Französischer Austauschschüler

Schwule Kurzgeschichten

Mein Name ist Martin, ich war zum damaligen Zeitpunkt 43 Jahre alt und verheiratet. Meine Frau heißt Rebecca, 38 Jahre alt und wir haben zusammen einen heute 20-jährigen Sohn namens Robin.
Wir wohnen im Speckgürtel von Hamburg in einem Häuschen, wobei ich darauf schon recht stolz bin. Immerhin haben wir im Keller eine Sauna und im Garten einen kleinen Pool. Luxus wäre sicherlich etwas anderes, aber immerhin ist es unseres. Naja, und zu Teilen auch der Bank.

Ich arbeite im örtlichen Wasserwerk als Abteilungsleiter, Rebecca ist dort auch Sekretärin. Wir haben uns in der Ausbildung kennen- und lieben gelernt. Verheiratet sind wir, seit Robin auf der Welt ist. Er war ein kleiner Unfall, aber wir genießen es heute im Vergleich zu den anderen Eltern in seinem Freundeskreis, noch recht jung zu sein. Wir haben auch ein kumpelhaftes Verhältnis. Wir stellen wenig Regeln auf, aber diese hält er auch brav ein und es gab selbst in der Pubertät keine Schwierigkeiten mit dem Jungen.

Robin geht auf das Gymnasium in der Nachbarstadt. Er ist ein sportlicher kleiner Kerl. Klein, weil er nur ca. 1,75 m groß ist, aber gut trainiert, da er im Fußballverein kickt. Ich weiß nicht, warum er nicht größer ist, denn ich bin mit fast 1,90 m recht groß geraten-in allen Körperbereichen gut verteilt, wenn Ihr versteht, was ich meine!
Im Winter vor zwei Jahren kam er freudestrahlend nach Hause. Das Gymnasium hatte schon seit den 80-er Jahren eine Partnerschaft mit einer Schule in Frankreich in der Nähe von Marseille und sie boten jedes Jahr die Möglichkeit eines Schüleraustauschs an. Robin wollte an dem Programm unbedingt teilnehmen, da er einmal später internationales Recht studieren wollte und ein Jahr im Ausland sich sicherlich sehr gut in seinem Lebenslauf machen würde. Rebecca und ich waren einverstanden, zumal von der Schule unterstützt, es nicht viel Geld kosten würde.

Der Austausch sollte im Juli, zum Start des neuen Schuljahres beginnen. Uns wurde bereits im Vorfeld bekannt gegeben, wer der Austauschschüler sein würde: Gilbert, genauso alt wie Robin, hatte deutsche Eltern, war aber in Marseille zur Welt gekommen, da seine Erzeuger 1991 nach Frankreich auswanderten. Er ist bilingual aufgewachsen, da seiner Mutter ganz besonders wichtig war, seine deutschen Wurzeln nicht zu vernachlässigen. Robin und Gil -wie er genannt werden wollte- chatteten des Öfteren über Skype und wurden im Vorfeld ganz gute Freunde. Ab und an kamen Rebecca und ich in Robin’s Zimmer, wenn sie Videotelefonie machten und er schien wirklich ein sympathischer junger Mann zu sein. Rebecca stichelte mich oft, daß wenn sie 20 Jahre jünger wäre, sie ihn sich sofort angeln würde, denn er sei ein schmucker Bursche. Ich wusste, daß sie das nie tun würde, wir waren uns bislang immer treu. Und mir war egal, ob sie seine, laut ihrer Aussage süßen schwarzen Locken und die vollen Lippen zum Anbeißen findet-ich bin ein Mann und andere Männer haben mich nie interessiert.

An einem heißen Tag im Juli kam dann der große Abschied-ein Jahr lang mussten Mutter und Sohn nun getrennt sein und es gab seitens Rebecca bitterliche Abschiedstränen, als wir Robin zum Flughafen brachten. Der Junge war sicherlich froh, mal zu Hause raus zu kommen. Ich drückte ihm noch ein paar Kondome bei der Verabschiedung in die Hand, die er dankend annahm.

Am darauffolgenden Tag fuhr ich allein erneut zum Flughafen nach Hamburg, da dort Gilbert ankam. Meine Frau musste leider länger arbeiten und konnte unseren Austauschschüler nicht mit mir zusammen begrüßen. Als das Tor bei den Arrivals sich öffnete, kam Gilbert heraus, ich kannte ihn ja von den Video-Chats und es gab ein großes Hallo. Er war auch in Real so natürlich und freundlich, wie im Internet und ich war froh, daß er fließend Deutsch mit dem typischen französischen Akzent konnte, denn meine Französisch-Kenntnisse beschränken sich darauf, daß Rebecca mir ab und an einen bläst.

Ich lud Gil’s Sachen in den Kofferraum meines Passat’s und wir fuhren ab. Es war unerträglich heiß-die Klimaanlage des Wagens war defekt. Wir öffneten alle vier Fenster des Kombis und Gil rollte auch noch die Beine seiner kurzen Hose ein Stück weit nach oben, ebenso die Ärmel seines T-Shirts. Seine Beine waren recht stark behaart und auch die Achseln, die nun frei lagen, zeigten Haare. Unser Robin war in diesem Punkt ganz anders, er rasierte jedes Fitzelchen Haar in einer stundenlangen Prozedur von sich, weil er die starke Körperbehaarung von mir geerbt hat. Er findet es einfach hygienischer und die Mädels mögen Jungen ohne Haare lieber, was er mir einmal patzig antwortete, als ich ihn damit aufzog, wie eitel er doch sei. Ich selbst lasse nämlich der Natur freien Lauf an Brust, Armen Beinen und im Intimbereich. Offenbar handhabt es Gil auch eher „laissez-faire“ in diesem Punkt.

Wir unterhielten uns prächtig. Über seine Eltern, die nicht weit weg von unserer Kleinstadt gebürtig herkamen und er sich deshalb besonders freute bei uns unterzukommen, damit er etwas auf den Spuren seiner Ahnen wandern könne. Hobbymäßig spielte er Eishockey, ebenfalls ein recht anstrengender Sport, was seine Top-Figur und die leichten Muskelansätze an den Oberarmen erklärte. Ein paar Jahre noch und er hat kräftige Muckis, dachte ich so bei mir.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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