Der Gummigeselle – 1

Schwule Kurzgeschichten

„Chef, darf ich Sie mal was fragen?“ Unser Geselle wirkte verlegen, nervös, irgendwie anders als sonst. Nun war er schon im fünften Jahr bei uns, aber so hatte ich ihn noch nie erlebt. Er hatte ein leicht gerötetes Gesicht und erweckte den Eindruck, dass es ihm leidtat, mich angesprochen zu haben. Ich bemühte mich, der Situation die Peinlichkeit zu nehmen, und wurde selbst initiativ: “ Sie wollen doch was, Henning, dann mal raus mit der Sprache. Mehr als nein sagen kann ich schließlich nicht. Verdienen Sie zu wenig bei mir, oder was ist? “

Der Geselle wand sich wie ein Wurm; schließlich fasste er Mut und sagte: “ Neinnein, das ist schon in Ordnung. Ich hab was ganz Blödes, vielleicht lachen Sie mich jetzt aus, aber ich habe extra gewartet, bis die Azubis außer Reichweite sind, weil mir das etwas peinlich ist. Also,um es kurz zu machen: Im Keller hängt doch dieser alte Mantel, der graue. “ Mir begann es zu dämmern: Sollte er vielleicht ……Aber nein, das wäre wirklich ein z u großer Zufall…..“ Meinen alten Gummimantel meinen Sie, der da hängt? Den Kleppermantel? “ Es schien mir, als würde das Gesicht des Gesellen noch ein wenig röter als zuvor, während ich diese Worte sprach. “ Ja“, fuhr er fort, “ Brauchen Sie den eigentlich noch? Ich würde Ihnen den gerne abkaufen……….oder wenigstens mal ausleihen.“ ( Brauchen? Und ob ich den brauche!!!! Allerdings ging es den Burschen nichts an, wofür. Dass ich den fast täglich anzog, wenn ich mich befriedigte- o je, schoss es mir durch den Kopf, das geht ja gar nicht, dass er den benutzt; meine täglichen Aktionen haben bestimmt Spuren hinterlassen)
Nun galt es, Zeit zu gewinnen; deshalb sagte ich: “ Ja, dann muss ich den aber erstmal saubermachen; der hängt die ganze Zeit da rum; der ist doch ganz staubig.! “ Neinnein, das mache ich schon“ – der Geselle wurde plötzlich ganz lebendig- “ Sie sollen ja nicht auch noch Arbeit damit haben!“ Langsam dämmerte mir was: Normal war sein Verhalten nicht; ich konnte mir kaum vorstellen, dass er mit dem Gummimantel im Regen spazieren gehen wollte.

“ Dann lassen Sie uns doch mal runtergehen; wir müssen erst mal sehen, ob er Ihnen nicht zu groß ist“, sagte ich. “ Och, bei Regenkleidung schadet das doch nicht, wenn die etwas zu groß ist.“ Mir wurde immer klarer, worum es hier ging, und ich spürte bei mir selbst inzwischen ein deutliches Kribbeln im Bauch. Der Geselle hatte mir schon immer gefallen; ein sehr gut aussehender Bursche, und eine Freundin hatte er meines Wissens auch nicht. Natürlich versuchte ich mich zu beherrschen; denn zwischen Chef und Angestellten muss eigentlich eine scharfe Grenze gezogen bleiben. Dann dachte ich wieder: Ach, viele Chefs haben ja auch was mit ihren Sekretärinnen….
Während ich noch so dachte, waren wir im Keller angelangt; da hing der Kleppermantel. Mein Vater, ein Hüne wie ich, hatte ihn jahrelang getragen; dann hatte er lange im Keller gehangen, bis ich ihn für meine Leidenschaft entdeckte. Nicht nur Latexklamotten hatten es mir angetan, sondern auch Regenkleidung und vor allem dieser Klepper. Ich holte ihn vom Haken und reichte ihn dem Gesellen, der ihn mit zitternden Händen entgegennahm und unschlüssig festhielt. “ Na, nun ziehen Sie ihn schon an“, ermunterte ich ihn, “ oder soll ich Ihnen auch noch reinhelfen“ Ich lächelte ihn an, und er schlüpfte in den Mantel, wobei er einen knallroten Kopf bekam. “ Sie brauchen sich nicht zu genieren; wir sind allzumal Menschen, und in den fast fünf Jahren, die Sie schon bei mir sind, müssten Sie eigentlich gemerkt haben, dass mir nichts Menschliches fremd ist. Und um jetz mal endlich Klartext zu reden ( denn ich hatte die große Beule,die er beim Anziehen des Mantels in seiner Hose hatte, gesehen) : Im Regen wollen S i e den Mantel nicht anziehen, das ist mal klar. Und jetzt, mein Junge, wollen wir das mal richtig machen: So ein Mantel macht erst richtig Spass auf nackter Haut getragen.

Also: Ich geh jetzt mal eben kurz nach nebenan und hole noch was, und wenn ich wiederkomme, sehen wir weiter.“ ich verließ den Raum und kam kurze Zeit später mit einem Paar alter Phönix- Gummistiefel wieder: schwarz mit roter Profilsohle. Echtes, duftendes Gummi! “ So, hier hast Du noch etwas, was unbedingt dazugehört. Zieh die auch an! “ Der Geselle hatte sich bis auf die Unterhose entblößt und war dabei, den Gummimantel wieder anzuziehen. Ich ging auf ihn zu und knöpfte behutsam die 5 Knöpfe und anschließend die zusätzlichen 3 Druckknöpfe am unteren Ende zu. Sein Prügel stand hammerhart im Gummimantel und bildete ein herrliches Zelt an der Front des Gummimantels. “ Hier, riech mal“ , sagte ich, und hielt Henning einen Gummistiefel unter die Nase. Er stöhnte vernehmlich auf und sagte: Vorsicht, Chef, mir kommt´s gleich schon! “ – “ Nun lass mal den Chef für den Augenblick weg; ich heiße Matthias. Aber morgen im Betrieb bin ich wieder der Chef und Herr Schröder, klar? Das musst Du mir versprechen! “ Er hatte seine Verlegenheit überwunden; sichtlich wohl fühlte er sich in dem Gummizeug. “ Chef, ich könnte Sie, o sorry, Matthias, ich könnte Dich küssen, so glücklich bin ich! “ – “ Warum tust du´s dann nicht“, erwiderte ich. Und schon lagen wir beide uns in den Armen; seine heiße Zunge schob sich zwischen meine Lippen, und wir küßten uns innig. “ Halt“, sagte ich, “ wir müssen erst noch alles dicht maschen“. Damit klappte ich den Gummikragen hoch und fixierte ihn mit dem knöpfbaren Halsriegel; dann nestelte ich die Klepper- Gummikapuze aus der rechten Manteltasche und band sie ihm um: “ So, mein Junge, jetzt bist Du ganz in Gummi eingehüllt. Na, wie fühlst Du Dich? “ Statt zu antworten, zog er mich wieder an sich- unsere beiden steifen Schwänze drückten sich durch die Gummihaut des Kleppermantels gegeneinander- und küßte mich auf neue leidenschaftlich. Dabei rieb er unsere Schwänze aneinander. Plötzlich ergriff seinen Körper ein konvulsivisches Zucken, er stöhnte, nein schrie fast laut auf, und ich spürte an seinem zuckenden Glied, dass er eine volle Ladung in meinen Gummimantel gespritzt hatte. Jetzt hielt mich nichts mehr. Ich fiel auf die Knie, tauchte unter seinen Gummimantel und leckte gierig seinen Geilschleim auf, während ich meinen Schwanz abwichste und auf seine schwarzen Gummistiefel abspritzte. Henning zog mich hoch, und wir küßten uns noch einmal. Sein Sperma, das ich noch im Mund hatte, wurde von Mund zu Mund weitergereicht; wir spielten mit unseren Zungen und waren im siebten Himmel.

Es brauchte eine ganze Weile, bis wir uns voneinander lösten; dann sagte er“ Ob Du´s glaubst oder nicht: Das war eins der schönsten Erlebnisse seit langem für mich! “ – “ Für mich auch, erwiderte ich, und das war nicht gelogen. “ Aber eins muss ich doch sagen“ , fügte Henning hinzu, “ n o c h schöner wäre es gewesen, wenn Du auch Gummiklamotten angehabt hättest!“ “ Kann ich mir denken“ antwortete ich. “ Das machen wir dann beim nächsten Mal“ Ich blickte in sein glückliches Gesicht, und wenn mich nicht alles täuscht, waren seine Augen ein bißchen feucht …

von rebbur

 

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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