Kiffertreffen mit Überraschung

Schwule Kurzgeschichten

Vor ein paar tagen meinte mein kumpel Lennart, dass er neue Leute kennen gelernt hatte und sie ganz cool sein. Sie waren so eine art Kiffer-Truppe und sind bereit neue Mitglieder aufzunehmen, so lang sie Gras mit bringen konnten. Da er an Gras kommt gingen wir am nächsten Tag auch hin. ~ Es war schon leicht dämmerlich, als Lennart und ich aus dem Bus ausstiegen und die Straßen in Bad Saarow entlang gingen. Ich glaub er war ein bisschen nervös. Ich auch.

Wir gingen eine weile schweigend nebeneinander her, er mit großen langsamen Schritten und ich eher mit kleineren und kürzeren da ich ein gutes Stück kleiner bin als er und dadurch auch kürzere Beine habe.
Hinter einem Kaufhaus war ein kleines Waldstück, auf das wir zu liefen. „Wir sind gleich da.“sagte er. Seine Stimme war etwas unsicher. Aber sicher war ich mir bei dieser Sache auch nicht. Villeicht sind ja auch noch andere Drogen dabei. Am Ende haben die noch stärkere und dann werden wir erwischt.

Da waren wir also, hinter einer Baumgruppe stand eine Bank und um sie rum und auf ihr ungefähr sechs Leute. Der erste stellte sich vor, „Justin“ ich erwiderte „Stuart“ und wir schlugen ein. Lennart stellte mir den Rest vor, Paul, Alex, Lisa, Zelle und Jurek. Sie schlugen ebenfalls ein, und Lisa ein küsschen auf die Wange. Justin hatte eine dunkle Jacke an so wie die anderen auch und eine helle skinny Jeans mit Knielöchern, Paul und Zelle trugen dunkle Hosen, Alex rote Schuhe und Lisa einen Rock, an den Rest kann ich mich nicht mehr Errinern. Außer an Jurek, er hatte einen anderen Styel, irgendwie voll nice, er ist mir von Anfang an aufgefallen. Er trug schwarze Springerstiefel, eie große lockere, schwarze Hose mit Löchern und einem Gürtel mit silbernen Pallietten, so wie sein Armband und eine Lederjacke. Er ist ungefähr einen Kopf größer als ich, aber jünger, wie ich später erfahren hatte.

Einer hatte Bier mitgebracht, also tranken wir und rauchten joints.
Es war lustig und alle kamen nach und nach aus sich raus, jeder erzihählte mal was von sich und Jurek musterte mich ab und zu, es war mir etwas unangenehm, aber er ist ja schon ganz süß und seine Art gefällt mir. Er sprach zwar nicht viel, unsere Augen trafen sich ab und zu. Lisa und Lennart verstanden sich sehr würde ich sagen, das war dann auch der Grund das Lennart mich mit den anderen alleine zurück ließ. Wir redeten und lachten noch eine weile, bis mir einfiel das ich ja gar nicht mit auto da war sondern mit Bus. Es war ungefähr kurz vor Mitternacht und ich muss jetzt wahrscheinlich nach Füwa,nach Hause, laufen. „Ey Leute, ich hab ein Problem. Lenni und ich sind vorhin mit Bus her gekommen und jetzt fährt keiner mehr. Hat jemand ein Auto“fragte ich in die Runde, da alle größer waren als ich musste ja irgenteiner schon fahren dürfen. „Ne wir können alle noch nicht fahren. Wenn überhaupt sind wir gerade mal 17.“ Antwortete mit Zelle leicht angetrunken. „Scheiße, dann muss ich wohl laufen.“ Man villeicht könnte ich ja bei Jurek schlafen…nein streich dir das aus dem Kopf, warum sollte er das wollen, und wieso intressiert dich das so….ich steh doch nicht etwa auf ihn. Ganz bestimmt nicht er ist ja ein junge.

„Warum schläfst du nicht bei jemanden, ist ja nix dabei?“ Wurf dann Justin mit ein. „Ja klar, wäre kein Problem.“
„Wie wärs denn bei Zelle er wohnt hier in der nähe?“schlug Paul vor. „Ne man. Meine Mum ist zu Hause und ausserdem hab ich kein Platz!“meinte Zelle und damit waren dann noch die anderen offen. „Naja, Justin und ich gehen nachher noch Feiern, eigentlich geht bloß bei Jurek oder?“ Machte Paul den zweiten Vorschlag und guckte ihn erwartungsvoll an.

Bei Jurek…eigentlich will ich ja, aber …. „Ja ok geht klar“ antwortete Jurek etwas schläfrig. Wir waren alle ein bisschen stoned und angetrunken, da ist das kein wunder, dass wir behindert klingen, aber es war trotzdem ein geiles gefühl.
„Oke… wann gehen wir dann?“fragte ich…oh man das war jetzt peinlich, wie ein kleines Kind. „Wir können ja jetzt schon gehen die wollen eh noch feiern gehen. Komm!?“sagte er. „Ja ok, tschau Leute.“ Verabschiedete ich mich noch, und Jurek und ich schlugen noch mit den anderen ein. Wir wendeten uns ab und gingen aus dem Waldstück raus, an dem Kaufhaus vorbei und die Straße entlang. Wir schwiegen uns an und und er warf mir nur ab und zu einen Blick zu. Eine nervösität breitete sich in mir aus, ich weiß gar nicht wieso, ich war ja weder an Männern intressiert, noch fande ich was an ihm, naja villeicht doch, doch trotzdem war ich enorm angespannt. Er ging einfach mit seinem schleifenden Gang leicht vor mir den Weg lang. Es sah bei ihm so gechillt aus, im Gegensatz zu mir, ich musste mit meinen kurzen Beinen so schnell laufen, aber ich denke es sah gar nicht so scheiße aus.

Was er jetzt wohl dachte, wie wir hier so still nebeneinander her laufen. All das schwirrte durch meinen Kopf, und ich hatte das Gefühl noch nie eine Person so intressant gefunden zu haben. (ist das deutsch?)
„Da sind wir, ich wohne ganz oben!“brachte er mich aus meinen Gedanken. Ich nickte nur. Wir standen vor einem großen Mehrfamilienhaus mit Backsteine an den Fenstern und kanten, der Rest war eher in gelb gehalten. Jurek öffnete die Tür und hielt sie mir auf so das ich durch laufen konnte. Ich trat ein und gehe auf die Treppe zu und wartete dort das er wieder vor gehen kann. „Geh ruig vor, immer hoch bis es nicht mehr weiter geht!“ „Ok“ sagte ich und nickte noch und ging dann hoch, er folgte mir und das war dann noch unangenehmer als wenn ich hinter ihm laufen würde.
Oben angekommen schloss er die Wohnungstür auf und bittete mich rein. „Schuhe kannst du hier abstellen und Jacke da an den Haken.“ „Ok, danke“
Es war schon spät und wir saßen in seinem Zimmer und unterhielten uns über banale Dinge, aber seine Blicke machten diese Situation nicht entspannter. Ich weiß nicht warum, aber dieser Junge machte mich verrückt. Aber ab meisten beschäftigte mich, dass in dem Raum bloß ein ungefähr 140×200cm Bett steht.
„Lass uns pennen gehen ich bin müde.“ Holte er mich ein weiteres mal aus meinen Gedanken, mit seiner kindlichen aber doch schönen Stimme. „Ja ok. Aber wo soll ich schlafen?“ „Naja auf der Chouch geht nicht da schläft meine mom, also geht nur bei mir im Bett, ist ja kein Problem oder? Ist ja genug Platz!? „Oh man schlimmer kann das hier nicht mehr werden, wenn das so weiter geht kippe ich noch um. „Ist schon ok. Dann machen wir das so….. Hast du ein Schlafanzug für mich oder so?“fragte ich ihn etwas unsicher. „Ja klar“ er ging zu seinem Schrank und holte ein t-shirt raus und hielt es mir hin. „Hier. Du kannst ja ins Bad gehen, das ist gleich links neben dem Zimmer. Ich beziehe dir so lange eine Decke.“gesagt getan, ich ging ins Badezimmer und zog mich um. Viele Dinge gingen mir durch den Kopf, würde etwas passieren, warum schaute er mich immer so an, er musste doch eigentlich wissen dass er bloß ein Bett hat, war das jetzt geplant?

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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