Namens Verwandt

Schwule Kurzgeschichten

Hallöchen zusammen 🙂 Hiermit stelle ich euch einen Ausschnitt meine Lieblingsgeschichte vor.
Zur Story: Es geht um den jungen Lehrer Julien und seine Beziehung zu dem süßen Referendar Alexander, den er an der Schule, wo er arbeitet, wieder getroffen hat.

Ich schreibe sonst nur zusammenhangslose Kurzgeschichten, aber diese ist mir die Liebste!
Ein über 43 Din A4 Seiten starkes Werk, von dem ich euch hier die ersten drei Kapitel präsentiere.

Ich schreibe in der eher komplizierteren „Ich-Form“, also verzeiht mir von mir unbemerkte Wiederholungsfehler… 😀

So, jetzt genug der nervigen Worte, viel Spaß mit der Geschichte und lasst eine Bewertung in Form eines Kommentares da. 🙂
Liebe Grüße, euer Otaku XD
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Namens verwand

Kapitel 1
„Nick, jetzt sei doch endlich mal ruhig!“ Meine Stimme hallt durch den Raum, doch Nick lässt sich nicht beirren und redet einfach weiter. Die Stunde neigt sich dem Ende zu, noch fünf Minuten, und die Klasse wird unruhig. „Maan, dann packt halt eure Sachen, das hat ja heute keinen Sinn mehr.“ „Danke, Herr Bräuer!“ Jasmina, eine der lautesten Schülerinnen verlässt krähend den Raum. Die restlichen Teenager verschwinden in Rekordzeit durch die Tür.

„Das war heute ja mal wieder ein anstrengender Tag.“ Herr Bräuer lächelt mir von seinem Platz am Fenster aus zu. „Was du nicht sagst“, antworte ich seufzend.

Das wir beide den gleichen Nachnamen tragen, ist reiner Zufall. Er heißt mit Vornamen Alexander und ich Julien. Im Studium haben wir uns kennen gelernt und uns hier am Gymnasium nach eineinhalb Jahren wieder getroffen. Schon damals habe ich mich heimlich in seine weiche, dunkeln Haare und seine Nussfarbenen Augen verliebt…

Ich setze mich neben ihn auf die Fensterbank. „Diese Klasse treibt mich noch in den Wahnsinn!“ „Du armes Ding.“ Lächelnd massiert Alex meine Schultern. „Du bist ja ganz verspannt!“ Seine kreisenden Bewegungen wirken entspannend. Ich schließe die Augen und lausche dem prasselnden Sommer-Regen.
„Soll ich heute mal zu dir kommen?“ Alex melodische Stimme reißt mich aus der Trance. „Nein, brauchst du nicht. Ich muss noch Prüfungen korrigieren.“ Er sieht mir in die Augen. „Sicher?“ „Ja.“ „Ich kenne dich besser als du denkst, mein lieber Julien.“ „Mag sein.“ Schaudernd blicke ich auf seine Hand, die an meiner schmalen Hüfte hinunter gleitet. Alex fasst mich beim Kinn und gibt mir einen zarten Kuss auf die Lippen. „Ich komme um sechs Uhr.“

Kapitel 2
Wie ein Gepard streife ich unruhig durch mein Haus. Kurz vor sechs. Vorhin habe ich noch aufgeräumt und geputzt, man könnte vom Boden essen, wenn ich mir dieses Selbstlob erlauben dürfte.
Es klingelt an der Haustür, ich schaue auf die Uhr. Pünktlich wie immer. Ich renne zum Eingang, streiche mir mit einem kurzen Seitenblick in den Spiegel noch einmal über die Haare, und öffne die Tür. „Hi, alles klar?“ Alex lächelt mir entgegen. Er ist klitschnass. „Regnet es etwa immer noch?“ „Jep.“ „Oje. Möchtest du trockene Sachen?“ Ich nehme ihm die tropfende Jacke ab. „Nene, passt schon, aber eine Jogginghose oder so wäre nett.“ „Natürlich. Komm schon mal rein. Möchtest du etwas trinken?“ „Gerne.“

Über marvin 1336 Artikel
Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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