Dream cum true

Schwule Kurzgeschichten

1.Ich bin Max

Mein Name ist Maximilian, 19 Jahre alt und ich bin gerade fertig geworden mit dem Abitur. Meine Freunde schätzen mein Humor und nennen mich auch liebevoll Max. Nach dem Abi, wusste ich nicht was ich machen sollte. Ich interessierte mich sehr für Sport aber Sport auf Lehramt zu studieren, das hat mich nicht so gereizt. Es hat mir schon gereicht, dass ich die letzten Jahre auf dem Sportgymnasium war. Ich schrieb mich für das Studium Sportjournalismus in Köln ein, falls ich noch was anderes finden sollte, konnte ich mich immer noch um entscheiden. Eigentlich wollte ich etwas neues probieren, die Welt bereisen oder am liebsten surfen aber das war so gut wie unmöglich hier in Deutschland. Für die Wassersportart, habe ich mich schon immer interessiert.

Wie toll muss das sein, aufs offene Meer zu schwimmen, sich auf das Surfbrett zu stellen und die Wellen zu reiten. Aber stattdessen musste ich mir eine andere Sportart aussuchen. Leichtathletik machte ich seit ich 6 bin, ebenso ging ich 4-5x die Woche ins Fitnessstudio, ich war schon teilweise besessen nach dem Training. Ich fing mit 16 mit dem „pumpen“ an und mittlerweile habe ich einen ganz ansehnlichen Körper bekommen. Breite Schultern, trainierte Arme, Brust und Beine und ein ziemlich guten Sixpack waren das Resultat meines Trainings und meiner Ernährungsumstellung. Generell bezeichnen mich Außenstehende als sehr gutaussehend. Mehrmals wurde ich schon bei Hollister und Abercrombie&Fitch angesprochen, meine Freunde meinen, man kann sich was drauf einbilden aber ich lege da keinen Wert darauf. Mein Aussehen, danke ich meinen Eltern. Meine Mutter ist Schwedin, von ihr hab ich die dunkelblonden leicht gelockten Haare geerbt. Auch ihre blau-grünen Augen habe ich abbekommen und von meinem Vater habe ich die markanten Gesichtszüge, den Bart und die recht buschigen Augenbrauen geerbt. Ich konnte mich also nicht beklagen und Komplimente hörte ich gerne.

Ach ja, ich hab mich schon immer, mehr zu Männern hingezogen gefühlt aber versucht es mir nicht anmerken zu lassen. Es war nicht leicht auf eine Schule zu gehen, wo jeder Sport treibt und die Klassen hauptsächlich nur aus Jungs bestehen. Ausgeschlossen oder gar gemobbt zu werden, darauf hatte ich gar keine Lust. Um mir nichts anmerken zu lassen, datete ich deswegen wahllos Mädels aus meiner Klasse oder Schule. Mit einer war ich sogar 1 Jahre zusammen, sogar Sex hatte ich mit ihr aber das hat mir nur mehr gezeigt, wie sehr ich doch auf Jungs stehe. Geoutet habe ich mich mit 17, für meine Eltern war das kein Problem. Meine beiden Schwestern haben es auch gut aufgenommen, nur mein Bruder Manuel war nicht so begeistert. Er wollte keinen kleinen schwulen Bruder haben aber versuchte trotzdem sich nichts anmerken zu lassen. Bis heute hat er das noch nicht ganz verkraftet.

2.Überraschung

Es war Sommer, die Sommerferien hatten schon begonnen und meine Hauptbeschäftigung bestand darin entweder am See zu liegen und braun zu werden oder mich im Fitnessstudio auszupowern. Mein Gedanke ans surfen verließ mich nicht aber eine Möglichkeit es zu tun, gab es auch nicht. Ich sprach mit meinen Eltern oft darüber aber eine Möglichkeit hatten wir bis jetzt noch nicht gefunden. Eines Tages kam ich nach Hause, total fertig vom Training und schon auf dem Weg zur Dusche, da fing mich meine Mutter ab. „Maximilian! Kommst du mal bitte in die Küche?“ – „Kann ich eben noch kurz duschen?“ erwiderte ich genervt. „Nein! Du musst jetzt herkommen! Ich hab was für dich!“ sagte sie. Etwas genervt ging ich in die Küche. Ich war total überrascht, mein Vater stand neben ihr. „Wir haben uns was ausgedacht. Du wolltest doch schon immer mal surfen. Richtig?“ – „Ehm, ja?“ erwiderte ich. „Dein Vater und ich, wir wollen dir eine Freude machen. Du hast so gut im Abitur abgeschnitten und deswegen schenken wir dir ein Flug nach Florida/Fort Lauderdale. Deine Tante wohnt dort mit ihrem Mann und deinen Cousin Dylan. Ihr habt euch ewig nicht mehr gesehen. Ich habe auch schon alles abgesprochen, wegen der Übernachtung und Verpflegung. Du brauchst nur noch deine Sachen packen! Morgen Abend geht es los!“

Ich war total perplex und wusste gar nicht was ich sagen sollte. Mein Vater grinste mich nur an und sagte: „Mach mir ja keinen Ärger! Und hör auf deine Tante. Ist das klar?“ – „Ja, natürlich! Oh Mann! Ich fliege nach Florida! Ich glaube es nicht!“ total überwältigt von der Überraschung, umarmte ich meine Eltern. Endlich wird mein Traum wahr! Ich rannte hoch, schmiss meine Sporttasche in die Ecke und packte meinen Koffer. Er bestand hauptsächlich nur aus kurzen Hosen, Unterwäsche, Badehose, paar Sportschuhe, Tanktops und Flip-Flops.

Ich hatte noch gut Platz im Koffer, was ich später für Geschenke ausnutzen konnte. Nach dem Duschen und Essen, legte ich mich ins Bett und träumte schon von den ersten Wellen. Mein Wecker klingelte, es war um 8 Uhr. Noch total verschlafen, drehte ich mich auf den Rücken. Ich schlaf gerne auf den Bauch und im Sommer trage ich entweder nur eine Boxershorts oder am liebsten gar nix. Ich döste vor mich hin, dachte an Fort Lauderdale, Strand und heiße Surfertypen. Mein Schwanz wurde mit einmal steinhart an den Gedanken von den heißen Jungs. Fort Lauderdale, soll ja eine Schwulenstadt schlechthin sein. Ich fuhr mit meiner Hand leicht über meine trainierte Brust. Die getrimmten Brusthaare kitzelten meine Hand, dann streichelte ich meine Nippel und entlockte mir selbst ein kleines Stöhnen. Mit der anderen Hand, fuhr ich über meinen Bauch, ließ mich von meinen gestutzten Schamhaaren leiten und fing an, mein stolzen 21x6cm Riemen zu wichsen. Es dauerte auch nicht lange, bis ich kam. Ein Strahl nach dem anderen, drückte sich an die Wand meiner Boxershorts. Etwas müde und eingesaut, stieg ich aus dem Bett und lief in Richtung Badezimmer. Die Zeit verging so schnell, kaum fertig geduscht, saß ich schon am Frühstückstisch mit meiner Familie, bequatschte noch das nötigste mit denen, ging ins Fitnessstudio und traf mich nachmittags noch mit Freunden zum gemeinsamen Lunch. Es war mittlerweile 18 Uhr geworden, mein Flug ging um 22 Uhr.

Ich schloss meinen Koffer und packte noch das nötigste in meinen Rucksack und ehe ich mich versah, verabschiedete ich mich schon von meinen Geschwistern und fuhr mit meinen Eltern zum Flughafen. Auf der Fahrt hielt mir mein Vater noch eine Moralpredigt, dass ich auf mich aufpassen und wenn was passiert, sofort zuhause anrufen soll. Wir erreichten den Flughafen kurz vor 20 Uhr. „Ruf uns bitte an, wenn du gelandet bist. Du weißt, dass ich mir sonst Sorgen um dich mache!“ sagte meine Mutter und umarmte mich herzlich. „Deine Mutter und ich, wir werden stets in Kontakt mit deiner Tante sein. Mach uns ja kein Ärger. Wir lieben dich und pass auf dich auf.“ sagte mein Vater und gab mir ebenfalls eine beherzte Umarmung. Ich ging Richtung zum Check-In und freute mich riesig auf Fort Lauderdale. „Endlich!“ seufzte ich vor mich hin. „Die nächste 3 Monate werden der Hammer!“ dachte ich mir.

Ich lief zu meinem Gate und kaum angekommen bemerkte ich die Vielzahl an gutaussehenden Männern, die auch nach Fort Lauderdale fliegen wollten. Fort Lauderdale ist ja berühmt für seine Gay-Strände, Parties und Co. Einige erwiderten meine Blicke mit einem lächeln, andere starrten mich nur an. Ich wollte mich gerade hinsetzen als mich plötzlich ein junger Typ anrempelte. „Sorry, das wollte ich nicht! Alles gut?“ sagte er. „Nix passiert! Ich lebe noch!“ erwiderte ich mit einen Lächeln. Der Typ checkte mich von oben bis unten mit seinen Blicken ab, erst jetzt fällt mir auf, wie hübsch er ist. Etwas kleiner als ich, so 1,80m aber dafür wunderschöne karamellfarbene Augen und dunkelbraune Haare. Er hatte etwas südländisches. Sein enges weißes T-Shirt und die enge Jogginghose umschmeichelten seine Muskeln, man konnte deutlich seine Beule durch den Stoff sehen. Eine Sekunde länger draufgestarrt, hätten mich wohl komplett enttarnt. „Tut mir echt leid!“ sagte er und zwinkerte mir zu. Mit einem Satz war er auch schon wieder verschwunden und lief Richtung Toilette.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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