Safari – 2

Schwule Kurzgeschichten

Welch eine Tropennacht in der Wildnis! Etwas verwahrlost trete ich morgens vor unser Zelt. Die helle Sonne blendet mich. Ich knöpfe mir die Hose zu, in die ich noch rasch mit lang und schlaff runterhängendem Geschlechterteil geschlüpft bin und alles da drin schnell verstaut habe. Hinter mir erscheint auch Carsten, sieht nicht besser aus als ich. Wirre Haare, Schlafzimmerblick…blinzelt in die helle Sonne, Kunststück. Macht sich auch seine Hose zu. Alle anderen sind schon auf. Die Boys klappern mit den Blechgeschirren. Die beiden Wildhüter, der Abasi und der Harun blicken uns mit ihren stillen, dunklen Augen wissend an, so als wären wir Besucher aus einer anderen Welt. Ich denke, Harun, du geiler Süßer, nun tu mal nicht so, unvergessen wie du dich heute Nacht im Zelt an mir vergangen hast, aber es war ja auch unvergesslich schön, weil du doch so unerwartet, so geheimnisvoll leise, so überwältigend über mich kamst. Nie hatte ich bisher einen so männlichen, so betäubend geilen Geruch aus einer Jünglingsscham erlebt, wie bei dir als du über mir knietest und mich dann unter dich begraben hast. Irgendwie so ein geheimnisvoller Moschusgeruch, hatte ich ja bereits berichtet. Ja, daran denke ich jetzt.

Luca, der freche Bengel, sitzt auf Pas Schoß. Zum Glück hat er seine Hose an, denke ich dabei. Pa jedenfalls hat seinen Arm um den schmalen Jungen gelegt und der schmiegt sich liebevoll an ihn, mich dabei aufmerksam betrachtend. Kann mir ja denken woran der denkt. Ein Morgengruß reihum, dann setzen wir uns dazu. Manou, mein Boy kommt und schenkt mir Tee ein. Ich sehe, seine Hand zittert leise dabei. Er blickt mich an mit seinen schönen schwarzen Augen, fragenden Augen, hatte das ja wohl mitgekriegt heute Nacht, das mit dem Carsten und mir und vorher mit dem Harun, dabei war er doch mein Boy, so musste er das sehen, und war ja bisher auch so. War doch Manou der, der bisher entschied, wer zu mir ins Bett kam oder nicht. Gleichgültig ob es sein kleiner Bruder, der Momo, oder die Freunde im Jünglingshaus seines Heimatdorfes gewesen waren. Sicher hat ihm der kleine Bobo von Harun und mir erzählt, er musste ja Wache halten draußen am Feuer. Ganz sicher, der kleine Bobo war ja sogar daran beteiligt unter meinem Moskitonetz, hatte alles gesehen und sich sogar zwischen mich und dem Harun gedrängt in seiner jungen Geilheit. Hat es sich ja auch machen lassen dabei. Sehe immer noch seinen schneeweißen Geysir, der ihm aus seiner erregt steifen Knabenstange raus kam und auf uns glitschig nieder fiel. Das alles konnte meinen lieben Manou schon verunsichern, das begriff ich, so strich ich ihm leise über seinen Kopf als er mir einschenkte. An seiner Mine aber sah ich, dass ihn das glücklich machte, ein wenig lächelte er schon wieder und bot mir vom Teegebäck. Ich nahm es gern aus seiner Hand. Hätte gern noch mehr genommen von ihm!

In unserem Hotel hatte ich eine Safari gebucht, die im Stile des 19. Jahrhunderts, der Kolonialzeit, angeboten wurde, wollten keine Fotosafari in Kolonnenfahrzeugen mit ihren gewaltigen Staub-aufwirbelungen. Was ich aber sah, waren zwei hübsche, uniformierte Wildhüter, stets mit einem Jagdgewehr in ihrer Nähe. Nach der Anreise aber soll es heute losgehen. Von dem Palava in Kivu und Suhaeli verstehen wir Weißen kein Wort, nur Gesten orientieren uns halbwegs, das reicht aber für unseren Bedarf. Im Zelt machen wir Weiße uns bereit, Khaki-Klamotten, weite, luftige Bermudahosen, gegerbte Lederstiefel gegen die Schlangen, Safarikäppi gegen die Sonne. Ich trete angekleidet hinaus ins gleißende Licht. Meine Augen müssen sich erst gewöhnen.

Stehe wie versteinert! Abasi und Harun nun splitternackt! Schlanke, muskulöse, schwarzbraune Körper. Sie haben nichts an als ein langes Futteral aus einem Palmengeflecht, in dem ihr Penis steckt. Damit ist der Träger nicht völlig nackt, vermeidet Scham und eignet sich besonders zu Fußwanderungen. Waagerecht steht er ihnen heraus, meist wie hier in einer Überlänge. Manou und Bobo tragen nicht mal das, sind ganz splitternackt. Unser Ranger klärt uns auf, behält seine Uniform aber an. Wir wollen heute zu Fuß in die buschartige Savanne. Zunächst um nach dem getöteten Nashorn sehen. Dann über einen Fluss, hin zu einem Dorf, in dem wir übernachten sollen.
Einheimische Tierarten in freier Wildbahn beobachten ist das Programm. Mal sehen ob sich die Tiere dran halten werden.

Wir bilden eine Reihe. Abasi übernimmt die Spitze mit einem langen Speer versehen. Der kann Tiere auf Distanz halten und im Gras Schlangen verscheuchen. Welches Gewehr kann das? Da ich direkt hinter ihm gehen habe ich freien Blick auf seine drahtig muskulöse Figur. Ein Bild, wie elastisch er geht, vorsichtig sichernd. Meine Augen legen sich um seinen nackten, schöngeformten Po, saugen sich geradezu da fest. Kann jede Muskelregung erkennen, wie sich seine schwarz-braunen Backen sich mal zusammen ziehen, dann öffnen, wenn er mal einen großen Schritt tun muss. Dass er sich gelegentlich von Harun hier zwischen seinen geilen Schenkeln mal besuchen ließ ist mir klar. Dieser geile Gedanke beschäftigte mich unentwegt. Hinter mir lief Manou und schleppte, wie es sich gehört, meine Ausrüstung auf seinem Kopf. Das macht ihn noch schöner für mich, dieser kerzengerade Gang dabei. Ganz am Ende der kleinen Karavane Harun, ebenfalls wie Abasi mit weit vorgestrecktem, bastumwickelten Penis, welch ein Anblick! Ob das Glied da drin steif ist? ich weiß es nicht. Bei Abasi steht es ja ähnlich da unten steil am Bauch raus, von einem dünnen Band um die schlanke Hüfte gehalten. Auf jeden Fall lässt es sich so ungehinderter durchs hohe Gras pirschen, an scheue Steppenbewohner heran. Gebe ja zu, dass mich das alles nicht kalt lässt. Fühle wie in meinen Strang da Leben kommt bei dem Anblick. Schmutzige Fantasien bleiben da nicht aus. Ob es dem Carsten auch so geht?

Über marvin 1332 Artikel
Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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