Gute Freunde

Schwule Kurzgeschichten

David und ich hatten uns während des Studiums kennengelernt. Man saß in der Mensa nebeneinander, hörte dieselben Vorlesungen, ging auch mal zusammen ins Kino – wie gute Freunde. Mehr war nicht zwischen uns. Natürlich war David ein gutaussehender Junge mit dunklem Haar und sportlicher Figur, aber ich hielt es für angemessen und korrekt, ihn als Neutrum zu behandeln und mich bei ihm nicht zu outen, denn ich hielt ihn für ausgesprochen hetero.

Jedenfalls änderte sich meine Haltung schlagartig, sobald ich wieder allein war und an die vergangenen Stunden mit David dachte. Ich sah mich über ihn herfallen, mich in sein nacktes Fleisch vergraben und ihn verschlingen, und wenn sich dann in meinem einsamen Bett die aufgestaute Energie entlud, erlebte ich die köstlichsten Höhepunkte.

Beim nächsten Wiedersehen aber waren wieder nur gute Freunde. Ob er meine Gedanken ahnte? Ich glaube nicht. Und als er mich einmal nach meinem Liebesleben fragte, erfand ich eine traurige Geschichte von einer Ex, mit der es nicht geklappt hatte und die ich nicht vergessen konnte…

Dann war er wieder der nette, kumpelhafte David, als er mich und eine andere Studentin nachmittags zum Kaffee in sein WG-Zimmer einlud. Wir blieben bis zum Abend, und als die Studentin ging, blieb ich noch auf dem Sofa sitzen. Draußen war es schon dunkel, und in der Wohnung war alles still. Scheinbar waren die anderen WG-Bewohner nicht zuhause.

Unweigerlich kamen wir auf Einsamkeit zu sprechen.

David saß neben mir auf dem Sofa, knabberte Chips und meinte, dass er schon manchmal unter seiner Einsamkeit leide. Ich erklärte, dass ich das verstehen könne. Er lachte und gestand, dass er sogar angefangen habe, eines dieser Bücher zu lesen.

Eines dieser Bücher?“ fragte ich.

Na ja, eines dieser Bücher eben … mit Sex und so.“

Ehrlich?“

Er las also erotische Geschichten. Und er gab es auch noch zu. Und nicht nur das: Er erwähnte es auch noch in einem Moment, in dem wir beide allein waren und nebeneinander auf seinem Sofa saßen. Das überraschte mich dann doch schon.

Ich legte ihm die Hand auf die Schulter, und da er nichts dagegen zu haben schien, begann ich seinen Rücken zu streicheln. Nach einer Weile wollte er nun doch von mir abrücken, aber ich sah ihn an, sagte ganz leise: Ich tu dir nichts, kannst dich ruhig ausruhen“ und brachte ihn dazu, sich der Länge nach auf das Sofa zu legen. Ich saß auf dem Sofarand an seiner Seite und hörte – da ich nun schon mal angefangen hatte – nicht auf, ihn zu streicheln. Diesmal am Arm.

Er überraschte mich schon wieder, denn er schloss doch tatsächlich die Augen.

Mein Blick wanderte über seinen Körper, über seinem ausgeprägten Brustkorb unter seinem engen Asos Pulli, über seine extrem enge Jeanshose. So wie er dalag macht er mich total verrückt. Meine Hand glitt höher und streichelte vorsichtig über sein Gesicht – erst lag er ganz steif da, aber dann schmiegte sie seine Wange in meine Handfläche. Mein Blut begann zu kochen als ich merkte, wie seine rechte Hand den Knopf seiner Jeans öffnete und in seiner Hose verschwand. Da rutschte auch meine Hand tiefer. Sanft berührte ich seine Brust und versuchte, mit den Fingern seine Brustwarzen zu lokalisieren.

Er hielt ununterbrochen die Augen geschlossen. Manchmal fuhr er mit der Zungenspitze über seine Lippen, die er ansonsten aufeinandergepresst hielt.

Seine Hand arbeitete in seiner Hose. Ich zwirbelte seine Brustwarzen und er begann zu stöhnen.

Da ich keinerlei Widerstand merkte, wurde ich mutig. Ich beugte mich über ihn und begann, ihm den Pulli auszuziehen. Nun öffnete er doch die Augen.

Er schien kurz zu überlegen, dann ließ er es sich gefallen und hob seinen Oberkörper vom Sofa, so dass ich ihm den Pulli über den Kopf ziehen konnte.

Dann ließ er sich wieder zurückfallen.

Sein Bauch war flach und wie seine Brust braungebrannt, sein Nabel klein rund und etwas vertieft. Vorn, wo seine Jeans offenstand und seiner Hand Einlass bot, sah ich eine weißen Briefs und eine anwachsende Beule.

Das Streichelspiel ging weiter. Ich drückte und presste sein festes gebräuntes Fleisch und schielte auf seine größer werdende Beule und seine Beine, die sich immer weiter spreizten.

Gerade als meine Finger um seinen Nabel spielten und ich sah wie seine Brustwarzen steil und hart abstanden, flüsterte er, ohne die Augen zu öffnen: Zieh dich auch aus.“

Wahrscheinlich habe ich vor Überraschung innegehalten, denn er ergänzte, als ob ich einer stärkeren Motivation bedurfte: Ich will dich sehen.“

Ich sprang auf und riss mir förmlich die Kleider vom Leib. Als ich splitterfasernackt neben dem Sofa stand, winkelte David seine Beine an, zog mit einer raschen Bewegung seine Jeans aus und fuhr dann fort, seinen Schwanz zu kneten. Die weißen Briefs hatte er anbehalten – er knetete sich durch den Stoff, und nach wie vor hielt er die Augen geschlossen.

Ich kniete mich auf das Bett, genau zwischen seine muskelösen, braungebrannten Beine, und starrte auf die Briefs. Seine Schenkel waren gespreizt, sein Schwanz war scheinbar ganz ausgefahren und stand leicht vom Körper ab, was seine Unterhose zu einem kleinen Zelt werden ließ und neben dem weißen Stoff in seinem Schritt waren schwarze Härchen zu sehen.

Ich packte mit der Linken ihren festen Schenkel, während ich mit der Rechten meinen Penis rieb. Schon längst war etwas Precum ausgetreten, die nun das Reiben leichter machte.

Sieh her,“ sagte ich heiser.

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na dann lass mal sehen

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