Old Baileys Hotel

Schwule Kurzgeschichten

Es war das erste mal, dass ich London besuchte. Unvergleichlich das Leben auf den Staßen. Busse, Taxis, Menschen, Bobbies, einfach toll. In der Nähe von Old Baileys, dem Strafgericht, nahm ich ein Zimmer im gleichnamigen Hotel. Finster, einfaches Innenleben, das Strafgericht und der ehrwürdige Galgen gegenüber. Alles passte wunderbar zusammen, war ja auch nicht teuer, das war ja auch wichtig.

Hatte schon länger davon gehört, dass es in London viele schwule Jungs geben sollte und war entsprechend neugierig, aber wo traf man die? Das wusste ich nicht. Bald schlenderte ich durch die lärmenden Straßen und hatte den Plan, den Tower zu besuchen. Stieg also hinunter in den Tube-Schacht Da kam sie schon, die Bahn, die aussah wie ein aufgeschnittenes Rohr. Alles drängte hinein, ich auch. Die Dichte war so, dass ich ringsum von Körpern gepresst war. Das ging allen hier so, war normal. Hinter mir stand ein Bengel der velockend hübsch war, immer öfter drehte er sich nach mir um. Ich konnte mich nicht rührern in der Enge, mir wurde schon ganz warm, auch davon, dass der mich immer so ansah. Hatte hübsche Augen, die sich immer öfter mit meinen trafen. Bald konnte ich keinen Blick mehr von ihm lassen, sah einfach irre gut aus, fand ich. Besonders seine hübsche Frisur, die ihm bis in die ebenmäßige Stirn reichte und seine schönen Augenbrauen verdeckte. Seine Lippen schön geschwungen, weich, hatten was zartes, vielleicht lüsternes? wusste es nicht. Ich spürte seinen Körper an meinem, war mir nicht unrecht. Dann bremste der Zug und er fiel fast auf mich drauf davon. So sorry, sagte er, ich lächelte ihn an.

Where do you come from? Germany, sagt ich leise, er hatte mich also sofort als Ausländer erkannt. Oh, sagte er erstaunt. Der Zug fuhr wieder an, die Enge wurde noch dichter, wenn das überhaupt noch ging. Lärmend jagte die Bahn durch den finsteren Keller. Der Bengel stand jetzt direkt hinter mir, hielt sich an einer Halteschlaufe fest. Was ist das? fragte ich mich im Stillen, spürte jedenfalls da was Hartes hinten an meinem Po, kann ja schon mal vor kommen in solcher Enge dachte ich. Aber das musste hier irgendwie anders sein, denn bald spürte ich ganz deutlich, dass der was von mir wollte. Wollte ich es auch, wie soll das gehen? Jetzt fühlte ich ganz deutlich, dass er einen steifen Penis hatte, den er hinten an mich ran drückte. Er ließ jedenfalls nicht ab, im Gegenteil, ich fühlte deutlich, wie sich da was zwischen meine Pobacken unter meinen engen Jeans drängte. Was das aber war blieb mir nicht verborgen. So doof war ich auch nicht.

Unverkennbar…. sein Schwanz, was sonst. Ein Regenschirm konnte es nicht sein, draußen schien die Sonne. Langsam bekam ich auch davon Gefühle und merkte, dass sich da unten was zu regen begann bei mir. Hoffentlich stieß ich damit nicht auch an jemand anders, man stand ja dicht gepresst. Wäre mir ja irre peinlich gewesen, dem hinter mir allerdings offensichtlich nicht. Sollte London jetzt schon seinem Ruf gerecht werden. Ich gestehe, ich war verunsichert, wie sollte ich reagieren? Ihm zeigen, dass ich das mochte? Für Jungs was übrig hatte? Die nächste Station war Tower Bridge. Sorry, i must go out here, sagte ich. Da stoppte der Zug, ich drängte mich hinaus. Sehe den hübschen Bengel neben mir, er ist ebenfalls ausgestiegen. Er fragt was ich vorhabe und ich sage, dass ich mir den Tower ansehen will. Da sagt er, can i come with you, i will show you thomething.

Das war ein Angebot wo ich nicht nein sagen konnte und auch nicht mehr wollte. So einen hübschen Jungen, er mocht so um die siebzehn sein, als Guide, was gab es besseres, genau das Alter das ich mochte, wo die Jungs am hübschesten sind. Bald waren wir unten in den Verliesen, betrachteten die Schätze, die Rubine, Diamanten der englischen Krone, alles ja ganz schön. Mein junger Guide gefiel mir besser, ab und an hatte er seinen Arm um meine Schulter gelegt, wenn er mir was bedeutendes zeigen wollte. Mir wurde davon ganz warm und gerne hätte ich ihm meinen Arm um seine schlanken Hüften gelegt, traute mich aber nicht. Nun öffnete sich ein finsterer Seitengang, hier roch es feucht, durch ein vergittertes Fenster fiel fahles Licht herab. Come, flüsterte mein Begleiter und zog mich hinein ins Dunkel. An den kühlen Stein des uralten Gemäuers gelehnt empfing ich einen ersten zarten Jungskuss von ihm, genau von den Lippen, die mich schon in der Bahn schon so angezogen hatten. Ich ließ es geschehen, gern, überrascht das er das machte. Welch eine zarte Berührung, unsere Lippen lagen aufeinander, unendlich weich, lustvoll. Mein Glied begann sich zu verhärten. Trotz der Dunkelheit blickten wir uns in die Augen, seine ware ja eher dunkle Sehschlitze, das stand ihm gut, fand ich. Da, seine Hand, er fühlte danach was ich da hatte, strich mir sachte über den Hügel, der sich da entwickelt hatte, drückte ihn mir leise durch den Stoff hindurch, spürte wie fest er ihn mir kniff, meine Festigkeit da prüfte.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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