Erste Erlebnisse

Schwule Kurzgeschichten

Meine ersten erotischen Erlebnisse hatte ich mit einer reifen Frau. Damit meine ich wirklich meine allerersten bewußten Erlebnisse, bis zu diesem Zeitpunkt habe ich mich nichteinmal selbst zum Höhepunkt gebracht. Davor bin ich nur manchmal in der Nacht nach wunderschönen Träumen aufgewacht und war dann ganz erschrocken weil meine Pyjamahose klebrig feucht war (ich bin eben noch in einer Zeit aufgewachsen, in der Aufklärung weder ein Thema für meine Eltern, noch in der Schule war). Dass man für diese wohligen Empfindungen nicht auf schöne Träume warten muß, hat mir dann die besagte Dame beigebracht, aber der Reihe nach.

Einen Teil meiner Ferien habe ich immer bei meiner Tante verbracht, ich habe mich schon wochenlang vorher darauf gefreut. Dort gab es so Vieles was damals in meinem Elternhaus noch nicht vorhanden war, wie zum Beispiel Auto, Telefon oder Fernseher. Meine Tante hatte eine kinderlose Ehe und somit war einfach mehr Geld für Dinge vorhanden die damals noch als Luxus galten. Außerdem haben sich Tante und Onkel immer sehr viel Zeit für mich genommen für Ausflüge, baden, etc. Ich lernte dort radfahren, schwimmen, ja und auch noch so manch andere Dinge.
Im Nachbarhaus meiner Tante lebte eine geschiedene Frau mit ihrer Tochter. Nennen wir sie Maria – war damals wohl schon um die 50. Wir kannten uns schon aus den Vorjahren. Meine Tante war mit beiden befreundet und es ergab sich immer wieder mal ein kleiner Plausch am Gartenzaun oder bei einem Kaffee. Eines Abends sagte meine Tante zu mir „Du Marc, würde es dir was ausmachen, wenn du ein paar Tage im Haus von Maria schläfst? Ihre Tochter ist in den Urlaub gefahren und sie mag nicht allein im Haus sein“. „Nein, würde mir nichts ausmachen“, meinte ich wahrheitsgemäß. Es war mir wirklich egal, zumal ich wußte, dass auch Maria einen Fernseher hatte. Mehr Erwartungen habe ich an den neuen Schlafplatz auch nicht gestellt. Einerseits war ich ein Spätzünder, erotische Gedanken haben mich damals wirklich noch nicht übermäßig beschäftigt und andererseits war Maria auch nicht jene Frau die einen jungen Mann besonders fasziniert. Nein, das heißt nicht, dass sie nicht nett anzusehen war – einfach halt eine durchschnittliche fünfzigjährige Nachbarin wie viele Andere. Am auffälligsten waren da noch ihre feuerroten Haare, mit den Dauerwellen sahen aber auch die wieder ziemlich hausbacken aus. Sie hatte auch ausgeprägte weibliche Kurven und einen etwas üppigen Busen, nicht dick – einfach normal für ihr Alter.

„Na gut“, sagte meine Tante, „dann kannst du ja heute gleich rüber gehen“.
Und so nahm ich meine Toilettesachen und meinen Pyjama unter den Arm und läutete bei Maria an. „Hallo Marc, schön, dass du da bist“, begrüßte sie mich. Es war an diesem Abend schon etwas spät, so hat sie mir gleich Badezimmer und Gästezimmer gezeigt und mir eine gute Nacht gewünscht. „Morgen kannst du ruhig etwas früher kommen, dann können wir gemeinsam Abendessen“, hat sie mir dann noch zugerufen bevor sie in ihr Schlafzimmer verschwand …

„Komm rein“ begrüßte sie mich am nächsten Abend, ich spürte den Duft der Pizza schon im Vorzimmer. „Ich hoffe du magst Pizza“. „Klar, super“ antwortete ich, damals war Pizza ja noch kein alltägliches Essen. Der Tisch war schön gedeckt, eine Flasche Rotwein stand auch bereit. Maria saß mir gegenüber, irgendwie wirkte sie heute anders, adretter, hübscher, einfach so, dass ihr auch ein junger Mann gerne nachsieht wenn sie aufsteht und in die Küche geht. Sie trug einen eng geschnittenen schwarzen Rock, der knapp ober dem Knie endete. Vielleicht war er etwas zu eng, um die Hüften hat er ganz schön gespannt. Darunter trug sie schwarze Nylons, ich glaube ich habe zum ersten Mal festgestellt, dass Damenbeine eigentlich ein ganz reizvoller Anblick sind. Und dann trug sie noch eine weiße kurzärmelige Bluse, zwei Knöpfe waren offen, es war ja Sommer! Der prall gefüllte Spitzen-BH schimmerte zart durch, der obere Körbchenrand blitzte sogar manchmal ins Freie wenn sie sich bückte. Ihre feuerroten Haare wirkten heute auch auffälliger, irgendwie frisch gestylt. Sie begann mir zu gefallen, was mich selbst überraschte. Bisher habe ich, wenn überhaupt, nur Mädchen meines Alters als interessant empfunden. Aber diese Frau faszinierte mich. Ihre Gespräche, ihr Verständnis für alles was mich bewegte – und wie sie mich manchmal anlächelte während wir uns unterhielten! Sie war so anders als Alle die ich bisher kennengelernt habe. In meiner ausgewaschenen kurzen Hose und dem dünnen Sommerhemd wirkte ich fast etwas schäbig neben dieser verführerischen Erscheinung, aber sie ließ es mich nicht im Mindesten spüren, im Gegenteil – sie nahm mich ernst wie nie jemand zuvor.

Inzwischen saßen wir schon auf der Couch und sahen uns einen Fernsehfilm an. Die Weingläser standen vor uns auf dem kleinen Tisch, immer wenn sie sich nach vorne beugte um nach ihrem Glas zu greifen rutschte ihre Bluse etwas zur Seite und ließ die wahre Größe ihrer beträchtlichen Brüste erahnen. Verstohlen erhaschte ich den einen oder anderen Blick darauf. Sie hat es natürlich bemerkt, was sie aber nur dazu veranlaßt hat ihre Bewegungen langsamer auszuführen um mir ein längeres Vergnügen zu gönnen.
Im Film küßte sich gerade ein Liebespaar leidenschaftlich, nackte Haut gab es damals im Fernsehen ohnehin noch nicht, so haben bereits derart harmlose Szenen (zusätzlich zu meinen Live-Eindrücken) für Unruhe in meiner kurzen Hose gesorgt.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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