Folter von der Mafia

Schwule Kurzgeschichten

Mein Name ist Jonas und ich bin 21 Jahre alt, etwa 1,85 groß und habe dunkelbraunes kurzes Haar. Mit meinen jungen Jahren habe ich noch nicht viel mehr als einen Realschulabschluss zustande gebracht und suche momentan Arbeit. Schon seit meiner Schulzeit habe ich aber einen Nebenerwerb, der mich auch ohne Arbeit auskommen lassen würde. Ich bin nicht stolz drauf und kann nicht wirklich rekonstruieren, wie ich dazu gekommen bin, aber ich verkaufe Gras im größeren Stil an Leute in meinem Alter. Ich kann wirklich nur jedem davon abraten, aber für mich gibt es momentan keine andere Möglichkeit an Geld zu kommen und so beginnt meine Geschichte in einer dunklen Gasse in Stuttgart, in die kein normaler Mensch hineingehen würde, schon gar nicht, wenn es 1 Uhr nachts ist.

Mein Vorrat an Gras neigte sich dem Ende und ich hatte einige Kunden, die auf die nächste Lieferung von mir warteten, also musste ich meine Quellen anzapfen und um Nachschub bitten. Mein Dealer ist ein südamerikanisch aussehender junger Mann namens Agustin, der schätzungsweise Anfang 30 ist und mir die Ware nach einem kurzen Anruf am Vortag immer um 1 Uhr nachts in einer Stuttgarter Seitenstraße übergibt. Ich ging also zum vereinbarten Treffpunkt und erwartete auf Agustin zu treffen, wie jedes Mal. Zu meiner Verwunderung jedoch erschienen 2 andere Männer.
„Jonas?“
Ich war überrascht, dass der eine mich so offensiv ansprach und ich nickte nur, um nicht unprofessionell zu wirken.
„Wir haben einige Dinge zu klären“, sagte der eine. „Komm bitte mit uns, wir werden dich ins Büro bringen“.
Etwas verdutzt stand ich da und wusste nicht so wirklich, ob ich mitgehen sollte. „Wer seid ihr denn überhaupt?“, fragte ich.
„Wir sind die Chefs von Agustin. Er kann heute nicht kommen, weil er noch andere Aufgaben hat. Hier entlang bitte.“ Er deutete auf eine Metalltür in etwa 10 Metern Entfernung, die von der Straße direkt in ein Haus führte.

Ich traute mich nicht, Widerworte zu geben und folgte ihnen.
Einer von beiden betätigte den Türgriff und hielt mir die Tür auf. Ich trat ein und befand mich in einem großen weiten hell erleuchteten Raum. Das komplette Stockwerk schien nur aus diesem einen Raum zu bestehen. Die beiden Männer kamen hinter mir über die Türschwelle. Plötzlich spürte ich vor meinem Gesicht ein mit Chemikalien getränktes Tuch. Sofort wusste ich, was passieren würde und versuchte die Luft anzuhalten und schlug sofort um mich. Doch feste Hände hatten mich von hinten derart fest gepackt, dass jeder Widerstand zwecklos war und innerhalb weniger Sekunden verlor ich schleichend das Bewusstsein.

Ich erwachte in einem Stuhl aus kaltem Metall. Meine kompletten Klamotten waren weg, ich war total nackt und mit Seilen an den blank polierten Stahl unter mir gefesselt. Die Lehne des Stuhls war nach hinten gelehnt und meine Beine lagen weit gespreizt in zwei Metallstützen. Mir war eiskalt, mein Penis lag schlaff auf meinem Bauch und mein Arsch präsentierte sich in dieser Stellung mit voller Pracht nach vorne. Panik stieg in mir hoch. Ich versuchte zu Sprechen, doch mein Mund war mit einer großen Kugel, die mit einem Band um meinen Kopf befestigt war, geknebelt. Ich konnte also nur wirre Laute von mir geben. Bewegungen waren ebenso völlig ausgeschlossen, die Seile an allen Ecken und Enden meines Körpers schnitten tief in mein Fleisch.

„Ich will dir erklären, warum du hier bist“, sagte einer der Chefs zu mir ungewöhnlich ruhig. „Mein Name ist Santino und ich habe es gar nicht gerne, wenn kleine Fische wie du unser Geschäft kaputt machen. Denkst du wir merken nicht, was du für ein Spiel mit uns treibst?“

Hätte ich keinen Knebel im Mund, hätte ich mir jetzt auf die Lippen gebissen vor Nervosität. Ich wusste genau wovon er redet. Vor einem Monat war ich beim Dealen erwischt worden und hatte mit der Polizei einen Deal ausgemacht, um nicht ins Gefängnis zu müssen. Natürlich waren die Beamten nicht an mir interessiert, sondern an meinem Dealer. Also gab ich ihnen alle Informationen, die ich hatte und lies mein Handy preparieren, sodass die Polizisten jedes Gespräch mit meinen Dealern mithören konnten und eine eventuelle Ortung durchführen konnten. Ich musste aufgeflogen sein. Scheiße!

„Rate was ich in deiner Tasche gefunden habe.“ Er hielt mir mein Handy vors Gesicht, was ich fast nicht erkannt hätte, da es geöffnet worden war und überall Kabel raushingen. „Da wollte uns wohl jemand ausspionieren, das finden wir nicht nett.“ Santino ging um mich herum und begutachtete mich. Es war mir unendlich peinlich so nackt dazuliegen. „Du wirst deine gerechte Strafe heute bekommen. Ich und mein Partner Matteo werden uns persönlich darum kümmern.“ Er nickte mit seinem Kopf in Richtung links, wo Matteo die ganze Zeit reglos gestanden hatte. Jetzt setzte dieser sich in Bewegung und näherte sich mir mit grimmigem Blick. „Na das wird uns Spaß machen“, sagte er zu Santino und der Anflug eines Schmunzelns huschte über sein Gesicht.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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