Heimkehr – Gay Joker x male Harley – heiße Fanfiction

Schwule Kurzgeschichten

Heimkehr

Eine Szene aus den Nebeln des „Was wäre wenn“ Universums.

(Jokers Version ist hierbei noch die von Heath Ledger gespielte Variante!)

Von Akira Arenth

„Verfluchte fliegende Ratte …“

Mühsam schleppe ich mich in die Dunkelheit der Katakomben. Mein Hirn puckert, als hätte ich darin tanzende Blutegel. Meine Seiten stechen und meine Hände sind taub vor Kälte.

Die Sonne geht auf. Ich höre ein aufschwellendes, schiefes Lachen und stimme mit ein, lehne mich gegen die nasse Wand und starre schief grinsend auf die Steine der Gewölbe, dann bemerke ich meine Einsamkeit in der Leere und verstumme.

Ich schlage mir gegen die Stirn. „Seid leise! Dreckiges Pack …“

Nach jeder Niederlage gegen die schwarze Pest schreien die Stimmen lauter … sie werden mich nie zufrieden lassen.

Raschelnde Geräusche vor dem Zugang der Kanäle lassen mich aufschrecken.

`Weiter, weiter, weiter` höre ich aus meinen grauen Zellen krächzen und folge der Aufforderung.

Mein leeres Kaliber 50 Barrett wird immer schwerer, doch ich darf es nicht fallen lassen, auch wenn es leer ist. Mein Arsenal an Waffen hat sich merklich reduziert seid die letzten Angriffe fehl geschlagen sind und nun heißt es Rückzug. Neue Planung, neue Ressourcen. Zurück an den Schreibtisch.

Leise mache ich das Geräusch des Radiergummis nach, mit dem ich immer über die Blätter rubble und kichere dabei.

Ich ziehe meine Schuhe über die glibschigen Treppen und erreiche die letzte Abzweigung, während ich mit der freien Hand meine Seite halte, die mein violettes Jackett vollblutet.

Ich weiß, dass ich nicht ernsthaft verletzt bin, doch diese Umgebung ist alles andere als keimfrei und ich sollte mich schnell in meinen geheimen Unterschlupf begeben.

`Unterschlupf„ … ich beginne wieder zu lachen. Als wenn ich in meinem Zustand noch des schlüpfens fähig wäre.

Ich drehe an einer Leuchte und vernehme mit Freuden, wie mein ratternder Organismus die Mechanik in Gang setzt um eine verborgene Tür frei zu geben. Ich öffne die sechsundzwanzig Riegel und trete ein.

`Home sweet Loch`

Erschöpft knalle ich das schummrige Licht an, welches zwei-drei mal aufblitzt bevor es bunt zu glühen beginnt. Ich schmeiße das Gewehr in die Ecke, lasse mich auf die riesige, abgewetzte Chesterfieldcouch fallen und drücke meine Handrücken in die Augen.

Ich spüre wie mir die warme Suppe aufs Leder läuft und zwinge mich deshalb kurz darauf wieder aufzustehen.

`Irgendwo hier müssen doch noch ein paar Verbände herumliegen.`

Auch wenn ich den Anblick von roten Rinnsalen aus Körpern liebe, habe ich doch nicht lange Freude daran, wenn der Ursprung mein eigener ist.

Verfluchtes Gewebe. So anfällig für alles Harte.

Ich finde ein Nähset, hole schnaufend eine Flasche Whisky aus der Theke und genehmige mir einen Schluck, bevor ich den nächsten Schwall über die Nadeln und Fäden kippe.

Plötzlich vernehme ich ein Rascheln.

Ich kann nie sicher sein, ob das was sich akustisch in meinen Gehörgang drängt, auch wirklich real ist, doch ich höre es kurz darauf wieder. Ich greife hinter mich nach einer Smith & Wesson, Kaliber 357 Magnum und folge dem leisen säuseln, das der Raschelei folgt.

Ich tappe über die grün beleuchtete Treppe ins Schlafzimmer, lehne mich gegen den Türrahmen und spähe in den offenen Spalt.

`Feuerwerk, schieß` hinein, feine Diskolichter …` johlen die Stimmen in meinem Kopf, doch ich schaffe es, sie zu ignorieren.

Ich dränge das knarzende Holz weiter auf und lasse sumpffarbenes Licht in den Raum fallen.

Meine Augen ziehen sich zu schwarz verklebten Schlitzen zusammen, dann atme ich schmatzend durch und nehme die Waffe herunter.

Mein kleiner, geheimer Schwachpunkt … er ist zurückgekehrt.

Lange Beine umschlingen die schwarze Seidenbettwäsche, eine enganliegende, zweifarbige Shorts spannt sich auf prallen Gesäßmuskeln und über dem Kopfkissen liegen in leichten Wellen aschblonde Haare, die in blau-rosa Farbe enden.

Fast drei Wochen hat die Durchführung meines letzten Plans gedauert. Mühsame, monatelange Vorbereitung, stundenlange Belagerung und schließlich war wieder alles umsonst gewesen.

`Na immerhin gab es eine Menge Tote.` lachen zwei Stimmen in meinem Hirn und feixen.

Mein Defizit räkelt sich und wischt sich über die Augen, während es gegen das Treppenlicht blinzelt. Dann scheint es die Umrisse meiner Person zu erkennen und lächelt.

„Puddin …? Du bist zurück?“ Im selben Moment nimmt seine Stimme einen melancholischen Klang an. „Das bedeutet … es hat nicht funktioniert?“

Ich ignoriere seine Frage, klemme mir meine verklebten, grünen Haare hinters Ohr und ziehe den oberen Teil des Anzugs aus.

„Wenn du schon da bist …“ ich belecke meine Lippen und nicke in Richtung meines Bauchnabels „… kannst du mir auch behilflich sein.“

Harley richtet sich auf und stemmt sich nach oben. Sein Oberkörper glänzt feucht, als hätte er schweißtreibende Alpträume gehabt. Seine Dämonen reiten ihn Nachts, das weiß ich, seitdem er bei mir schläft.

„Eine Schnittwunde?“ fragt er irritiert nach, als er den Schlitz in meiner Seite sieht.

„Batsy`s Wurfmesser … schöne neue Spielzeuge.“ knurre ich neidisch.

„Ich hole was zum nähen und verbinden.“ antwortet mein Spielzeug fürsorglich und steht auf, doch bevor er an mir vorbei geht, nimmt er meinen Kopf in die Hände und küsst meinen vernarbten, roten Mund, bis ich mich knurrend wegdrehe. „Ich freue mich trotzdem das du zurück bist.“ sagt er und grinst.

„Ja, ja.“

`Immer dieses gefühlsduselige Gesülze.`

Er findet meine grob sterilisierten Nadeln und kramt Verbandszeug aus den Schubfächern, bevor er zurückkehrt. Mal wieder stelle ich fest, dass er sich besser in meinem Versteck auskennt, als ich. Aber er räumt ja auch öfter auf …

„Halt dich am Gestell fest.“ sagt er leise und setzt sich auf den Rand des Bettes.

Normalerweise lasse ich mir nichts befehlen, doch er meint es nur gut, auch wenn eine meiner Stimmen mir gerade melodisch dazu rät, ihm für diese Frechheit mit der Pistole das Hirn rauszupusten.

Knurrend hebe ich die Hände und ergreife die Stange über mir, derweil ich meinen Kopf zwischen meinen Armen hängen lasse.

Während er meine Wunde näht, beobachte ich seine feingliedrigen Finger und muss feststellen, dass sich mein Blut gut auf seiner weißen Haut macht. Sein sonst eher verspielter Gesichtsausdruck ist ungewohnt ernst und konzentriert.

„Warum?“

„Hm?“ er stoppt und schaut mit seinen himmelblauen Augen zu mir auf.

„Warum bist du wieder hier? Ich hatte dich aus dem Fenster geschmissen. Wie kommst du darauf, dass ich dich wiederhaben will?“

Harley lächelt und nickt mit dem Kopf zur Seite. Ich folge seinem Wink mit den Augen und entdecke eine Karte auf der Kommode, die mir bekannt vorkommt.“

`Werde schnell wieder gesund. J.`

Pikiert schnalze ich mit der Zunge. „Das … hatte ich vergessen.“

Warum tue ich so etwas ständig? Ich will diesen Bengel … diese Schwäche nicht in meinem Leben haben, doch kaum verstoße ich ihn, ziehe ich ihn zurück in mein Leben.

„Puddin … du musst es nicht sagen.“

`Werde ich auch nicht.`

Harley verbindet meinen Bauch und verknotet die Enden, dann stützt er sich auf seine Knie, so dass er meine Augenhöhe erreicht.

„Komm ins Bett. Ich lasse dich deine Schmerzen vergessen …“ haucht er mir zu und nestelt dabei an meinem Gürtel. Er drückt seine zarten Lippen auf mein geschundenes Gesicht, fährt mit den Fingern durch meine Haare, dann sinkt er tiefer.

Ich schnappe kurz nach Luft, als er meine Härte gefunden und in seinen Mund bugsiert hat.

`Er ist so verdammt gut darin geworden …`

Die ersten Wochen bekam ich ihn kaum von meinem Schwanz herunter. Jeden Tag benutzte er mich für seine Triebe, setzte sich bei jeder Gelegenheit auf mich und fickte mich um mein letztes bisschen Verstand. Selbst wenn ich am Schreibtisch saß, um neue Pläne zu schmieden nervte er mich mit seiner Besessenheit.

Aber wer könnte ihm diese Eigenschaft besser verzeihen, als ich, der von so vielen Dingen besessen ist?

Jedenfalls hat er seine Techniken derart perfektioniert, das es nur wenige Sekunden braucht, bis ich mich kaum mehr zurück halten kann.

„Genug. Hör auf!“ Sage ich harsch. Schnaufend nehme ich die Hände von der Stange.

Widerwillig löst sich mein Engel von mir und wie in Trance, umarme ich ihn.

Während ich mich auf ihn lege, spüre ich es. Diesen Rest Menschlichkeit, der noch in mir steckt. Das Verlangen nach körperlicher Befriedigung, wo ich die geistige sonst über alles stelle. Meine Stimmen verstummen, als ob sie sich meiner Taten schämen würden.

„Dreh dich um.“ höre ich mich selbst raunen, bevor ich die weißblonden Haare von seinem Nacken schiebe, um ihn dort mit Nachdruck in den Kissen zu halten.

Meine zweite Hand zieht ihm hastig die blau-roten Shorts aus. Mein Schwanz pocht und kann es plötzlich kaum noch erwarten.

Wie immer ist er geölt, allzeit bereit, so wie ich es von ihm erwarte. Bevor meine Intelligenz den tierischen Impuls überwindet, setze ich an und schiebe mich ohne Vorwarnung komplett in seine heiße Enge.

„Aaaahhh! Stop … Puddin … seit wann … bist du so hektisch?“ keucht er japsend und drückt seinen Rücken durch, um den Pfahl erträglicher zu machen. Ich verkneife mir ein Grunzen, als er mich vollständig umschließt und Spasmen meine Augen verdrehen lassen.

Es stimmt, normalerweise lasse ich ihn länger betteln, bevor ich ihn nehme. Aber heute … heute will ich es schnell … und hart.

Ich greife nach hinten und nehme meine 357ger Magnum, die ich ihm schwungvoll gegen den Hinterkopf halte.

„Halt die Klappe und beweg dich nicht.“

Ich entsichere den Trigger, doch er grinst nur und hält still, denn er kennt meine Allüren.

Langsam bewege ich meinen Schwanz in ihm. Rein und raus, ohne die Waffe von seinem Schädel zu nehmen.

„Wenn du nur einmal zuckst … verteile ich dein Hirn über dem Laken.“ keuche ich schwer.

Er weiß, dass ich diese Art der Macht brauche und nickt schweigend.

Ich schiebe seine Beine noch weiter auseinander, ziehe seine Spalte auf, um besser zu sehen, wie ich in ihn eindringe. Er wimmert und ich fasse um ihn herum.

„Es ist zu lange her, hm?“

Die Nässe unter ihm sagt mir, dass er bereits gekommen sein muss. Doch er ist steif, als wäre nichts gewesen. Er braucht es. Er braucht mich. Dieser Gedanke lässt mir ein wenig die Brust schwellen.

„Bitte …“ beginnt er wieder zu flehen „Bitte fick mich härter.“

Ich ziehe ihm mit dem Eisen eins über, bevor ich es wieder gegen sein Kleinhirn drücke.

„Hör auf zu jammern. Wenn wir es schon tun, dann nur auf meine Art, verstanden?“ dabei presse ich mich tief in ihn, wissend, dass ich dabei genau auf seinen Punkt treffe.

Seine Beine zittern. Er verhaspelt sich in seiner Stimme und ruft meinen Namen, während er ein weiteres Mal kommt.

Ich lasse es zu und schnalze mit der Zunge. Dann lege ich die Waffe weg, ziehe mich aus ihm heraus und drehe ihn um, bevor ich ihn ein weiteres Mal auseinander dränge.

Glücklich krallt er sich in meinen Rücken, küsst mich wie ein Besessener, während ich mich endlich schnell und hart in ihn stoße.

Ich gebe ihm was er braucht …

Harley drängt sich mir entgegen und erträgt jeden Hieb, jeden Biss und jeden Kuss den ich ihm gebe, bis ich schließlich die Kontrolle verliere.

Ja … ich bin froh, das er heimgekehrt ist.

 

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