Orgasmus von Zauberhand – 2

Schwule Kurzgeschichten

Als es endlich an der Türe klingelte, war ich gerade fertig geworden. Bis zuletzt hatte ich mich fein gemacht für Jonas, der in wenigen Augenblicken die Wohnung betreten würde. Hatte mich ausgezogen und sehr sorgfältig rasiert, am ganzen Körper. Besonders vorsichtig in der Region unterhalb des Bauchnabels. Schon öfter hatte ich das Gestrüpp gelichtet, wenn auch noch nie mit dem Gedanken, die blanke Haut an genau dieser Stelle könnte für jemand anderen interessant sein als für mich selbst. Dieses Mal aber war es etwas Besonderes: Ich wollte gut aussehen für Jonas, der mich drei Wochen zuvor bei unserer ersten intimen Begegnung nachts im Auto so wunderbar mit seinen Zauberhänden verwöhnt hatte. Ich wollte, dass er mich so pur wie irgend möglich betrachten und fühlen könnte.

Jetzt stand ich splitternackt im Badezimmer und betrachtete im Spiegel mein Werk: Kein Härchen störte mehr meinen schlanken Körper, kräftig und hart ragte mein Schwanz nach oben, der erwartungsgemäß sehr sensibel auf die Intimrasur reagiert hatte, gut sichtbar darunter die beiden kleinen, straffen Bälle, die sich ohne störendes Fell wunderbar warm und weich anfühlten. Schon hörte ich Jonas‘ Schritte im Flur – er ahnte nicht, dass ihn auf diese Art empfangen würde. Den Gedanken, mir zu seinem Empfang ein Handtuch umzubinden oder einen String anzulegen, hatte ich rasch verworfen. Ich wollte nackt vor ihm stehen und bebte vor Verlangen nach seinen Berührungen. Meine Aufregung steigerte sich, als ich Jonas direkt vor der Tür hörte. In der Spitze meines Glieds pochte es lustvoll, mein Atem wurde heftiger, die Zunge klebte am Gaumen. Ich löschte das Licht.

Die vergangenen drei Wochen hatten sich quälend langsam dahingeschleppt. Mehrfach hatte ich mit Jonas seit unserem Erlebnis scheinbar belanglos telefoniert. Er war wie immer völlig cool, streute allerdings oft zweideutige Bemerkungen. „Grüß’ mir den Großen“, sagte er beispielsweise gerne zum Abschied. „Ich komme bald. Oder Du.“ Mehr als einmal endeten diese Gespräche bei mir mit einem steifen Glied, das ich in diesem Moment nur zu gerne Jonas entgegengestreckt hätte.

Einen passenden Termin für ein Treffen fanden wir bei alldem nicht. Aber in meinen Gedanken war Jonas immer da: bei der Fahrt im Bus, beim Kinobesuch mit Freunden, im Schwimmbad. Und natürlich nachts, wenn ich voller Erregung aufwachte und mich mein praller, pulsierender Schwanz an den bis dahin unvergleichlichen Orgasmus erinnerte, den mir Jonas damals im Wald beschert hatte. Meistens begann ich dann, mich selbst zu befriedigen. Das geschah fast jede Nacht, manchmal aber auch tagsüber – vor der Erfahrung mit Jonas war ich viel sparsamer damit gewesen. Vor allem versuchte ich, seine Technik zu imitieren, indem ich möglichst geduldig meine Eichel zwischen Daumen und Zeigefinger rieb, bis mein Glied zur Explosionsreife anschwoll. Eine schöne neue Erfahrung, bei der ich manches Bettlaken, Sofakissen und Kleidungsstück befeuchtete. Die ergiebigsten Ergüsse gelangen mir immer dann, wenn ich – wie Jonas – bis zum Schluss ruhig blieb und mit gleichbleibenden Fingerbewegungen den Saft zum Sprudeln brachte. Allerdings schaffte ich es trotz aller Bemühungen nicht, das tiefe, vibrierende Kribbeln zu erzeugen, das Jonas angerichtet hatte. Es gelang mir auch beleibe nicht immer, die Ungeduld zu besiegen. Dann umklammerte ich den Schaft meines strammen Glieds mit harter Hand und brachte mich mit schnellen, rauen Strichen zur Erlösung. Was blieb, war die Sehnsucht nach Jonas.

Und jetzt war es soweit. Vor drei Tagen hatten wir am Telefon festgestellt, dass wir beide ein freies Wochenende haben würden. Meine Wohnung war sturmfrei, und Jonas hatte hoch erfreut zugestimmt, vorbeizukommen. Ich hatte nur noch einmal – unmittelbar nach dem Telefonat – gewichst und dann beschlossen, vor seinem Besuch keinen Tropfen meiner kostbaren Sahne mehr zu verspritzen. Ich wollte groß und sehr voll sein für ihn.

Als die Tür, die ich nur angelehnt hatte, langsam aufging, stand ich am anderen Ende des Flurs. Ich lehnte mit gestreckten, leicht gespreizten Beinen an einem Türpfosten, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, mein nacktes Glied, das sich groß anfühlte wie nie zuvor, stach stark und steil ins Halbdunkel. Meine Erregung wuchs ins Unerträgliche und ließ mein Becken noch leicht nach vorne wandern, als Jonas die Wohnung betrat. „Jemand zuhause?“, fragte er, bevor er die Situation erkannte. Langsam gewöhnten sich seine Augen an das schwache Licht, suchten den Raum ab, fanden endlich mich. „Hey“, sagte er mit leicht belegter Stimme und kam langsam auf mich zu. Er stand nun mit seinem sportlichen Körper, der in Jeans und T-Shirt steckte, nur noch ein paar Zentimeter von mir entfernt. „Hey“, sagte er nochmal, „Du hast Dich fein gemacht.“ „So gut es ging“, antwortete ich und merkte, dass mir das Sprechen schwer fiel. Dass Jonas seinen Blick sehr langsam über meinen erregten Körper gleiten ließ, machte mich halb wahnsinnig. Mein Schwanz fühlte sich an, als würde er gleich platzen.

Jonas kam noch etwas näher, legte eine Hand in meinen Nacken und zog meinen Kopf an seine Wange, die andere Hand glitt meinen Rücken hinab und hielt an meinem Po an. Dann drückte er mich ganz an sich heran, während beide Hände langsam anfingen, mich sanft zu massieren. Er war etwas größer als ich, und mein nacktes Glied presste sich jetzt aufrecht gegen seine Hose. Seine Hände bewegten meinen Körper sanft an seinem auf und ab, wobei mein drängender, ungeduldiger Schwanz gleich mit gerieben wurde. Wie damals im Auto fühlte ich mich ihm auf angenehme Weise völlig ausgeliefert. „Du fühlst Dich toll an“, flüsterte Jonas und begann mit den Lippen an meiner Wange entlang zu wandern. Der Druck gegen meinen Po wurde stärker, und ich glaubte, mit meinem Glied einen Widerstand in seiner Hose zu spüren. In dem Moment, als sich einer seiner Finger in meine Pospalte vortastete, fand sein Mund meine Lippen. Meine Hände hielten sich längst an seinem Rücken fest und erwiderten den inzwischen kräftigen Druck, mit dem er mich an sich zog. Ich stöhnte voller Lust auf, als sein Finger in die kleine Öffnung am Po vordrang und sich seine Zunge in meiner verfing. Wir küssten uns leidenschaftlich, während meine Hände seinen Rücken auf und ab wanderten, sich unter das Shirt wagten und jetzt auch trauten, seinen Po zu streicheln. Nicht mehr zu leugnen war die Erhebung in seiner Hose, gegen die mit zunehmender Lust mein Schwanz drückte.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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