Ein Traum

Schwule Kurzgeschichten

Der Tisch ist gedeckt. Es gibt zur Vorspeise Lachs, dann ein Rindsfilet mit etwas Salat. Die Sauce zum Fleisch ist feurig, wie der Abend hoffentlich sein wird.

Es ist schon 20.00 Uhr und noch ist er nicht da. Soll ich anrufen? Ein SMS versenden? Nein, ich prüfe nochmals alle meine Vorbereitungen zu diesem Abend. Das Bett ist einladend abgedeckt, die Gleitcreme und die Präser liegen bereit, der Schampus steht im Eiskübel, die Papiertücher sind in Griffnähe, das Licht stimmt, in der Dusche liegen saubere Tücher, die Kerzen brennen, der CD Player mit guter Musik bestückt, der Fotoapparat liegt auch bereit, alles bestens. Wo bleibt er nur? Kommt er oder kommt er nicht? Der schönste Mann meiner Träume, der Mann, der mich nicht mehr schlafen lässt, der mir mit seiner Jugend, seinem schlanken, aber leicht muskulösen Körper, seinem sanften Lächeln, den Rehbraunen Augen, seinem etwas schleppendem, erotischem Gang die Sinne raubt. Der mir mit meinen 50 Jahren noch einmal die Leidenschaft weckt, der Mann der mich fast um den Verstand bringt, wenn ich nur an ihn denke und der, der mir Gänsehaut verursacht, der, der mit seinem irrtümlich an mich geschicktem SMS in mir eine Lawine der Gefühle auslöste und mit seinen Fantasien mein ruhiges Dasein auf den Kopf stellte. Werde ich heute die körperliche Liebe, die Ekstase der körperlichen Lust noch einmal mit einem Mann erleben können? Oder war das nur alles Phantasie und er kommt nicht??? In mir macht sich Panik breit. Habe ich mich selbst verarscht, in dem dass ich glaubte, ein solcher Mann, der eigentlich Hetero ist, mit mir die Leidenschaft der männlichen Erotik erkunden will? Sollen meine Träume umsonst gewesen sein?

Es klingelt… Ich bekomme Herzklopfen, nein, mein Herz rast. Ich öffne die Tür. Da steht er. Ein verlegenes, sanftes Lächeln im Gesicht. Ich schaue ihn an, ich sauge dieses Bild in mich…“ Willst Du mich nicht hereinbitten..?“. „Doch natürlich…“ stottere ich, „..entschuldige! komm rein…“ Ich fass es nicht, er ist da….Ich bin nervös, ich suche nach einem Gesprächsstoff. Das Geschäft! Wir haben den selben Arbeitgeber…Der Einstieg in einen verführerischen, erotischen Abend? Ich weiss nicht….Nun, die Unterhaltung kommt in Gang, ich bitte ihn platz zu nehmen und schenke Wein ein, serviere den Lachs und wir reden….Das Eis bricht,…Wir lachen, ich hole das Fleisch, den Salat, den passenden Wein,..wir essen und reden…. In einer Gesprächspause frage ich ihn plötzlich. „ würdest Du mir erlauben, dich zu fotografieren…nackt…in verschiedenen Posings..?“ Zögernd…“und was willst du mit diesen Bildern…?“ „Für mich, einfach für mich, du weißt, fotografieren ist mein Hobby…“ „OK, versuchen können wir’s ja…“ Innerlich jubelte ich, kein Nein. Wir trinken Wein, wir plaudern….Die Atmosphäre ist locker, leicht…In einer Gesprächspause stehe ich auf, trete hinter ihn, umfasse seinen Körper und schmiege mich mit meinem Gesicht seitlich an sein Gesicht und flüstere ihm ins Ohr, dass ich es fast nicht mehr aushalte und ihn spüren und fühlen möchte. „ok, aber küssen will ich nicht, das kann ich mir nicht einmal vorstellen….“. „Oh kein Problem, aber darf ich Deinen Körper streicheln und liebkosen…?“ „Wenn Du möchtest…“ Ich will. Ich schiebe meine Hände unter sein Tshirt, fahre leicht mit den Fingerspitzen über seinen Bauch, seine Brust, zwicke leicht seine Nippel. Langsam ziehe ich ihm das Tshirt über den Kopf. Ich drehe ihn zu mir, gehe in die Hocke und erkunde mit meinen Lippen seinen Oberkörper. Auf Bauchhöhe schaue ich nach oben. Er hat den Kopf nach hinten gebeugt, die Augen geschlossen. Diese Behandlung scheint er zu geniessen. Ich bitte ihn, in dieser Position zu verharren. Ein erstes Bild wird geschossen, das Geniessen festhaltend. Ich ziehe ihn vom Stuhl und führe ihn zum Bett. Er legt sich nieder. Ich öffne ganz langsam den Gurt, und ziehe im die Jeans von den Beinen und werfe die Hose in eine Ecke, ihr folgen die Socken und dann die Unterhosen. Die ganze Zeit hält er die Augen geschlossen und bei jeder Berührung kommt ein ganz leises Stöhnen der Lust von seinen Lippen.

Nun liegt der Traum nackt vor mir. Mir raubt es fast den Atem. Dieser perfekte Körper, jung, voller Spannkraft, mit einem schönen, gerade stehenden Schwanz, wo jetzt bereits ein grosser Lusttropfen auf der Spitze glänzt. Ein Bild…
Wie ein Irrer fotografiere ich diesen Körper, diesen Adonis, diesen Traum…..
Ich verwöhne ihn mit zärtlichen Bissen und Küssen, beginnend bei den Waden, langsam nach oben. In der Nähe seiner Lenden zuckt er leicht zusammen und es kommt wieder ein leichtes Stöhnen über die Lippen. Meine Lippen suchen weiter den Weg nach oben. Ich knabbere leicht an seinem Ohr…, da plötzlich setzt er sich auf, und legt mich auf den Rücken und sucht stürmisch meinen Mund. Ich öffne die Lippen und mache damit seinen Mund auf. Wir küssen uns leidenschaftlich…voller Ungestüm, wild, fordernd…Plötzlich lässt er von mir ab und beginnt mich auszuziehen. Etwas unbeholfen und fast verlegen öffnet er meine Hose aber doch voller Erwartung was sich da zeigen könnte. Mein Penis springt heraus, feucht glänzend und pulsierend. Dani lacht und meint: „ doch, für Dein alter ein passables Stück…“ Er küsst mich zärtlich, gleitet so über die Brust über den Bauch wieder zu meinem Schwanz. Ich stoppe ihn: „…willst Du das wirklich tun…..?“ „Ja, ich will dieses Gefühl einen Schwanz im Mund zu haben auch kennen lernen.“ Ein leichtes Zögern und mit der Zungenspitze den Lusttropfen kostend und schwupp ist mein Freund in seinem Mund verschwunden.

Er saugt und schmatzt, küsst und leckt. Es macht ihm sichtlich spass. Mir auch. Lange halte ich diese Behandlung nicht aus. Ich sage ihm das auch, aber er hört nicht zu und saugt weiter. Ich beginne zu stöhnen und nochmals sage ich ihm, dass ich gleich kommen werde. Er aber behält meinen Penis fest im Mund. Ich glaube zu explodieren, mein Körper bäumt sich auf und ich drücke ab, drei, vier Schübe in seinen Mund. Er schluckt und zieht wie wild, als wollte er kein Tröpflein versäumen. Langsam öffne ich die Augen, er schaut mich an und wir küssen uns wieder innig. Einige Resten meines eigenen Samens kann ich noch von seinen Lippen lecken. Ich drehe ihn auf den Rücken und beginne seinen Schwanz zu massieren, herb, fest und seine Eier ziehen sich zusammen und mit einem Aufschrei schiesst er eine riesige Menge Boysahne auf seinen Bauch. Ich melke ihn, bis alles draussen ist und er ermattet da liegt, die Augen geschlossen, die „Nachlust“ geniessend. Ich muss dies wieder mit dem Photoauge festhalten. Ein Bild für Götter, sein schöner Körper, voll mit Samenbatzen und ein geniesserisches Lächeln auf seinem Gesicht. Ich stehe auf, tupfe die Batzen weg und fülle zwei Gläser mit Prosecco. Wir küssen uns, wir trinken, wir plaudern, wir küssen und plaudern, wir schauen uns an…Ich bitte ihn, nochmals einige Posings zu machen, für einige Bilder. Wir stehen auf, nackt wie wir sind setzen wir uns an den Tisch und geniessen eine Nachspeise.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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