Gay Note

Schwule Kurzgeschichten

Ich, Johnny Riesenschlond 19 Jahre alt, war auf dem Heimweg nach dem Sexualkunde Unterricht. Meine Nudel war von den ganzen Kryptisch gezeichneten Floppy Wieners noch ganz steil. Also wie es jeder normale Dude machen würde ging ich in den nächsten Wacholderbeerbusch und hobelte los. Da fiel mir ein verklebtes Notizbuch auf den D. Auf ihm geschrieben mit einer richtig tighten Schriftart: „Gay-Note“.

Neugierig schlug ich die erste Seite des ominösen „Gay-Notes“ auf. Doch als ich die erste Seite mit der spitze meines perfekt geschnittenen Fingernagels berührte musste ich einen phantasmagorischen Schreck erfahren, denn vor mir erschien eine muskulöse, blonde und durchaus gut bestückte Figur. Kann es sein? War es wirklich…? „Ja ich bin es! Der einzig wahre He-Man/Shini-gay-mi! Du werter Abenteurer bist nun im besitzt meines Sommer Gay-Notes und kannst es nach deinem vollsten ermessen benutzen.

Ich immer noch ein bisschen verwirrt entgegnete zu He-Man. „Lass uns das bei mir im SM-Keller erforschen.“ He-Man zwinkerte mir mit seinen verführerischen Arier-Augen zurück und wir liefen Hand in Hand wie ein Homo-Pärchen in meine Hood. Angekommen schloss ich die Pforten in meinen „Hobby-Keller“ auf und lief voran nach unten, in die nach Körperflüssigkeiten riechenden Dungeon der Freude. Ich drehte mich He-Man zu. Bevor ich etwas sagen konnte begann er zu sprechen.

„Halte ein, du Knecht meiner Lenden! Ich kann an deinem cockhungrigen Blick erkennen, dass du es nicht erwarten kannst dir das Gay-Note „einzuverleiben“. Du musst jedoch beachten dass mit der Macht des Gay-Notes nicht zu schwänzeln ist! Deswegen hat jedes Gay-Note sein eigenes, verklebtes, Regelwerk.“ Eifrig schlug ich den Einband auf um las los:

1. Ein jedes Schätzchen dessen Namen in das Gay-Note geschrieben wird, wird absolut fabulös (hart gay)
2. Wie auch immer, der Verfasser des Gaywunsches muss den D seiner Luststute im Kopf haben um zu vermeiden, dass eine Person mit ähnlichem Namen fabulös wird.
3. Sollte der/die/das Verfasser aber verlangen das seine Luststute auf anderen Wegen zur wahren Ergaytniss kommt, so muss er es in einem 40 sec. Zeitraum äußern.
4. Gibt’s mal keine Extrawürste so wird die genannte Stute einfach nur faaaaaaaaaaaaaaaaaabulous!
5. Nachdem der Verfasser ein passendes Szenario seiner Vergayltung an der geilen Stute niedergeschrieben hat, so hat er/sie/es genau eine Penetrationsperiode Zeit (6min. 40sec.) seine tiefsten Fetische und Fantasien hinzuzufügen.

Nachdem ich mir die Spielregeln eingeprägt hatte, wollte ich es unbedingt ausprobieren. Doch wenn ich es tat soll es nicht irgendwen treffen, sondern eine Berühmtheit die dafür geboren ist fabulös zu sein. So ging ich mit geballter Vorfreude in meine Fernsehstube. Wenn es geschehen soll, dann will ich das es jeder mitbekommt, dachte sich unser Cockhungriger Held. Als Johnny den Flatscreen anschaltete blickte ihm der arabisch aussehende Penis-Charmeur Aiman Abdallah entgegen. Es war die Galileo Mystery Sondersendung über Flaschengeister. Der noch unwissende Moderator hielt in diesem Moment eine Anus große Flasche in seiner Hand. „Was ein Praktischer Zufall“ sagte der junge Knappe zu He-Man, der dem Neuling leise in das Fernsehzimmer gefolgt war. Mit zitternden Händen klappte ich meinen Laptop auf und gab im Suchfeld meines Browsers: „Aimans Dick in Pariser Orchideengärten“ ein. Ich erhielt Tausende Treffer. Ohne zu blinzeln Starrte ich auf das Glied, das auf dem Bildschirm vor mir flimmerte. Dies tat ich so lange bis ich alle Details vom Schaft bis zur Vorhaut eingeprägt hatte und schrieb seinen Namen nieder. Doch das reichte mir nicht und ich fügte dem Namen einige Details hinzu. Gespannt saß ich vor der Flimmerkiste und starrte in den Schritt meiner ersten Stute.

Aiman beendete gerade mit immer stolzem Ton seinen Bericht über die ominöse verwunschene Flasche die er in seinen Händen hielt und stellte sie zurück auf ihren etwa anushohen Podest. Er warf dem Publikum noch einen schnippischen Spruch entgegen und wandte sich dem nächsten Ausstellungsstück zu. Johnny Riesenschlond begann zu zweifeln, konnte es sein das er etwas falsch gemacht hatte? Plötzlich riss ihn ein arabisch klingender Schrei aus seinen Gedanken. Es schien dass ein Bühnenarbeiter auf dem Set sein gebrauchtes bis zum Rand mit noch warmen, dampfenden Jizz gefülltes Kondom vergessen hatte, auf dem Aiman Hals über Kopf ausgerutscht ist. Mit letzter Kraft seines Schlondes versuchte Aiman sein Gleichgewicht zurück zu erlangen, doch vergebens torkelte er hastigst Rückwärts. Und dann geschah es. Mit einem Satz penetrierte der, merkwürdigerweise, dödelförmige Flaschenhals Aimans Hinterstübchen bis zum Anschlag. Peinliche Stille tritt ein.

Die Kamera zoomt langsam auf Aimans eiskalte, trostlose Augen. Man konnte förmlich sehen wie sein Herz still zu stehen schien. Und plötzlich, man konnte kaum seinen Augen trauen, erschien Aiman in einem hellen nach Erdbeer-Lipgloss riechenden Licht, dass einen wahrlich blendete. Einen kurzen Moment später erlosch es wieder, doch die Person die einst an Aiman Platz zu stehen schien war nicht dieselbe. Sein wie immer formeller blauer Anzug war verschwunden und stattdessen trug er nun eine blau ausgefranste Weste, dreckige weiße arschfreie Ballonhosen und ein kleines rotes Fez. Er erinnerte ein bisschen an Aladdin, nur mit einer magischen Lampe im Arsch statt einem Affen auf der Schulter.

von Ivar

 

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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