Der Jüngling im Regencape

Schwule Kurzgeschichten

Der Nieselregen schlug sich auf meinem grauen Klepper- Gummimantel nieder und brachte ihn zum Glänzen wie eine Speckschwarte. Unten lief er über die Schäfte meiner schwarzen Gummistiefel auf den Waldboden. Ich fühlte mich wohl, geborgen in meiner Gummikleidung. Es war mein üblicher Regenspaziergang, den ich genoß, sooft es möglich war. Er endete üblicherweise in einer Wichsorgie; denn ich trage die Gummiklamotten nicht nur als Regenschutz.

Während ich so über den vom Regen glitschigen Waldweg ging, vernahm ich plötzlich ein klatschendes, rhythmisches Geräusch, das mir verdammt vertraut war. Es kam von dem dichten Laubwald, der rechter Hand lag, und erfüllte mich mit einer gewissen Unruhe und Neugier. Ich blieb stehen und lauschte. Außer dem leisen Rauschen der Regentropfen, die von den Bäumen fielen, war wieder dieses Klatschen zu hören. Und war da nicht etwas wie Stöhnen dabei? Mich hielt nun nichts mehr: Ich ging vorsichtig in die Richtung, aus der das Geräusch kam, immer darauf bedacht, ein Klatschen meiner Gummistiefelschäfte zu vermeiden, und sah plötzlich, dass da, an einen Baum gelehnt, ein Fahrrad stand. Jetzt machte ich auch hinter dem nächsten Baumstamm eine Gestalt aus, die offensichtlich in Bewegung war. Ich ging näher, als plötzlich unter mir ein trockener Ast mit lautem Knacken zerbrach. Erschreckt kam ein Jüngling, er mochte um die 20 sein, hinter dem Baum hervor mit heruntergelassener Hose und- ich glaubte es kaum!- einem grauen Fahrrad- Gummiregencape ! Er raffte hastig mit hochrotem Kopf die Jeans hoch, und es kamen schwarze, hohe Gummistiefel mit roter Profilsohle darunter zum Vorschein. Mein Glücksgefühl und meine Erregung waren unbeschreiblich; aber er ging auf sein Fahrrad zu, um sich davon zu machen, und für mich galt es nun, diese Situation zu entschärfen und ins Positive umzusetzen: “ Nun mal keine Panik, junger Mann! Sie brauchen weder zu erschrecken noch sich zu schämen“, ich setzte mein strahlendstes Lächeln auf. “ Was Sie da machen, kann ich sehr gut nachvollziehen“ , fuhr ich fort.

„Wenn ich so ein traumhaftes Gummicape hätte, könnte ich auch nicht anders als mir darin einen runterholen. Von mir aus brauchen Sie die Hose nicht hochzuziehen; im Gegenteil: Mit heruntergelassener Hose gefallen Sie mir viel besser“. Er schaute irritiert; mit einer solchen Reaktion meinerseits hatte er wohl nicht gerechnet. Die Jeans nicht mehr ganz unten, aber auch noch nicht wieder ganz oben, sagte er, noch immer leicht gerötet im Gesicht: “ Na, Ihr Mantel ist aber auch nicht von schlechten Eltern. Und Ihre Stiefel auch nicht.“ Ich ging auf ihn zu und sagte: “ Offenbar haben Sie das gleiche Laster wie ich; Gummi macht Sie auch an, oder? “ Er nickte. “ Sagen Sie aber nicht immer Sie zu mir; ich heiße Erich. Darf ich Ihren Mantel mal anfassen? “ Ich trat näher an ihn heran: “ Bitte sehr; Sie müssen auch mal dran riechen. “ Er beugte sich ein wenig vor und roch auf Brusthöhe an meinem Mantel; dabei sah ich, wie sein Schwanz merklich wieder zu steigen begann. Ich nahm meine Hände aus den Manteltaschen und drückte seinen Kopf mit meinen schwarzen Gummihandschuhen sanft gegen die Gummihaut meines Kleppermantels. Da küßte er meinen Gummimantel, fuhr mit der Zunge über die Gummihaut nach oben und war im Nu an meinem Mund gelandet. Ich öffnete meine Lippen; gleichzeitig fing ich an, mich mit meinem Gummihandschuh an seinem Schwanz zu schaffen zu machen.

Erich fuhr jetzt auch mit einer Hand zwischen die Knopfleiste meines Kleppermantels und suchte meinen Hosenschlitz zu öffnen. “ Sie haben auch eine Gummihose an?“ entfuhr es ihm. „Ja,“ sagte ich, “ wenn schon , denn schon. Aber Du mußt jetzt auch Du zu mir sagen. Ich heiße Max.“ Unsere Zungen spielten wild miteinander in unseren Mündern, während wir gegenseitig unsere Schwänze wichsten. Auch unsere Beine hatten zueinander gefunden; ich schob mein Gummihosenbein in seinen Schritt, was ihn noch geiler machte, und er stellte seine rotbesohlten Gummistiefel auf meine Gummistiefel.Mit den schwarzen Schäften unserer Gummistiefel rieben wir unsere Unterschenkel gegeneinander. “ Mir kommt´s gleich“ , stöhnte er. “ Willst Du mir auf meinen Gummimantel spritzen? Oder lieber ins Gesicht? fragte ich. “ Ich möchte meinen Fickschleim an Deinem Gummimantel runterlaufen lassen und ihn anschließend von da ablecken“ antwortete er. “ Okay“, sagte ich, “ spritz mich voll, Du geile Gummisau! “ in dem Augenblick schoß auch schon eine Salve von heißem Geilschleim in hohem Bogen in mein Gesicht, die nächsten kräftigen Fontänen auf meinen Gummimantel. Im selben Moment explodierte ich auch- so heftig, wie schon lange nicht mehr. Es traf Erich in voll auf sein Regencape, wo ich den Schleim nun meinerseits ableckte. Nun fanden unsere Münder sich wieder, und in heißen Küssen mischten sich unsere Spermareste in den Mündern; ich hatte ein unbeschreibliches Glücksgefühl, und ich denke, Erich wird es nicht anders gegangen sein. “ Was wird nun aus uns?“, fragte er nach einer Weile, während er sich seine Jeans wieder hochzog. “ Wohnst Du auch in Heiligenkirchen? “ „Nein“, antwortete ich, “ ich wohne hier in Berlebeck. Also immerhin in greifbarer Nähe. Heißt das, wir können uns wiedersehen? “ Ja, unbedingt“, erwiderte er. “ Obwohl ich gut und gern doppelt so alt bin wie Du? “ fragte ich, jetzt wieder ein wenig bang. “ Ach ja? “ sagte Erich, “ das habe ich gar nicht bemerkt! “ Ich erwiderte: “ Alter Schmeichler; Du kannst einen ganz schön um den Finger wickeln. Aber ich würde Dich wirklich wahnsinnig gern wiedersehen. Du kannst ja auch mal zu mir kommen.“ – “ Darf ich dann auch mal Deinen Klepper anziehen? Und auch Deine Gummihose? Ich möchte zu gern mal wissen, was das für ein Gefühl ist!“ “ Na, das kann ja heiter werden, dachte ich bei mir. Sollte ich wahrhaftig endlich einen Gummifreund gefunden haben? Und noch dazu einen so schnuckeligen?“ Ich sagte: “ Jederzeit; Du kannst gern alles probieren; ich hab noch mehr von dem Zeug!“ Erich schwang sich auf sein Fahrrad. “ Wiedersehen, mein Gummimaxe“, rief er im Davonfahren übermütig. Ich schaute ihm sehnsüchtig nach, bis er hinter einer Biegung verschwunden war. Der Regen hatte aufgehört.

von rebbur

 

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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