erstes mal…

Schwule Kurzgeschichten

Es war wieder einer der heißen Sommertage an denen man nur ins Freibad gehen konnte, weil man es in der Wohnung oder im freien nicht ohne Wasser aushalten würde. So dachten auch Marek, Jessica und ich und verabredeten uns für um 3. Jessica wollte uns dann bei mir zuhause abholen. Marek, mein bester Freund seit dem Kindergarten war dann sogar um 2 Uhr schon bei mir. Er ist ca. 1,90 m groß, hat dunkle, etwas längere Haare und große braune Augen. Eigentlich sollte er der Mädchenschwarm schlechthin sein, da er jedoch ein bisschen schüchtern ist, hat er noch nicht sehr viel Erfahrung mit Mädchen. Jessica dagegen ist sehr verrückt und aufgeschlossen. Sie ist ca. 1,60 m groß und war meine erste große Liebe.

Mittlerweile sind wir aber nur noch Freunde und Marek und Jessica bilden mit mir, meinen ca. 1.80 m, blonden Haaren und blaugrauen Augen eine süße kleine Clique. Nachdem ich Marek also begrüßt hatte und wir in meinem Zimmer verschwanden, ließen wir uns wie immer aufs Bett fallen. Als wir ein bisschen gequatscht und gewartet hatten viel mir an Marek dieser seltsame Blick auf. Er hatte schon immer seltsame Blicke, da war zum Beispiel der, bei dem es so aussieht als würde er grade genau wissen was seine Mitmenschen denken. Oder der, bei dem man sich einfach geboren und wohl fühlt. Aber der Blick heute war anders. So hatte er mich noch nie angeschaut. Es hatte etwas, zärtliches, liebevolles. Diese Situation verunsicherte mich so sehr, dass ich aufstand und ein wenig durchs Zimmer lief um abzulenken. Er schaute mir dabei zu und keiner von uns sagte etwas. Nach einiger Zeit lehnte ich mich an die Wand und schaute auf die Uhr. „Jetzt ist es schon fast um 3“, flüsterte ich. Plötzlich stand Marek auf und kam auf mich zu. Er stand sehr nah vor mir und legte seine Hände an meine Hüfte. Ich wusste nicht was passiert. So nah waren wir uns vorher noch nie. Langsam fing er an meinen Hals zu küssen und aus Reflex schloss ich meine Augen und genoss seine Berührungen.

Ich dachte darüber nach was grade passierte. Fantasien mit Marek hatte ich öfter, aber ich wollte nie, dass so etwas wirklich geschieht. Denn ich war doch nicht Schwul oder Bi und Marek auch nicht, dachte ich. Plötzlich holte mich die Realität wieder ein und ich stieß Marek von mir weg. Kurz schaute er mich an, dann senkte er seinen Blick und schaute auf den Boden. Ich holte tief Luft. Einen Moment der sich anfühlte wir Stunden verharrten wir so. Dann legte ich meinen Finger an sein Kinn, hob es langsam an und küsste ihn vorsichtig. Er lächelte und wir gaben uns zärtlich einander hin. Meine Hände wanderten über seine Schultern und an seinen Seiten hinunter. Seine Hände fuhren unter mein T-Shirt und ich zog es langsam aus. Er strich mit seinen Fingerspitzen sanft über meinen Oberkörper, umkreiste meine Brustwarzen, spielte kurz mit meinem Bauchnabel und wanderte dann langsam aber bestimmt an meiner Hose lang. Ich lehnte meinen Kopf an die Wand und genoss jede einzelne seiner Berührungen.

Ich fuhr ihm durch deine Haare und er knöpfte langsam meine Hose auf, fuhr mit seinen Fingerspitzen an den Seiten hinein und zog sie langsam runter während er meinen Bauch küsste. Mein Atem wurde schneller und alle Zweifel verflogen, denn genau das war das was ich wollte. Plötzlich klingelte es an der Tür und wir zuckten zusammen. Er schaute mich an und wir beide mussten grinsen. Ich zog mich wieder an, küsste ihn ein weiteres Mal zärtlich und dann gingen wir runter um nun endlich mit Jessica ins Freibad zu fahren. Auf der Fahrt redete sie die ganze Zeit, erklärte und warum sie zu spät kam und dass es ihr sehr leid tue. Marek und ich sagten kein Wort. Mein Kopf lehnte an der Scheibe und ich dachte über das grade geschehene nach. Lieber wär ich wieder in meinem Zimmer, mit Marek, als jetzt in einem stickigen Auto auf dem Weg ins Freibad. Jessica versicherte und noch freudestrahlend, dass es ein toller Tag werden wird und dann riss mich ihr „ Wir sind daa!“ aus meinem wundervollen Tagtraum.

von Philip

 

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