Französische Sauna

Schwule Kurzgeschichten

Was machst du in Frankreich, im Winter, als geiler Bi. oder Gay. Du brauchst unbedingt einen Schwanz! Du weist dir gar nicht zu helfen, außer du holst dir selbst einen runter, aber das ist ja eher langweilig, b.z.w. das kannst du jeden Tag.

Im Sommer ist alles kein Problem, es gibt kaum einen Strand, wo keine Szene zu finden ist. Ganz egal ob Bretagne oder Mittelmeerküste und es muss nicht immer Cap d Agde sein. Oft sind es kleine unscheinbare Strandabschnitte, wo du deine Wünsche erfüllt bekommst. Der Eine liebt, sucht das Einzelvergnügen, der Andere mehr, den Rudelbums. Für Jeden ist was da. Es gibt sogar Hotel, nur für Gay’s oder Bi’s. Dort gilt es als normal, wenn du deinen Freund oder dort neu, gefundenen Kurzzeitverlobten im Garten, am Swimmingpool oder Hollywoodschaukel vernaschst, am besten, vor den Augen, der andern Gäste.

Aber die verdammten Winter, es bleiben nur Privatclub’s oder Saunen. Man schätzt 90%, aller Saunen, als Gaytreff’s ein, der Rest sind dann so genannte Fitness – oder Familiensaunas.
Genau eine solche Gay -Treff-Sauna habe ich besucht. Wo? Sagen wir irgendwo in Südfrankreich.
Ich wachte schon mit einer Latte auf, na ja dachte ich die übliche Wasserlatte, obwohl sie sich schon sehr geil anfühlte, ging ich doch auf die Toilette pissen. Der Druck war zwar weg, aber die Latte noch da. Kein Problem, dachte ich, noch mal zurück in das warme Bett und fing an mich zu verwöhnen. Nicht schlecht, aber doch nicht das Richtige. Die Sonne knallte schon durch das Fenster und lockte mich hinaus, also raus aus den Federn, duschen, frühstücken und hinaus an die Luft Richtung Strand, in der Hoffnung, dass auch andere, ihre harten Schwänze, dort hintragen. Zum einen war es arschkalt, so um die 10°+ und Wind aus West (Tramontan/Pyrenäenwind), Kaum eine Dünemulde, in denen es sonst immer sehr kuscheligwarm ist, taugt bei Westwind, und so fand ich außer ein paar Schrumpel-Schwänzen
Nichts. So schleppte ich meine Geilheit wieder Richtung Promenade, in ein Cafe, von dem ich wusste, dass dort auch einiges ging. Leider auch Fehlanzeige. Was kann ein Tag schon bringen der mit dem Aufstehen beginnt, dachte ich.
Was tun, sprach Zeus, “ die Götter sind besoffen „!
Nun weis eigentlich, Jeder, dass schwanzgesteuerte Geilheit, nichts anderes ist, als eine andere Art von Rausch ist und du nicht mehr ganz Herr oder auch Frau, deiner selbst bist. Der Betrunkene braucht Prozente, der Geile braucht Seeeeeeex!
Du benimmst dich wie ein Junky, die Droge muss, auf irgendeine Weise beschafft werden.
Aber wie?

Auf dem Weg, zurück, in mein Appartement, trat ich auf ein Stück Zeitungspapier und las im Vorbeigehen, „Erfüll dir deinen lang ersehnten Traum, und bauen dir eine Sauna, ein.“
Wir liefern schnell und günstig, komplette Bausätze!
Ob die auch, ein Dutzend geile Schwänze liefern, wohl eher nicht.
Aber Sauna, das ist die Idee, nur eigens eine, einbauen? Nein, kein Mensch, kauft sich eine eigene Kuh, wegen einem Liter Milch. Höchsten wegen einem Liter Boysahne, vielleicht!
Kurz Rede, langer Schwanz….,nein, Sinn. Was einem die Geilheit, immer wieder für Streiche spielt!
Schnell nach Hause, Handtuch, Shampoo, Bürste und ein paar wichtige Accessoires.
Bus, Tramway, Zweihundert Meter zu Fuß, stand ich 45 Minuten später vor dem Laden meiner Begierde. Also nichts wie rein.

Bitte klingeln und es wird ihnen aufgetan, fast schon biblisch, na ja, Adam war am Anfang, sicher auch schwul, bis Eva auftauchte, aber das ist ein andere Geschichte…..
Es wurde mir aufgetan, ein freundliches, entre, und ich war drin, spontan fiel mir der, Samenberaubte Boris B. ein, der war ja auch immer irgend wo drin. Wieder eine andere Geschichte….
Die Preistafel verriet mir, 10.-€ weil ich, vor 2.00Uhr, hier bin, danach 15.-€. Das ist ja mal ein günstiger St.Pauli-Laden dachte ich. Der äußerst nette, nur mit einem sehr schmalen Handtuch bekleidete, sagen wir mal Concierge, nun habe ich endlich mal eine plausible Erklärung, warum die Franzosen, ein Handtuch, Serviette nennen, gab mir ein großes Sauna-Laken, einen Spind-Schlüssel an dem ein kleines Mäppchen hing, in dem ein Präservativ und ein Tütchen Gleitgel war, ach wie nett und aufschlussreich, spätestens jetzt war ich sicher, nicht im falschen Laden zu sein. Er wünschte mir noch einen schönen Aufenthalt und viel Vergnügen, sollte ich, dennoch ein Problem haben, er würde mir voll und ganz zur Verfügung stehen.
Na, Klasse dachte ich, dann brauche ich ja gar nicht hinein gehen, machen wir es gleich hier an Ort und Stelle, nachdem ich auch noch, die Beule unter seinem Seviettchenchen gesehen hatte. Nicht schlecht, Herr Specht.

Ein Blick, auf meine Schlüsselnummer, am Anfang, meiner Hobby-Gynäkologen-Karriere
wäre ich noch richtig rot geworden, zeigte die 69.
Nun wird es aber, Zeit, dass die Geilheit endlich ernst wird, oder war das umgekehrt?
Schnell, fand ich meinen Spind, zog mich rasch aus und ging unter die Dusche. Das herrlich heiße Wasser war schon den Eintritt wert und ich genoss es in vollen Zügen. Es dauerte nicht lange und ich bekam Gesellschaft, ein vielleicht 30jähriger Adonis, total haarlos, mit kleinem Sack, aber mindestens 22-23cm Keule, halb hoch, stellte sich, neben mich unter die Brause und begann sich ein zu seifen. Er dacht wohl, diesen großen Schwanz, muss man öfter waschen, was nicht ohne Wirkung blieb. Dieses Wahnsinns Teil wuchs mir förmlich entgegen.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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