Lexx

Schwule Kurzgeschichten

Seit Tagen hatte ich Bauchweh wegen meiner Ex. Wir waren nicht mehr zusammen, doch kamen auch nicht voneinander los. Letzten Samstag hatten wir seit Monaten mal wieder eine tolle Nacht. Sie kam ganz unvorbereitet – nach ein paar sms – vorbei. Damit hatte ich nicht gerechnet, aber es war geil und wir hatten tollen Sex. Jetzt waren 10 Tage vergangen und sie hatte auch ein paar Mal bei mir übernachtet, doch es war zu nichts mehr gekommen. Ich war so geil und schaute wirklich jedem Rock hinterher …

Ich schlenderte durch die Stadt und wollte eigentlich in den Sex-Shop ein paar Pornos kaufen. Meine Geilheit war so groß und ich wollte mir was „Anregendes“ holen und es mir wirklich selbst machen. Auf meinem Weg kam ich an diesem Cafe vorbei, schaute in die Runde der Gäste, die Draußen saßen und dann traf mein Blick auf einen jungen Mann der in einem Magazin blätterte. Es durchzuckte meinen Körper. Ich war irritiert. Was war das denn jetzt? Meine Schritte verlangsamten sich und ich blieb stehen, drehte mich auf dem Absatz um und ging wie ferngesteuert in das Cafe. An der Bar bestellte ich ein Bier und einen Schnaps, kippte beides herunter und drehte mich um. Zu meinem Entsetzen war der Platz auf dem der junge Typ gerade gesessen hatte leer. Enttäuscht bestellte ich noch ein Gedeck und kippte gleich wieder ab. Ich war nicht mehr so geil, aber jetzt völlig verwirrt. Ich mußte mir jetzt unbedingt einen Porno holen und es mir zuhause mal wieder schön selbst besorgen. Bevor ich gehen konnte, meldete sich meine Blase und ich ging noch mal schnell auf die Toilette. Als ich die Tür geöffnet hatte und eingetreten war, sah ich Dich vor dem Pissoire. Ich traute meinen Augen kaum, wurde wirklich spitz und konnte es kaum fassen …

Als ich mich neben Dich stellte und meinen Schwanz rausholte, wurde er sofort ein wenig hart. Man war mir das jetzt peinlich! Und so kam auch kein Tropfen aus ihm heraus. Ich hörte Deinen Strahl ins Becken plätschern und konnte es mir nicht verkneifen hinzugucken. Du hattest Deinen Schwanz locker in der Hand und schüttelste ihn Dir in diesem Moment ab. Ich spürte wie ich mich entspannte und es anfing zu laufen – was für eine Erleichterung. Ich versuchte mich zu beeilen und packte nachdem ich fertig war hastigmeinen Schwanz wieder ein. Dann drehte ich mich um und da standest Du immer noch vor dem Waschbecken. Ich ging auf Dich zu und hatte in diesem Moment die wildesten Phantasien.

Da stand ich nun neben Dir, Du drehst Dich zu mir, lächelst mich an, greifst zum Wasserhahn und drehst ihn auf. In der nächsten Sekunde spritzt es, natürlich nur in meine Richtung und alles in meinen Schritt. Ich bin entsetzt, schaue Dich an, wir blicken beide in unsere fassungslosen Augen und fangen im nächsten Augenblick an schallend zu lachen.

Du greifst unwillkürlich nach den Papierhandtüchern, ziehst ein paar aus dem Automaten und wischst mir meinen nassen Schritt. Ich weiche zurück und schaue dich entgeistert an. Du bemerkst wie unangenehm mir diese Berührung dann doch ist und entschuldigst Dich sofort, nicht ohne mir zu sagen, daß ich so nicht rumlaufen könnte – mit einem Blick auf meine Hose. Ich schaute an mir herunter und verstand sofort was er meinte. Meine Hose war genau an der „falschen“ Stelle nass – es sah aus als hätte ich mir in die Hosen gemacht …

Und jetzt? Ich war total verunsichert und genierte mich doch sehr überhaupt die Toilette zu verlassen. Du hast sofort bemerkt, wie es mir jetzt ging. Mit der Ansage, daß Du um die Ecke wohnst und ich da trocken legen könnte, zogst Du Deinen Pulli aus und reichtest ihn mir. ??? Was sollte das denn jetzt ??? „Den hältst Du vor Dich, wenn wir rausgehen“! Ich war dankbar und zugleich verwundert warum Du so nett zu mir bist.
Dann bist Du schon auf dem Weg zur Tür und ich folge Dir wie ferngesteuert – wieder 😉

Unsicher schaue ich in die Runde, halte den Pulli möglichst unauffällig vor meine nasse Hose und schon bin ich draußen. Puh! Das war echt unangenehm! Du lächelst mich an und meinst nur „komm“, greifst mich am Arm und ziehst mich hinter Dir her …und wir gehen tatsächlich zu Dir … !?!

Auf dem Weg zu Deiner Wohnung führen wir ein zweideutiges aber unbefangenes und nicht anzügliches Gespräch, ohne auszusprechen, was wir beide denken. Es ist angenehm, fast fühle ich mich Dir verbunden – als würden wir uns schon lange kennen. Ich bin angenehm überrascht, wie gut ich mit Dir reden kann und werde langsam locker. Es gefällt mir mit Dir die Straße entlang zu schlendern und ich befürchte kaum noch unser Ziel zu erreichen. Ich fühle mich ein wenig betrunken, ohne richtig getrunken zu haben – die 2 Bier und Schnäpse … – Die Leute auf der Straße grüßen Dich und lächeln uns zu ohne das ich das wirklich verstehe. Als wir an Deiner Haustür angekommen sind, ziehst Du mich wieder am Arm und hältst mich kurz – „wir sind da“ – fast wäre ich weiter gelaufen. Deine Berührung lässt mich erzittern. Erneut bin ich unsicher und total verkrampft. Shit! Du schließt die Haustür auf und öffnest die Tür. Du lässt mir den Vortritt und ich stehe in einem hellen und sauberen Treppenhaus. Zögerlich gehe ich ein paar Schritte herein und schon bist Du schnell an mir vorbei gehuscht und ziehst mich hinter Dir her die Treppe hinauf. Dein Griff löst sich erst vor einer Wohnungstür. Ich habe weiche Knie und weiß garnicht, was gerade passiert. Du drehst Dich zu mir und nimmst mich ganz unvermittelt in den Arm. Ich schrecke zurück und Du wendest Dich ohne ein Wort zu der Tür und öffnest sie. Wir treten in eine schöne, große helle Wohnung ein und ich bin begeistert von dem Ambiente. Plötzlich sehe ich eine nackte Frau die vor unseren Augen wie unberührt vorbei geht. Ich bin beirrt!

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