Die Liebe meines Lebens

Schwule Kurzgeschichten

Es war im Herbst 2002. Ich sollte die schönsten Monate meines Lebens erleben, allerdings wohl auch die verhängnisvollsten, aber daswerde ich erst viele Monate später erfahren. Aber beginnen wir vorn.Ich bin Max, gerade 30 Jahre alt geworden. Mit 1,82 cm Körperlänge etwas über dem Durchschnitt. Vom Body her sehe ich leichttrainiert aus, wobei ich absolut keinen Sport mache. Allerdings von muskulös kann man bei mir absolut nicht sprechen, aber findet man bei mir auch wenig Fett am Körper.

Meine glatten hellblonden Haare trage ich mittel lang, bis fast auf dieSchultern. Mein größter Stolz ist mein Knackarsch. Somit ist es nun auch ziemlich offensichtlich, dass ich eher auf das männlicheGeschlecht stehe. Gut, an und ab kann auch mal eine Frau „dazwischen“ kommen, aber da ist es eher nur purer Sex. Die ganz großeLiebe sehe ich nur mit einem Mann und vor allem der Sex mit einem Mann ist für mich persönlich weitaus interessanter und befriedigender. Das ist allerdings meine persönliche Meinung.Seit ein paar Wochen arbeite ich nebenbei in einem kleinen Kultur Cafe als Beleuchter. Es treten dort kleine Theatergruppen auf, die ich während ihrer Darbietungen ins „rechte“ Licht rücke. Dafür bekomme ich einen kleinen Obolus, keine Summen die erwähnenswertsind, aber es bringt Spaß und das war mir viel mehr wert. Heute musste ich allerdings nicht arbeiten. Ich war nur dort, weil einegute Freundin von mir dort kellnerte und heute Dienst hatte. Sie studierte an Musical School und finanzierte sich hiermit das Studium.“ Hey Anja, hier ist ja gar nichts los. Hast Du alle Gäste vergrault?“, scherzte ich zur Begrüßung. „Blödmann, ich stehe mir seitStunden die Beine in den Bauch. Steht draußen „Umleitung“ an der Straße“? Sie grinste mich an und nahm mich dann zur Begrüßung in den Arm. „Zum Glück habe ich in einer halben Stunde Feierabend“, sagte sie mir. „Fein, dann können wir doch mal etwas zusammenmachen, wenn wir schon mal beide frei haben“, schlug ich vor.

Sie sah mich fast mitleidig an und meinte: “ Ich bin mit ein paarKollegen von der Musical Academy verabredet. Wir treffen uns in einer Stunde hier. Du kannst aber gerne dabei sein“, sagte sie freudestrahlend. „Ich weiß nicht, ich kenne die doch alle gar nicht und ihr habt bestimmt alle nur ein Thema und da kann ich nunnicht mitreden. Schließlich kann ich weder tanzen noch singen. Okay, ich spiele als Amateurschauspieler alle zwei Jahre einTheaterstück, aber eben ungelernt und nicht professionell, wie ihr alles lernt.“ „Das ist doch schnuppe, ich möchte Dir auch gern meine Freunde aus der Klasse vorstellen. Die sind wirklich alle absolut nett“,meinte Anja. „Sind da auch gutaussehende Männer dabei“, fragte ich sie grinsend. Sie überlegte kurz und meinte: “ ja, das sind einige dabei, aber die sind alle Hetero“. „Na super, das sind ja tolle Aussichten“, antwortete ich und versprach aber, dass ichihre Klasse zumindest kennenlernen wollte und wenn es mir nicht mehr gefallen würde, kann ich ja jederzeit gehen. Eine Stunde später trudelten die ersten Klassenkameraden von Anja ein. Alle im Alter 17 bis 22. Also rund 10 Jahre jünger als ich selbst es war. Zum Glück sind alle Hetero, dachte ich mir, 10 Jahre jünger kann ich heutzutage noch nichts mit anfangen. 10 Jahreweiter, denke ich bestimmt anders darüber, aber heute ist mir das zu jung. Zumindest für eine Beziehung. Für reinen Sex wäre dasallerdings völlig in Ordnung.

Die Jungs von heute sind nicht so verschlossen, wie ich in dem Alter. In den letzten 10 Jahren hat sich wirklich viel getan auf diesem Gebiet. Zum Glück. Allerdings habe ich mein „schwul sein“ auch erst seit ein paar Jahren mireingestanden und akzeptiert. Ich dachte immer es wäre eine Phase, da ich ja Frauen und Männer begehrte. Ich war immer der MeinungSex mit Männern auf jeden Fall, aber lieben kann man nur eine Frau.Ich sollte mich sehr täuschen, denn im letzten Jahr habe ich mich kurzer Hand in den Schwager einer sehr guten Freundin verknalltund auch eine sechsmonatige Affäre mit ihm gehabt. Für mich war es die „große“ Liebe. Die erste große Liebe- zumindest mit einemMann. Er hieß Andreas und war einen Kopf größer als ich, gutaussehend, schlank und besaß ein umwerfendes Lächeln. Schneeweiße Zähnekamen jedes Mal, wenn er grinste zum Vorschein. Ich war Hin-und Weg. Wir trafen uns dann ein paar Mal und lernten uns besser kennen. Nach ein paar Wochen, lud er mich dann erstmalig zu sich ein und der Abend endete mit traumhaftem, schönem und superzärtlichem Sex. Im Grunde mein erster richtiger Sex mit einem Mann, in dem Gefühle die erste Geige spielten und nicht die sexuelleBefriedigung, Er war so zärtlich und einfühlsam und leidenschaftlich. Er hatte einen tollen Körper und es war das erste Mal, dass ich ein wenig Beklemmungen bekam, als ich seinen Schwanz das erste Mal sah. Ich bin mit 19×5 cm nicht klein gebaut, aber er konntedas locker überbieten mit einem geraden, zarten und wunderschönem Schwanz, der zu einer stattlichen Länge von 22 cm anwuchs.

In derDicke waren wir eher gleich, also auch so um die 5 cm. Alles in Allem war dieser Mann ein Traum.Er merkte natürlich sehr schnell, dass ich sehr wenige Erfahrungen hatte, aber machte das niemals zum Thema. Nahm sich aber inallen Dingen die wir taten viel Zeit und viel Verständnis. Heute bin ich mehr als dankbar, dass ich an ihn geraten bin, denn ichhabe viel gelernt von ihm und er hat nur Dinge mit mir angestellt, die ich auch wollte. Wir trafen uns fast täglich und ichbemerkte, dass er mich ficken wollte, aber ich war dazu nicht bereit. Bisher war ich immer aktiv, aber niemals passiv. Das konnte ich mir auch nicht vorstellen. Allerdings war er auch nur aktiv und somit machten wir viele schöne Sachen, aber ficken gehörtenicht dazu. Leider war nur ich in ihn verliebt und er mochte mich sehr, aber wollte auf keinen Fall eine Beziehung, Ihn reizte eswohl, eine „Jungfrau“ zu knacken, allerdings machte ich ihm das ja nun ziemlich schwer. Wir verstanden uns aber als „Gute Freunde“, obwohl ich intensive Gefühle hegte, die ich auch nicht einfach abstellen konnte. Somit kam es eines Tages, dass ich es ausprobierenwollte. Ich musste wissen, wie es ist einen Schwanz tief in mir zu haben. Wahrscheinlich hoffte ich darauf, dass wenn er mich erst mal ficken darf, dass er sich dann bestimmt auch in mich verliebt und alles gut wird. (Jetzt muss ich echt lachen beim schreiben).

Eines Tages, wir waren wieder mal bei ihm und mitten beim Sex.Ich verwöhnte ihn gerade nach allen Regeln der Kunst, die ich gelernt hatte. Plötzlich sagte ich zu ihm, dass ich will. Er sah mich verwundert an und fragte, ob ich es wirklich möchte. Ich bejahte dies und bat ihn nur genauso vorsichtig und gefühlvoll zu sein, wie er es die ganzen vergangenen Wochen war. Keine Frage, das erste Mal ist das wichtigste im Leben und kann fatale Folgen haben, wenn man es nicht schön erlebt. Allerdings solltest DU dich vorher etwas vorbereiten. Er meinte ich solle eine Darmspülung machen, da es sonst unangenehm wird und im Zweifel für beide Parteien. Ich grinste ihn an und meinte, das habe ich längst gemacht.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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