Die Liebe meines Lebens

Schwule Kurzgeschichten

Es war wieder einmal Wochenende. Ich freute mich schon darauf mit meinem besten Freund Marc abzuhängen. Das ganze Wochenende würden wir zusammen verbringen, Cola saufen um wach zu bleiben und zocken. Wir waren schon seit dem Kindergarten zusammen. Wir können uns sogar nicht daran erinnern wie wir uns kennen gelernt haben. Wir verstanden uns aber schon immer super gut, und teilten viele Interessen miteinander.

Marc war schon immer sehr aktiv. Er trainiert in jeder freien Sekunde, oder wenn ihm einfach nur langweilig war. Er ist über einen Kopf größer als ich, schlank, muskulös und stramm, leicht gebräunt, braune Augen, dunkelblonde Haare, viele Sommersprossen in seinem Gesicht. Ich hingegen war neben ihm klein, schmächtig, blass und mollig, aber mir gefiel mein Körper eigentlich soweit. Zwar könnte ich ein wenig kräftiger sein, aber um ehrlich zu sein: Ich bin ein wenig faul.

Er klingelt, ich öffne, er umarmt mich stürmisch freundschaftlich. Ich helfe dabei seinen Kram aus dem Wagen seiner Mutter in die Wohnung zu bringen, obwohl er schon das Meiste dabei hatte. Er baute seinen PC neben Meinem auf. Er saß nah neben mir. Er saß so nah, dass ich mich nur etwas weit rüber lehnen bräuchte, sanft seine Wange zu berühren und ihm einen Kuss auf den Mund zu geben. Aber so was traute ich mich nicht! Dazu habe ich auch viel zu viel Angst davor wie er reagieren könnte. Ich wollte meinen besten Freund wegen einer dummen Liebelei nicht verlieren.

Schon seit zwei langen Jahren war ich in ihm verliebt. Erst war der Gedanke absurd. Ich, verliebt in einen Jungen? Mir kam gar nicht der Gedanke dass ich schwul sein könnte. Aber ich hatte auch nicht gerade die spannendste Kindheit gehabt, und ich habe mich auch nie wirklich mit meiner sexuellen Ausrichtung beschäftigt. Dass ich kaum ein Interesse an Frauen hatte kam mir auch nicht wirklich seltsam vor. So kam es auch, dass ich noch keinen Sex gehabt hatte. Nicht mit 14,15,16,17,18…

Ich habe gewichst und mir dabei nackte Frauen angesehen, weil das so „NORMAL“ war. Durch das Fernsehen habe ich gelernt dass schwul zu sein eine Krankheit wäre, und dass Schwule IMMER sehr tuckig herum laufen würden. Ich hasse das Fernsehen dafür. Es verdummt nicht nur, oder nimmt uns unsere Vorstellungskraft, es setzt uns falsche Moralvorstellungen in den Kopf! Vor allem wenn man vom Fernseher aufgezogen wurde.

Mit der Zeit aber gewöhnte ich mich an den Gedanken dass ich in Marc verliebt sein könnte, und ich wurde immer ein wenig unruhig wenn er in meiner Nähe war, vor allem wenn er direkt neben mir saß. Ich fragte mich wie wohl seine Küsse schmeckten, wie sich seine Haut anfühlt wenn ich sie sanft streichle. Ich fragte mich sogar nach einer gewissen Zeit wie er wohl unten herum aussieht. Ich traute ihm sogar zu dass er einen großen Liebesknochen besaß. Aber ich bin nun einmal ein Feigling!

Es war schon lange Nacht geworden, und wir wurden müde. Damit er nicht auf dem Boden schlafen brauchte, bot ich ihm wie üblich an in meinem Bett zu schlafen…leider hatte ich zwei Betten in meinem Zimmer. Allerdings waren wir so kniehoch in Leichen on the Battlefield vergraben gewesen, dass ich vergessen hatte Bettzeug heraus zu legen. Es war bereits 3 Uhr, und das Bettzeug war im Schlafzimmer meiner Mutter. Aber da es Sommer war, und mein Zimmer schön warm war, erklärte er sich bereit ohne Bettzeug zu schlafen.

Vor einander zogen wir uns bis auf die Unterhose aus. Im Licht meiner Tischlampe konnte ich seinen strammen Körper sehen. Sein Bauch war flach, kein sichtbares Sixpack. Seine Brust hob sich dezent empor. Seine Arme und Beine zeigten angeberisch seine Muskeln, obwohl er seine Arme noch nicht einmal anspannte. Seine schwarze Unterhose, die eng anlag und an seinen Beinen ein kleines Stück weiter ging, zeigte verräterisch seine Ausbeulung, und seinen knackigen Arsch. Ich musste mich zusammenreißen damit ich keine Latte vor ihm bekam. Obwohl, wenn er es sehen würde, und ich liebevoll lächeln würde, würde er darauf kommen dass ich in ihn verliebt bin? Aber ich bin ein Feigling! Bevor er es auch nur bemerken konnte, dass ich ihn ansah, drehte ich mich weg und verbarg meine Erektion.

Eine Stunde war vergangen seitdem Marc eingeschlafen war. Sein Bett stand mir genau gegenüber. Er hatte sich immer wieder hin und her gedreht, nun lag er zu mir gedreht. Eine Stunde lang habe ich ihn beim schlafen beobachtet. Er sah unglaublich süß aus. Das Mondlicht schien von draußen durch mein Fenster auf sein Bett und beleuchtete ihn leicht. Es verführte mich. Ich hatte schon wieder einen Ständer, und ich holte mir unter meiner Decke einen runter. Ob er sehr böse wäre, wenn er jetzt aufwachen würde und mich beim wichsen sehen würde, und ich ihn dabei ansah? Aber er wachte nicht auf. Wieso auch? Er wurde noch nicht einmal durch mein Schnarchen wach. Aber ich wollte nicht vor ihm kommen. Ich wollte dass er mich dazu brachte, egal wie!

Er drehte sich wieder einmal auf den Rücken. Selbst jetzt im Halbdunkeln sah ich seine Ausbeulung. Ich wurde neugierig. Ich wollte endlich seinen Schwanz sehen! Leise stand ich auf, leise schlich ich mich neben seinem Bett. Mein Herz hämmerte viel zu laut. Es wirkte als ob es die Stille durchdringen würde. Ob Marc meinen Herzschlag hören könnte? Nein, bestimmt nicht! Außerdem schlief er tief und fest, und ich war mit ihm alleine und unbeobachtet. Meine Angst verlor den Kampf gegen meine Neugier, und strich mit meinen Fingerspitzen über seine Beule. Es machte mich augenblicklich geil! Der Stoff war unglaublich weich, glatt und kühl. Marc rührte sich nicht. Sanft und behutsam legte ich meine ganze Hand auf seinen Schritt und ertastete was unter dem Stoff lag. Seine Hoden waren groß und prall, sein Schwanz, obwohl er schlaff war, fühlte sich lang und dick an.

Über marvin 1332 Artikel
Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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