Mein Cousin Marcel

Schwule Kurzgeschichten

Ich bin 25 Jahre alt und vom Körperbau eher durchschnittlich. Schon zu Beginn meiner schwulen Phantasien, während meiner Pubertät, habe ich für viele verschiedene Kerle geschwärmt. Einer von ihnen ist mein Cousin, Marcel, der nur 6 Monate jünger ist als ich.

Er ist einfach ein geiler Typ mir schwarzen kurzen Haaren: Er ist etwa so groß wie ich, also ca. 1,78, aber von der gesamten Statur völlig anders. Er ist keineswegs schlank. Er ist sehr bullig und hat auch Übergewicht. Ich schätze, dass er ca. 95 kg wiegt aber er ist sehr muskulös. Nichts an ihm sieht fett aus. Alles ist straff und fest. Seine dicken Waden sind eine Augenweide; dick wie bei anderen Männern die Oberschenkel.

Und sein gesamtes Outfit und prolliges Erscheinen geben mir dann meistens den Rest: Er trägt meistens irgendwelche coolen Caps, geile Jogginghosen und irgendwelche Turnschuhe oder Sneaker von Nike oder Adidas.

Dass sich jedoch je irgendetwas mit ihm ergeben sollte, war immer sehr unwahrscheinlich. Er hält nicht viel von Schwulen. In meiner Verwandtschaft wissen alle, dass ich schwul bin, aber das hält ihn nicht davon ab, abfällige oder schwulenfeindliche Bemerkungen zu machen. So geil es für mich ist, ihn anzusehen zu können, auf Dauer ist es eine Qual mit ihm auf dem gleichen Hof wohnen zu müssen. Ihm scheint es Spaß zu machen, mich zu beleidigen und den Proll spielen zu können. Ich bin dann oft hin- und hergerissen. Einerseits ist seine Art mir gegenüber oft sehr verletzend, aber auf der anderen Seite turnt mich seine Art von oben herab sehr an.

Vor 10 Monaten, also im April, als seine Eltern im Urlaub und meine Mutter arbeiten war, waren wir allein auf dem Hof.

Marcel klopfte an mein Fenster:
„Hey, Schwuchtel. Komm mal raus. Ich brauch deine Hilfe beim Holz hacken.“

Da ich keinen Streit wollte und da auch ich für meinen Kamin Holz brauchte, zog ich mir meine Arbeitsklamotten an und ging raus.

„Du stapelst das Kleinholz und stellst immer neues Holz auf den Hackklotz, klar?“

Das war klar, aber ich war es ja gewohnt.

Zwei Stunden haben wir gearbeitet bis wir die erste Pause eingelegt haben. Während Marcel sich ne Flasche Bier aufgemacht hat und die Hälfte in einem Zug ausgesoffen hat, lehnte ich an der Hauswand und beobachtete ihn. Meine Gedanken fahren mal wieder Achterbahn. Sein toller Körper, verschwitzt von der anstrengenden Arbeit, sieht sehr männlich aus. Sein T-Shirt ist durchnässt.

„Ey, du kleine Fotze! Wo starrst du hin?“

Mist…ich habe zu lange auf die gleiche Stelle gestarrt: auf die Beule in seiner Jogginghose. Gesehen habe ich seinen Kolben zwar noch nie, aber der Ausbuchtung nach zu urteilen muss er einen fetten Schwanz und dicke Eier haben.

„Äh…ne…ähm…nichts. Ich hab nur….nur…“

„Ach komm, spar es dir. Du kleine Schwuchtel hast ich mal wieder angeglotzt. Spinnst du oder, was? Kannste nicht woanders hingucken? Oder findest du mich so geil?“ Er lachte mich laut aus und machte böse Scherze.

„Du blöde Schwuchtel, denkst wohl ich merk das nicht, aber ich weiß genau, dass du auf mich stehst. Du träumst bestimmt mal davon, einen richtigen Kerl haben zu können. Du bist einfach nur erbärmlicher Dreck für mich. Jungs wie dich benutze ich als Klopapier. Haha.“

Während er mich auslachte und mich beleidigte, wusste ich nicht, wie ich reagieren sollte. Ich traute mich nicht einfach abzuhauen. Und kontern konnte ich schon gar nicht, dafür fehlte es mir an Schlagfertigkeit und an Selbstvertrauen.

„Du kleine Sau, den Spaß gönn ich mir. Mal sehen was du alles mit dir machen lässt. Komm her!“

Ich rührte mich nicht.

„Sofort!“, brüllte er. Ich ging langsam auf ihn zu, während er den Rest des Biers leerte.

„Auf die Knie, du Hund!“ Ich tat was er befahl, während er auf mich zukam und sich seine Beule knetete. „Willst du mal einen richtigen Mann riechen? Los, pack meinen Prachtschwanz und meinen haarigen Sack aus!“

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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