Fesselnder Sommer

Schwule Kurzgeschichten

Das neue MTB

Was war ich aufgeregt! Endlich hatte ich mei heissersehntes MTB bekommen. Gangschaltung, Federung, alles was das Herz begehrt. Sommerferien waren in vollem Gang, die Familie war gerade aus dem Urlaub zurückgekommen und ich hatte endlich frei!

Also schnappte ich mir etwas zu trinken und Snacks, packte alles in meinen Rucksack und ab ging es auf dem neuen Bike.

Ich ließ die Siedlung schnell hinter mir und fuhr die Hügel hoch und runter. Langsam änderte sich die Landschaft und aus den Wiesen wurden Felder, da kam ich an die ersten Ausläufer des Waldes. Der Weg wurde von einem asphaltierten Weg zu einer Schotterpiste zu einem Waldpfad. Das Bike machte das Problemlos mit, ich war total begeistert! Viel zu schnell kam ich an das andere Ende des Waldes wo sich eine Kleingartensiedlung anschloss. Da es früher Vormittag war herrschte kaum Betrieb, nur ein paar Rentner waren zu sehen. Ich stellte mein Bike an den zugewucherten Zaun einer Parzelle und verkrümelte mich mit meinem Rucksack in den Schatten eines Baumes. Hier snackte ich erst einmal in Ruhe und bewunderte mein neues Bike aus der Ferne. Nach einer Weile machte sich das viele trinken bemerkbar und ich ging ein kleines Stück in den Wald um mich zu erleichtern.

Entspannt und glücklich kam ich zu meinem Rucksack zurück den ich am Baum hatte liegenlassen. Mein Herz rutschte mir mit Gewalt in die Hose – mein Bike war weg! Monatelanges Sparen und Hilfsarbeiten und jetzt war es nach einer Fahrt weg! Das durfte, das konnte nicht wahr sein! Ich schnappte mir meinen Rucksack und lief zu der Stelle an der ich das Bike abgestellt hatte. Nichts zu sehen. Aber das Gras war niedergetreten, also folgte ich den Spuren die mein Rad hinterlassen hatte. So kam ich an die geschlossene Tür zur Parzelle. Auf dem Weg konnte ich nichts mehr erkennen, also entschied ich mich es zu versuchen. „Hallo? Ist da jemand?“ Ich probierte die Tür, da sie nicht verschlossen war öffnete ich sie und trat vorsichtig in den Garten.

„Hallo?“ keine Antwort. Also ging ich langsam weiter auf die Hütte zu der sich ein kleiner Schuppen anschloss. Kaum war ich die hälfte des Wegs gegangen funkelte mich ein Rücklicht an das genau wie das an meinem Bike aussah. Mir viel ein Stein vom Herzen! Rasch lief ich zum Schuppen, da stand mein Bike. Ich war so erleichtert! Ich schnappte es mir und wollte es aus dem Garten schieben als plötzlich ein alter Mann vor mir stand. Er war offenbar schon ein Rentner, schüteres Haar, recht groß und dünn aber drahtig gebaut. Er trug alte, leicht verschmutzte Kleidung.

„Halt! Was soll das?“ fauchte er mich an.

„Das ist mein Fahrrad, ich hatte es kurz abgestellt und da war es weg, ich nehme es und bin gleich wieder weg.“ antwortete ich wahrheitsgemäß.

„So ein Quatsch! Das ist meins! Ich hab es gefunden, also gehört es mir.“ Er griff den Lenker und hielt es fest.

„Nein, das ist meins! Ich hab das ganze Jahr darauf gespart.“ fing ich an zu flennen.

„Da kann ja jeder kommen. Bring es zurück, sonst ruf ich deine Eltern!“ drohte er barsch.

„Bitte nicht, ich krieg riesen-Ärger. Aber bitte glauben sie mir, das ist mein Rad!“ flehte ich ihn an.

„Das stand an meinem Garten. Bring es zurück, sonst setzt es was!“ drohte er.

Klein beigebend schob ich es zurück und ließ den Kopf hängen. „Bitte, das ist wirklich meins. Ich hab so lange gespart.“ versuchte ich es ein letztes mal.

Er grummelte mich an. „Hm. komm mal mit rein, das können wir sicherlich klären.“

Hoffnung keimte auf, ich folgte ihm in die kleine Hütte.

„Kannst du beweisen das es dien Rad ist?“ fragte er mich.

„Ich habe den Kassenzettel zuhause, aber das ist zu Fuß ziemlich weit.“ antwortete ich wahrheitsgemäß.

„Das bringt nichts. Ich mach dir einen Vorschlag. Du bleibst bis heute Nachmittag hier, machst was ich dir sage und du kannst dein Rad nehmen und verschwinden. Einverstanden?“

Nun war ich zwiegespalten. Auf der einen Seite enorm erleichtert das ich eine Chance hatte mein Rad zurückzubekommen. Auf der anderen Seite.

„Was soll ich für sie machen?“ fragte ich argwöhnisch.

Er grinste leicht. „Keine Sorge, nicht viel. Ich würde dich nur ein bisschen fesseln, mehr nicht.“

Jetzt musste ich schlucken. Ich spielte immer mal Fesselspiele mit meinen Freunden und mochte es sehr gefesselt zu werden. Zumal ich es bisher immer geschafft hatte mich selbst zu befreien. Aber das war nun doch etwas ganz anderes.

„Du kannst auch einfach gehen und deinen Kassenzettel holen, falls ich bis dahin das Rad nicht verkauft habe.“ Warf er ein.

„Ok, ok. Ich machs.“ Entgegnete ich schnell bevor er es sich anders überlegen konnte.

„Gut. Leg den Rucksack ab und steh auf.“ Befahl er mir.

Ich tat was er verlangte. Er stand auf und nahm eine Rolle Klebeband aus einer Schublade. „Arme auf den Rücken.“ Das kannte ich schon, also nahm ich die Hände auf den Rücken und legte sie über Kreuz. Er stand hinter mir und band mir als erstes ein Tuch über die Augen. Dann nahm er meine Arme und legte sie parallel, waagerecht aneinander und begann meine Unterarme mit Klebeband zu umwickeln. Dann wickelte er mehr Klebeband um meinen Oberkörper und fixierte meine Arme. Ich war jetzt komplett hilflos. Er griff meinen Arm und begann mich zu führen.

Über spielkind681 1 Artikel
Ich bin primär an Fesselspielen mit jüngeren, gerne Paare oder Geschwister interessiert.

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