und legte ihn zurück neben meinen Teller. Meine Kameraden lachten, Felix auch, der Bann war gebrochen, ich war aufgenommen in die Schiffsgesellschaft. „Soviel hat ja nicht mal ein Zuchteber“, brüllte der Jonas, unser Maat. Wieviel hat denn so ein Zuchteber? fragte ein anderer. Die bringen es manchmal auf einen viertel Liter, antwortete ein anderer sachkundig. Und das alle zehn Minuten, sagte ein wieder anderer und alle brüllten. Mir wurde ganz komisch als ich mir das vorstellte und dachte an meinen Stewart der nicht dabei war, aber dessen heißer Schleim mir ja gleich an einem der ersten Tage an Bord, besser Nacht entgegen gespritzt war, sogar in meinen Mund rein. War er der Lieferant? Immer musste  ich daran denken, aber auch an meinen Schiffsjungenkameraden, den Felix; der sah nun zu mir her. Wir beide dachten an das gleiche, es bedurfte keiner Worte. Felix hatte ja seine Probe schon bei den Nutten abgeliefert und wurde hier nicht mehr getestet. Die Besatzung war zufrieden mit ihm, was man von mir halten sollte wusste man ja noch nicht so recht, wenn der Stewart nicht schon gepetzt hatte.

 Frauen schienen bei meinen Kameraden ziemlich wichtig, aber sie mussten ja lange auf solche Vergnügen verzichten, und da kam ich auf den Gedanken, dass das mit den Weibern nur leeres Gerede sein musste, in Wirklichkeit waren alle irgendwie schwul, klar, so musste es sein. Und bald sollte ich den Beweis geliefert bekommen. Auf jeden Fall fuhr ich fort, mich zu duschen, in der Erwartung, dass man mich dabei wieder heimlich beobachten würde, machte das deshalb an bestimmten Körperstellen besonders gründlich. Und genau so war es! Das Versteck muss sich rumgesprochen haben, denn öfter wurde ich jetzt an Deck angesprochen, meine Freiwache in irgendeiner Matrosenkabine zu verbringen. Eine sehnende Lüsternheit ließ mich ab und an ein solches Angebot annehmen, mich nackt in einer dunklen Kammer vor einem Matrosen auszuziehen. 

Ich konnte bald nichts anderes mehr denken, immer brachte sich mein Heiligtum  in Erinnerung. Geile Lüsternheit war zu meinem Normalzustand geworden, ja, ich gebe zu, dass ich einen ausgeprägten Geschlechtstrieb hatte. Und bald war es soweit, dass wir Schiffsjungen rumgereicht wurden. Felix erging es nicht anders. Es ist eben wahr, jeder der sich entschließt zur See zu gehen, liebt insgeheim die Gesellschaft von jungen Männern. Welcher Mann kommt ein halbes Jahr ohne Geschlechtsverkehr aus? Heirat ist deshalb reiner Blödsinn! Insofern kam ich ja hier auf meine Kosten. Man brachte mir alles bei, was dazu gehört, klar. Meine Liebesgenüsse waren nicht schlecht, und ich konnte die Erwartungen meiner Liebhaber leicht erfüllen, da ich keine Scheu mehr hatte, mich so richtig hinzugeben, wenn das gewünscht war. Am liebsten aber zeigte ich mich dem Felix, wenn wir in unserer Kabine allein waren. Ich streifte dann die Decke zurück und ließ ihn alles sehen von mir. Ich wusste ja, wie es ihn anmachte, wenn er sehen konnte, wie mir meiner hart wurde und sich aufzurichten begann, das war das erregendste für meinen Freund und Kameraden, den Felix; das hat er mir sogar mal gesagt. 

Und am liebsten war ich ja mit ihm zusammen. Sein makellos schlanker, junger Körper hatte es mir angetan. Wenn er sich an mich drängte, splitternackt, mich liebevoll küsste dabei, ich ihm seinen erregtes Geschlechtsteil streichelte, dann versank die Welt um uns, trotz des Lärms, den die Maschine hinter der Stahlwand machte. Wir lebten wie im Aquarium, ständig war unser Bulleye unter Wasser, grober Seegang hier im Nordatlantik war normal, man gewöhnte sich daran. Ich wollte von ihm wissen, wie es war mit den Nutten, das beschäftigte mich sehr, er hatte es denen ja so gegeben, dass alle in der Mannschaft Hochachtung vor ihm hatten. Sein Arbeitsgerät kannte ich ja inzwischen und wusste es zu schätzen. Aber was hatte er gefühlt dabei? „Dich zu ficken macht mehr Spaß“, antwortete er. „Ich mag dich, ich mag Jungs, und….die Lustreibung ist intensiver, die Weiber sind doch alle ausgeleiert zwischen ihren Beinen, du stößt da rein wie in ein Fass ohne Boden. Du glaubst, du kommst nie, aber irgendwann eben doch, wahrscheinlich weil die Maid irgendwann geil aufschreit, wenn sie deine ganze  Länge und nackte Härte da drin bei sich tief in ihrem Bauch fühlt. So einen irren Orgasmus zu erleben ist ja nicht schlecht, sage ich dir. Die werden dann wie irre, kreischen, heulen, zucken wie wild, klemmen dich ein, es gibt kein Entrinnen bis sich ihr ausgebrochener Vulkan beruhigt hat. Dann aber wollen sie nicht mehr von dir ablassen, dann hast du sie am Hals, sage ich dir. Der Sex mit Männern und Jungs ist viel unproblematischer und vor allem schöner, vielleicht weil er nicht erlaubt ist, oder besser, sich nicht gehört, so sind wir ja nun mal erzogen.“ 

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