Elbsandstein

Schwule Kurzgeschichten

Kapitel 1

Im Spätherbst des Jahres 1875 befand sich der emeritierte Geologe Eugen P. auf einer Studienreise in das östliche Elbsandsteingebirge.  Die zweiwöchige Strapaze, von einem Kutschbock zum Nächsten, ließen ihn den Entschluss fassen, in der Herberge eines abgelegenen Dorfes einen zusätzlichen Tag der Rast einzulegen.

Der Gasthof am Eck zweier Straßen war das größte und höchste Gebäude im Dorf.  Zwei weitere Stockwerke befanden sich oberhalb des Schankraums, durch dessen Fenster flackernder Kerzenschein einen unruhiges rötlich gelbes Licht auf ein auffallend gepflegtes Kopfsteinpflaster warf.

Die Stimmen zweier Männer auf dem ansonsten verlassenen Platz weckten Eugens Aufmerksamkeit, so dass er seine Hand vom Türknauf der Herberge gleiten ließ und der Richtung ihrer Herkunft folgte.  Kurz hielt er im Gehen inne, als die argumentierenden Stimmen ausblieben.   Erst schien es ihm ein Streit zwischen zwei angetrunkenen Gästen zu sein, der die nächtliche Stille überlagerte.  Mit gebeugtem Kopf hörte er in die zunehmende Dunkelheit hinein, und als er die Stimmen erneut vernahm,  schien es ihm doch als ob es junge Männer wären, deren nervöse Worte gedämpft aber energisch aus einer schmalen Seitengasse  zu kommen schienen.

Mit gespanntem Atem drückte er sich an die Wand und lauschte.   Nun keine Stimmen, nur Geräusche wie ein Zerren und unsicherem Treten und Scharren auf dem Pflasterstein kamen ihm zu Ohr und beschleunigten seinen Herzschlag.    Unsicher ob er wieder verschwinden oder eingreifen sollte, schürfte er seinen Kopf langsam um die Ecke der kalten Mauer und starrte in den langgezogenen Flur.   Die eng stinkende Gasse war in diesem Winkel von blauem Mondlicht erhellt, und wie sich seine Augen an das Zwielicht gewöhnten, gewahr er den Schemen.   Eine aufrecht stehende Gestalt mit ihm zugewandten Rücken, den Kopf nach unten gesenkt, umklammerte mit beiden Armen eine andere, die seltsam vor ihm kauerte.   Nur undeutlich konnte er erkennen was dort geschah und er konnte sich keinen Reim darauf machen, als sich aus den Schatten  die Form von zwei kräftigen Pobacken aus der Dunkelheit schälten, die sofort wieder verschwanden.

Ein heftiger Schlag ging durch sein Herzen und er zuckte zusammen und riss den Kopf zurück.   Seine Pupillen zuckten nervös hin und her, eine Schweißperle drängte sich die Stirn hinunter, die Beine begannen zu zittern.  Wie vor einem Altar  schwebte die Szene vor seinem inneren Auge und wiederholte sich unaufhörlich:   das blanke Fleisch zweier Pobacken, die von dem Stämmen zweier muskulöser Beine in rhythmischer Bewegung vor- und zurück gestoßen wurden.  Der Vorhang der Nacht lies die Szene vor seinem geistigen Altar wieder verschwinden, doch mit jedem erneuten Aufflackern wurde der warme Strom in seinem Nacken intensiver und entzündete einen plötzlichen Funken, der aufwärts in sein Hirn schoss.   Erneut schwenkte er seine Augen um die Ecke.   Die Figuren hatten sich leicht bewegt, seine Augen wie ein Zielfernrohr durch den geistigen Strom geführt:   das Mondlicht traf nun die vollständige Rückseite des Mannes, der mittlerweile angespannt breitbeinig in gezielten Bewegung den Unterleib bewegte, erst langsam rückwärts und dann stoßartig nach vorne, so dass sich das Fleisch des Hintern spannte und zusammenpresste.  Der Oberkörper war von einem Hemd bedeckt und über die andere Gestalt gebeugt, sein Kopf derart gesenkt dass nur der Nacken zu erkennen war.  Im fahlen Mondlicht schimmerte ein leichter Haarsaum an den Schenkeln, leicht angewinkelt und durchzogen von kräftigen Muskeln und Sehnen, die stets angespannt blieben.    Plötzlich hob sich sein Oberkörper im Takt der Bewegung stückweise nach oben, die Gestalt nahm einen  Arm nach hinten und stemmte die Hand stützend mit gespreizten Fingern nach unten auf die gespannte Haut der rechten Pohälfte.   Die Stöße wurden intensiver, und wenn doch nicht hektisch, so doch mit einer stoischen Hartnäckigkeit.   Das Mantra wurde ergänzt, als der Mann seinen Kopf anhob und ihn leicht nach links legte.  Mondlicht ließen Konturen erscheinen, eine blaue Linie, die sich entlang den Wangen über die Stirn wand und in den Strähnen eines dunklen Haarschopfes versprengte.

Glatt und scharf gezeichnet bildete Eugens geistiges Auge das Gesicht des Mannes heraus, dessen Kopf mit leicht geöffnetem Mund und halb geöffneten Augen unbeweglich mit einem muskulösen Hals den Stössen des Unterleibes trotzte.   Nicht älter als 18 Jahre konnte er sein, zu scharf gezeichnet die Konturen, zu kräftig der Haarschopf, zu athletisch die Muskeln der Beine, zu glatt die Haut des Hintern.   Was sich bis jetzt als stille Abfolge einer fast traumartigen Szene abspielte, ergänzt und wieder gestrichen in der surrealen Mantra von Sünde und Tugend, enthüllte nun ihren letzten Sinnesschleier, als Eugen erst wie von fern, wie aus dem Auftauchen aus einem Wasser, das Stöhnen des jungen Mannes vernahm.   Ein Stöhnen wie langgezogenes überbetontes Atmen  voller Empfindlichkeit, Anstrengung und Erleichterung.  Regelmäßiges ein, aus, ein, aus, die Kraft einer Männlichkeit gepaart mit der Entzückung jugendlicher Freude.   Das Schauspiel hatten Eugen neidvoll erstarren lassen, im Geiste vollzog er einen geistigen Sprung in das Wesen und Tun des jungen Mannes,  sein eigener Körper nur noch eine verlassene Hülle mit einem Paar stierender Augen, und er kam erst wieder zu sich, als plötzlich seine Hand, die fest das Mauereck umkrallt, abrutscht, und er mit einen stützenden Schritt die Balance verliert und nach vorne in die Gasse fällt.

Ton aus und Stille.  Ein gefrorener Augenblick als Eugen den Kopf anhebt und in die Gasse blickt.     Der Junge arretiert im letzten Stoß,  wie er den Kopf  langsam dreht und das Mondlicht Konturen über sein Gesicht gleiten lässt, bis es schließlich wieder, als er Eugen gewahr wird,  in den Schatten fällt.  Eugen winkelt das linke Bein an, hebt sich mit den Armen vom Boden.  Doch er weiß nicht wohin, seine Augen und die Augen des Jungen im Schatten sind starr fixiert.  Als dieser den Kopf anhebt wird sein Gesicht vollständig vom Licht des Mondes erhell.     Unter forschenden intelligenten Augen zieht sich eine kleine Nase zu dem Mund herab, dessen Lippen sich langsam zu einem schelmenhaften, frechen Grinsen formen.    Während er noch hinterrücks mit teuflischem Lächeln auf Eugen blickt, zerren seine Arme mit einem heftigen Ruck seiner Arme  den kauernden Körper vor sich herum.   Das Gesicht eines blonden Jungen erscheint, die Strähnen fallen ihm ins Gesicht, ein ausdrucksloses Gesicht blickt mit herabhängendem Kopf matt zu Boden.   Der schwarzhaarige junge Mann steht dicht hinter ihm gedrängt, unverändert breit grinsend Eugen fixierend, als er mit seinen Armen den Rücken des blonden herunterdrückt bis dessen Kopf fast das Pflaster berührt.   Sein Kleiderrock wird vom schwarzhaarigen noch weiter nach vorne geworfen und entblößt Rücken und die Wölbungen dessen Hintern.   Nachdem er sich vergewissert hat, dass Eugen weiterhin schaut, streift er den Stoff seines Umhangs bis zum Bauchnabel nach oben.   Glatte Haut wird von den Konturen langgezogener Muskeln durchspannt, ein schwarzer Streif dunklen Haares zieht sich herab bis zu einem vollen Busch Schamhaar.   Langsam geht er mit aufrechtem Oberkörper in die Knie, dehnt seinen Oberkörper nach hinten und stößt direkt und forsch nach vorne, bis sich die Schamhaare an den Hintern des blonden Jungen pressen.    Dieser kneift das Gesicht zusammen und lässt den Kopf nach vorne fallen.   Eugen kriecht auf ihn zu bis sich ihre Köpfe fast berühren, er riecht den Schweiß des Jungen, schaut ihm ins betäubte Gesicht und hebt eine Hand  um ihm den Kopf zu streicheln.

“Warum nur konnte ich dir nicht helfen?” keucht Eugen.

Er blickt nach oben ins Gesicht des schwarzhaarigen.   Mit dem Blick auf Eugen neigt dieser den Kopf nach unten, seine Hände senken sich auf den Hintern des Jungen herab und zieht mit dem Unterleib lang zurück.   Eine neue Kontur wird vom Mondlicht gezeichnet, wie sie langsam, an dem Schamhaar angewurzelt, stetig länger wird und sich aus dem Hintern des blonden Jungen zieht, mit seidigem Glanz überzogen.   Der schwarzhaarige beugt sich leicht nach hinten, streift den Stoff seines Hemdes ganz hoch, zeigt die nackte Haut seiner nackten Brust, und zieht mit dem Hintern noch ein Stück zurück.   Der Schaft seines steifen Penis schwingt vom Hintern des blonden leicht nach oben und dann wieder nach unten, wie eine fleischgewordene Lanze aus Marmor pulsiert und zuckt er über zwei blanken Pobacken.   Mit beiden Händen umklammert er und presst sie zusammen und führt seinen Schwanz zwischen die Mulde.    Fragend hebt er eine Augenbraue, stiert Eugen an und sagt:

“Warum Du ihm nicht helfen konntest?”, mit einem Ruck rutscht er nach vorne, sein steifer Schwanz fährt durch das Fleisch blonder Pobacken, und als die Eichel aus der Mulde hervor sticht zuckt ein Schlag durch seinen Körper, lässt ihn stöhnend aufbäumen, das Becken schnellt nach vorne und mit einer letzten Anspannung der Muskeln schießt ein langer Strahl weißen Spermas über den Rücken des blonden Jungen und verfängt sich in dessen Haaren, gefolgt von einem zweiten, und Eugen fühlt warme Flüssigkeit wie Blut an seiner Wange herablaufen, und als er in die Augen des blonden Jungen schaut sieht er eine Bahn von Sperma wie Tränen an dessen Wange herablaufen, und als er wieder nach oben blickt und den zufriedenen Blick des schwarzhaarigen sieht und wie dieser sein Hemd fallen lässt und wie sich dieses wie ein Tuch um den Schaft des Penis legt von dessen Eichel Stränge klebriger Sperma wie Wachs auf die Pobacken des Blonden herabhängen, da klingen dessen Worte wie die Perversion aller Mantras:

“Das hast Du die Antwort, du dreckiger Hurensohn!”

ENDE Kapitel Eins.

 

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