Die beiden Lehrlinge Fortsetzung

Schwule Kurzgeschichten

Die beiden Lehrlinge Fortsetzung

Nachdem wir uns in meinem Versteck zwischen den Regalen notdürftig wieder angekleidet hatten, und auch ich mir meine Hose wieder hochgezogen hatte, verließen Timo und ich und Schulz, unser Buchhalter,   den staubigen Aktenkeller. Draussen aber, in der Abenddämmerung des Hofes, stand der uralte Wagen von Buchhalter Schulz. Wir sollten einsteigen, forderte uns auf und natürlich stiegen wir auch ein. Ich neben dem Schulz  – er wollte es so –  hinten kletterte der Timo rein. Die Fahrt ging los. Ich erinnere mich noch, dass ich schon an der ersten roten Ampel die Finger von Schulz am Knie fühlte, dann da wo sie nicht hingehörten, mir aber triebhafte Lustgefühle zwischen meinen Beinen machten. Jetzt hatte er was er wollte, lange schon war er hinter mir her. Es begann am Knie, dann leise immer höher, kreisend; einen irren Reiz bekam ich, fühlte irgendwie das erregende Strammen meines Glieds. Ich wusste: Jetzt bekommst du gleich einen Steifen und  ich bekam ihn. Schon betastete er mir die Stelle, wo mein inzwischen getrockneter Sperma-fleck war, von dem unverhofften Erguss, den ich vorhin im Keller bekommen hatte, als ich die beiden zusammen sah. „Kam dir ja ganz schön was raus“, murmelte Schulz, „wer hätte das gedacht“. Dann aber musste er erst mal wieder an den Schaltknüppel. Mein lustvolles Triebempfinden aber steigerte sich erneut von seinen zarten Berührungen da unten, wundervoll, irgendwie scharf wie neugierig er mich da befühlte, immer wieder, meiner wurde mir fest davon. 

Wer kann das nicht nachfühlen, der nicht sowas mal erlebt hat? Wie der suchende Finger einem da immer kitzelnd höher und höher streicht, leise auf dem Innenschenkel geil kribbelnd hinauf kreist, dann hinein in die heilige, immer so schamhaft versteckte, aber wollüstig fühlende Scham eines Jungen, und wie er ihn – wie aus Versehen – hauchzart berührt und ihm dann endlich auch sein Allerheiligstes da sachte forschend betastet, wenn es einem so richtig hart und steif da drin geworden ist. Mein triebhaftes   Verlan-gen steigerte sich scharf. Wäre jetzt zu allem bereit! Ein juckendes Lustgefühl am Glied, ein flaues, taubes Gefühl tief unten im Bauch, eine geile, sehnsuchtsvolle Glut… unbeschreiblich! Wer konnte dem wider-stehen? Fast wäre es mir schon wieder gekommen davon. Konnte den brennenden Spermadrang gerade noch unterdrücken weil wir anhalten mussten.

An der roten Ampel neben uns stand ein Bus. Die Fahrgäste konnten hinunter in unser Auto sehen. Schulz aber hielt nach wie vor seine Hand in meinem Schoß zwischen meinen gespreizten Beinen. Mir aber war das jetzt ziemlich egal. Meine glühende Lüsternheit konnte sich nicht mehr steigern. Ich weiß nicht wer uns so gesehen hatte, und das was da unten im Auto mit mir passierte. Erst wollte ich es schamhaft vermeiden, seine fühlende Hand wegschieben, dann aber nicht mehr. Sollen sie’s doch sehen, wenn es ihnen Spaß macht, dachte ich und ergab mich meiner Lustempfindung. Vielleicht geilen die sich sogar noch an deiner strammen, nackten Rübe und den fremden Fingern da dran auf, wenn sie das sehen. Wäre jetzt sogar bereit gewesen, mich ganz nackend ins Auto zu setzen woran ich ohnehin schon seit längerem gedacht hatte wie geil das wäre; war so ein wiederkehrender Traum, mich mal im Auto ganz nackend auszuziehen. Aber wo ging das?

Nun aber erreichten wir sein Haus in einer kleinen Nebenstraße. Wir stiegen aus. Ein finsterer, kaltfeucht riechender  Hausflur verschlang uns; die Haustür fiel krachend ins Schloss und schallte durchs ganze Treppenhaus. Schulz ging voran, Timo folgte. Es schien ihm hier vertraut hier, dann ich. Die hölzerne Treppe knarrte.  Schulz hatte kein Licht gemacht. Die anderen Bewohner sollten ihn mit seiner Beute wohl nicht sehen. Und zu seiner Beute zählte ich ja jetzt wohl auch; von dem Timo ganz abgesehen. Timos Hinterteil, der vor mir die Treppe hinauf stieg,  konnte ich nur schwach in der Düsternis erkennen, aber immerhin; es reichte in mir die verlockendsten Fantasien zu erwecken. Der Anblick war einfach nur schön, zum Träumen schön, seine schmalen Schenkel, dann seine süßen Rundungen, die seine Hose eng umspannte. Wollte der Timo mit mir heute etwa ins Bett? Woran dachte er? Ich wäre ja bereit, war ja jetzt zu allem bereit, dachte ich bei mir. Und Schulz? was wollte der? Ich konnte es mir denken. Was aber war mit Timo? Wir kannten uns doch eigentlich noch gar nicht so richtig; nur dass wir uns stets anblickten, wenn wir aufeinander trafen. Und jedesmal wurde mir ganz warm dabei; habe ich ja erzählt. Ich aber dachte an den  Aktenkeller.

Schulz schloss umständlich auf, wir traten ein in seinen Flur. „Hängt eure Jacken hier auf“, sagte er und wies auf die Garderobenhaken. Das machten wir. Timo blickte mich dabei an, ich ihn. Dann wurden wir in sein Wohnzimmer geführt. Schulz rückte umständlich Gläser zurecht. Dann verschwand er in der Küche. Wir hörten ihn rumoren. Mir aber war klar, dass wir nicht hier waren um ein Bier mit ihm zu trinken. Timo wohl auch, denn er legte mir plötzlich seinen Arm um die Schulter, als wir beide zusammen auf dem Sofa saßen.

Ein warmes Gefühl durchlief mich, als ich Timos Arm spürte, mit dem er mich sanft an sich drückte. „Hab schon oft an dich gedacht, Timo“, gestand ich ihm. „Ich an dich auch, Burkhard, oft sogar, öfter als du denkst“, flüsterte er mir ins Ohr. Jetzt war mir klar woran er gedacht hatte, wenn wir uns in der Firma heimlich Blicke gewechselt hatten. Wie umarmten uns innig, Timo strichelte mir meinen Schenkel. Es kam einfach über uns. Unseren gegenseitig aufgestauten, sehnsüchtigen Triebe mussten wir einfach ausleben; jetzt, wann sonst? Und wie ging es besser, als dass wir unsere wollüstig warmfühlenden  Körper eng aneinander drängten und mehr. Alle erregende Spannung, die sich in letzter Zeit zwischen uns aufgestaut hatte schmolz plötzlich dahin, ging über in einer Art innigen Glücksgefühl.

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