Der Gummigeselle – 2

Schwule Kurzgeschichten

Es ist jetzt 2 Wochen her, dass ich unserem Gesellen meinen alten Gummimantel angezogen habe und wir ein herrliches Erlebnis miteinander hatten. Nicht, dass ich nicht täglich daran gedacht hätte, im Gegenteil: Oft habe ich mir das Erlebnis mit ihm noch einmal in der Phantasie nachgespielt und jedesmal einen ungeheuren Orgasmus gehabt. Aber für eine neue Aktioin war immer keine Zeit gewesen; dabei waren die begehrlichen Blicke, die er mir dann und wann zuwarf, Blicke voller Sehnsucht und Liebe, mir durch und durch gegangen, zumal ich selbst das nächste Treffen in Gummi nicht weniger herbeisehnte als er offensichtlich. Und da war ja noch das Versprechen einzulösen, das ich ihm beim ersten Mal gegeben hatte: Diesmal sollte ich selbst auch Gummizeug tragen.

Gestern abend schien mir die Gelegenheit gekommen, und ich fragte unseren Gesellen kurz vor Geschäftsschluss beiläufig: „Herr Heckenströer, haben Sie gleich noch 5 min. Zeit für mich? Ich muss im Büro den Wandschrank etwas verschieben; das kann ich aber erst nach Geschäftsschluss machen, weil ich dazu die ganze Kabelmimik lösen muss“.

„Klar, Chef“, erwiderte er, und ich bin nicht ganz sicher, aber es schien mir, als wäre ein Hauch von Röte über sein Gesicht gehuscht.

Ein paar Minuten später waren die anderen Mitarbeiter weg, und ich schloss die Außentür ab und knipste die Lampen aus. Im Flur stand der Geselle und blickte mich fragend an. Er schien nicht ganz sicher zu sein, ob es das werden würde, was er sich vorgestellt hatte, aber als ich ihn anlächelte, kam er auf mich zu und küßte mich auf den Mund. „Halt, halt, mein Junge,“sagte ich, wir müssen uns doch erst mal was anziehen“; damit zog ich ihn die Kellertreppe hinab. Wir gingen durch den Gang, an dessen Wand der alte Kleppergummimantel hing, den er sogleich im Vorübergehen vom Haken nehmen wollte. „Lass den hängen“, sagte ich, „den brauchen wir heute nicht.

Ich hab was anderes“; damit schloss ich den Raum zu meiner „Spezialitätenkammer“auf und trat mit ihm an der Hand ein. „Ich glaub´s nicht“, entfuhr es ihm, „das ist ja der helle Wahnsinn! „Der Ganze Raum war voller Gummiklamotten: In mehreren Holzregalen übereinander standen -zig Paar Gummistiefel in allen möglichen Farbkombinationen: schwarz mit rot, mit gelb, mit weiß, dann Feuerwehrstiefel in schwarz mit Weiß und Gelb, hüfthohe Gummiwatstiefel, wie sie die Kanalarbeiter tragen. Und auf Metall- Kleiderständern, wie sie in Konfektionsgeschäften anzutreffen sind, hingen eine Fülle von Latex- Kleidungsstücken in allen möglichen Farben: Hemden, Jacken, Mäntel, Regencapes, Gummihosen und vieles mehr. In Wandregeaen lagen alle möglichen Shirts und Gummischlüpfer, teils mit Innenglied und Hodenkondomen. Henning stand da wie klein- Fritzchen unterm Weihnachtsbaum. Er zog den schwülen Gummiduft, der in dem Raum schwer lastete, mit gierigen Zügen ein. „Ich hab schon den totalen Ständer in der Hose“, sagte er. Ich lächelte:“So ist mir das bei den ersten Malen auch gegangen; inzwischen bin ich – leider- etwas abgebrüht. Aber wenn ich Dich gleich in den Gummiklamotten sehe, wird´s mir schon anders gehen. Na, dann zieh Dich mal aus.“- „Kannst Du das nicht machen? „( Er duzte mich, weil wir das beim vorigen Male für diese Gerlegenheiten so ausgemachtt hatten). Ich machte mich daran, ihn seiner Keidungsstücke zu entledigen, Stück für Stück, bis kein Fetzchen Stoff mehr an seinem Leibe war, und er machte es genau so mit mir.

„Jetzt geh und such Dir was aus“, sagte ich, und er ging sogleich an das Regal mit der Unterwäsche. Er entschied sich für einen knallroten Gummislip und ein schwarz- rotes t- shirt. Dann ging er zu dem Kleiderständer. „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das ist alles so toll hier, am liebsten möchte ich alles anziehen“. „Das kenne ich“, erwiderte ich.“Es wird ja hoffentlich heute nicht das letzte Mal gewesen sein; du kannst ja nach und nach alles nach Herzenslust ausprobieren!“Da hielt ihn nichts mehr; er stürzte in seinem aufreizenden Gummislip , in dem sein Riesenprügel so aussah, als wollte er sich gewaltsam einen Weg ins Freie, hinaus aus der Gummihaut, bahnen, auf mich zu und schob seine Zunge tief in meinen Mund hinein. Ich dachte, mir würde schwindelig, so ein intensives Gefühl war das.Ich massierte seinen Körper durch die Gummighaut und geriet sofort in höchste Erregung. Aber ich musste ihn und auch mich selbst bremsen: „Henning, nicht so schnell, wir fangen ja gerade erst an“!“Er löste sich von mir und ging wieder zu dem Kleiderständer.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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