Pfundskerle

Schwule Kurzgeschichten

Eine total schräge Geschichte aus der Welt der Mode

Mann, was bin ich aufgeregt! Mein erster Tag als Aushilfe in einem Konfektionswarengeschäft. Wir sind der einzige Laden in der Stadt, mit ausschliesslich Herren-Übergrössen. Mein Job hier ist total easy: Im Sortiment für Ordnung sorgen; die gelieferte Ware einsortieren; unserer Klientel mit helfender Hand zur Seite stehen. Nach einer relativ kurzen Einführung, durch meine mollige Chefin, werde ich den männlichen Kunden, wie sie es so nett ausdrückt, ,zum Frass vorgeworfen‘. Meine neue Tätigkeit nehme ich absolut ernst. Zur Freude unserer XXL-Kundschaft, lege ich sogar beim Umkleiden, mit Hand an. Nur allzu gerne nimmt man(n) den süssen Neuling mit den blauen Augen und den dunklen, seidigen Wimpern, zu sich in die Umkleidekabine. – Und lässt sich dort bereitwillig bedienen. Von vorne bis hinten! Zuerst dachte ich, dass es vor allem die sympathische Art eines naiven, etwas unbeholfenen, Achtzehnjährigen sei, die bei den Kunden so gut ankommt. Bis ich checke, dass es wohl doch eher meine schlanke, hochgewachsene Gestalt und mein sexy Outfit sind, welche die ungeteilte Aufmerksamkeit erregen. – Und dies im wahrsten Sinne des Wortes! Mein schmales, etwas melancholische Gesicht mit dem kleinen Muttermal an der linken Backe; mein süsser Schmollmund mit Piercing in der roten Unterlippe, dazu passend, einen kleinen Ring im rechten Ohrläppchen; meine Taille, so schlank, wie die einer russischen Ballerina. Dies alles weckt bei den älteren, korpulenten Männern, mit Doppel- und Dreifachkinn, bislang eher unterdrückte Bedürfnisse und Wünsche. In meinem dunkelblauen, Figur betonenden Jeans-Anzug, sehe ich aber auch zu verführerisch aus. Die Hosenbeine sind zwar viel zu kurz, bringen aber meine bordeaux/schwarzen Sendra-Cowboystiefel „New Mexico“ aus gelacktem Rindsleder, um so besser zur Geltung. Von sehnsüchtigen und gierigen Blicken verfolgt, stelze ich damit im Laden umher und biete den übergewichtigen Herren meine Dienste an. Manche verhalten sich dabei, gelinde gesagt, etwas aufdringlich.

Der Professor für antike Geschichte, mit altmodischer Nickelbrille und Ziegenbart, fragt interessiert: „Junger Mann! Wo bitte haben sie diese Stiefel gekauft? —- Meine Güte, die sehen ja formidabel aus!“ Ächzend geht er in die Knie, um meinen linken Fuss anzuheben. Tief atmend, reibt er zärtlich seine Wange am Objekt der Begierde. „Herrlich! — Dieses exquisite Material!!“ Schwärmt er begeistert. Schnurrend wie ein Kätzchen, leckt er mit der Zunge den schrägen Absatz und lutscht geniesserisch an der Spitze vorn. „In der Tat! — Vorzüglich!“ Dabei verliere ich meinen Halt. In letzter Sekunde werde ich vom liebeshungrigen Historiker am Hinterteil und im Schritt festgehalten. Kunden, welche Zeuge dieser etwas skurrilen Szenerie sind, kneten sich dabei lüstern die Beule in ihrer Hose. Tief in den engen Bund meiner Blue Jeans, stecken sie mir kleine Zettelchen und berühren dabei meinen Penis in der Hose. Rein zufällig natürlich. Ebenso der Herr Professor. Mein jugendliches Geschlechtsteil erforscht er mit besonderer Gründlichkeit. „Ei der Daus! Was haben wir denn da?“ Fragt er augenzwinkernd. Vergnügt reibt und drückt er eine Weile, die kleine Schlange. „Aber, Herr Professor! — Was machen sie denn? —- Ooo-oo! — Jaaaaaa!!“ Ein wohliges Gefühl überkommt mich und raubt mir fast den Atem. In diesen Briefchen werde ich unverblümt gefragt, ob ich als nackter, griechischer Lustknabe mit einem Myrtenkranz auf dem Kopf für Soirées zur Verfügung stünde. Ein anderer möchte mich gerne zu einem Rendezvous, in die Umkleidekabine Nummer xy um soundsoviel Uhr, einladen. Oder: Schwules Rollenspiel im privaten Rahmen: ,Krankenschwester und Patient‘. Ich wäre dann der wehrlose Patient, usw. Schliesslich lässt der lüsterne Gelehrte doch noch von meinen Kronjuwelen ab. Zufrieden tätschelt er mir zum Abschied die Wange und blinzelt mich verschmitzt an.

Während ich ganz gebannt die Lektüre der schriftlichen Liebesbekundungen betreibe, berührt mich plötzlich jemand ganz sanft an der Schulter. Etwas erschrocken, drehe ich mich um. Ein beleibter Herr mit Dreifachkinn und entblössten, haarigen Hängetitten steht vor mir. Er bittet mich darum, ihm bei der Anprobe unserer neuesten Unterhosenkollektion zu helfen. „Lass mich nicht zu lange auf deine süsse Gegenwart hoffen, mein Hübscher!“ flötet er mir zu, während er gleichzeitig meinen schmalen Hintern streichelt. Stürmisch zieht er mich dann an der Hand in seine ,Bärenhöhle‘. In der stickigen Enge der Kabine, drücken mich seine, mit goldenem Geschmeide überladenen Pranken, in die Knie. Meine jungfräulichen Lippen befinden sich nun in gleicher Höhe seines aussergewöhnlich tief hängenden, haarigen Hodensacks. Den Urin- und Schweissgeruch seiner nackten Geschlechtsteile in mich aufnehmend, versuche ich schweissgebadet, ihm einen neuen Slip über die fleischigen, pelzigen Schenkel zu ziehen. Ich spüre, wie mir sein hart gewordenes, feuchtes Glied über Wange und Mund fährt. Davon neugierig geworden, lecke ich den schleimigen Saft mit der Zungenspitze von meinen Lippen. Zuerst etwas zögerlich, dann doch etwas mutiger, lecke ich über seine glitschige, purpurne Eichel. Das salzige Aroma schmeckt nach Mehr. Schliesslich stülpe ich zur Gänze, meine weichen Erdbeerlippen über seinen strammen Prügel. „Jaaa, mein geiler Jeans-Bengel!“ Jauchzt er entzückt. „Mein süsser Stiefel-Boy! Komm und verwöhn‘ mir meinen Steifen und meine Eier! —- Ooooooo!! ——- Du meine Güte!!! —— Das machst du ja richtig professionell! —- Wie die Puppenjungs hinter dem Hauptbahnhof!“ Mit steigender Geilheit reibt und drückt er immer fester meinen Mund zwischen seinen Beinen. Ich ringe nach Luft. Der Urin- und Sperma-Mief seiner, auf dem Boden liegenden, alten Unterhose, verbreitet in dieser Hormon geschwängerten Luft zusätzlich Toiletten-Atmosphäre. Mit rotem, verschwitztem Kopf, setze ich mich etwas erschöpft auf die kleine Sitzbank und fahre ihm lausbübisch mit dem linken Fuss zwischen die Beine. Ganz sanft massiere ich mit der Stiefelspitze die Hoden, fahre damit über die Rosette und bewege die Vorhaut seines erregten Gliedes vor und zurück. „Aaaaaaaa!!!!“ brüllt er. „Ich halte das nicht mehr aus!!“ Presst nun mit Gewalt mein Bein zwischen seine wabbelnden Schenkel und reibt wie ein Berserker seinen Steifen an meinem spitzen Stiefel. Seine Schweisstropfen spritzen dabei in alle Richtungen. „Aa! — Aaaa!! —- Aaaaaa!!! ————–Aaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!“ In mehreren Schüben pumpt er die weisse, klebrige Masse in ihrer ganzen Pracht über das bordeaux/schwarze Leder meines Cowboystiefels. Lange Fäden ziehend, landet davon ein Teil schliesslich auf dem dunkelgrünen Spannteppich. Endlich Erleichterung für ihn! Neckisch strecke ich ihm mein linkes Bein unter seine schweisstriefende Nase. Dankbar greift er mit beiden Händen danach und schleckt gierig sein Sperma vom Stiefel-Leder. Damit wäre diese „Modenschau“ wohl abgehakt.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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