Der Fitnesstrainer (11) – Im Club

Schwule Kurzgeschichten

Fabi hatte von Murat eine Einladung in den Nachtclub bekommen, wo er Cheftürsteher war. Fabi kannte den Club, es war einer der angesagtesten der Stadt und bisher hatte er schon zwei Mal versucht reinzukommen, aber die Türsteher hatten ihn immer abgewimmelt. Da er jetzt jedoch die Einladung hatte, wollte er sein Glück nochmal versuchen. Außerdem hoffte er auf geile Action mit Murat, diesem wahnsinnigen Muskelhengst, der im Studio versprochen hatte ihm beim nächsten Mal sein Monster in den Arsch zu treiben.

Fabi machte sich zu Hause ausgehfertig, er rasierte sich seine Eier, seinen Schwanz und vor allem seine Furche, säuberte sich und rieb sich danach mit Babyöl ein, unter eine enge Jeans zog er wieder einen seiner PUMP!-Jockstraps an, der seinen festen Arsch und sein williges Fickloch perfekt präsentierte. Oben zog er ein eng geschnittenes T-Shirt an, das seine Brustmuskeln und Oberarme definierte und eine leichte Stoffjacke. Er stylte seine Haare und betrachtete sich wieder aufgegeilt im Spiegel. Ja, so konnte die Party losgehen. Murat, ich komme! Er sprang die Treppe runter und verabschiedete sich von seinen Eltern, dann fuhr er mit der Bahn in die Innenstadt.

Vor dem Club hatte sich wie jeden Freitagabend eine lange Schlange von Menschen gebildet. Überwiegend Jungs mit ihren Mädels, aber auch jede Menge Singles. An der Eingangstür standen vier sehr breit gebaute Muskelpakete in schwarzer Kleidung und mit Knopf im Ohr. Zwei hatten wie Murat ein eher arabisches Aussehen, die zwei anderen wirkten irgendwie osteuropäisch. Die Jungs mussten zu Murats Crew gehören und verrichteten routiniert ihre Arbeit, entschieden über den Einlass in den Club. Wer Einlass bekam musste noch seine Tasche kontrollieren lassen und durfte dann durch die Tür.

Fabi stand erst etwas unschlüssig herum: Sollte er sich in die lange Schlange einreihen oder direkt zur Tür gehen, schließlich hatte er eine Einladung? Nach 10 Minuten nervösem Überlegen ging er mit unsicheren Schritten direkt Richtung Tür. Die Leute in der Schlange beschwerten sich, dass er sich vordrängeln wollte, aber Fabi beachtete sie nicht und hielt auf die vier Türsteher zu. Sein Schwanz lag steif in seiner Hose, die Typen machten ihn fast wie Murat verrückt, er mochte so dominant aussehende Muskelkerle und hätte auch nichts dagegen gehabt ihre Schwänze in seinem Arsch zu spüren, in dem er ein leichtes Jucken spürte.

Als er vor ihnen stand sprach ihn einer der arabisch aussehenden Kerle an: „Was willst Du hier? Stell Dich in der Schlange an, wie jeder andere auch, Kleiner. Hier gibt es nur für VIPs direkten Zugang und Dich kenne ich nicht.“ Der Türsteher hatte sich vor ihm aufgebaut und flößte Fabi gehörigen Respekt ein. Er schluckte und begann zu stottern „Aber, ich ha ha hab eine Einladung be- bekommen.“ – „Bei uns steht für heute keiner auf der Liste, verschwinde!“ Fabi wollte sich schon enttäuscht umdrehen, als eine ihm bekannte Stimme hinter ihm sagte: „Ist schon gut, Jungs, Murat hat ihn eingeladen, er gehört zu mir.“ Fabi drehte sich um und da stand Max und grinste ihm ins Gesicht, seine Hand strich kurz über den Knackarsch. Fabi strahlte ihn an und alle Angst fiel von ihm ab. „Max, herzlich Willkommen, Alter! Sag das doch gleich, dass er zu euch gehört. Wir haben hier jeden Abend so viele Spinner, die meinen sie bräuchten ne Sonderbehandlung, da kann das schon mal zu Verwechselungen kommen.“, meinte der Türsteher und begrüßte Max cool mit Handschlag. Sie erhielten direkt Zugang zum Club, gingen erstmal an die Bar und bestellten sich zwei Cuba Libre.

Während sie tranken ließen sie die feiernde und tanzende Menschenmenge auf sich wirken. Der Club war groß, eine Abfolge aus mehreren Räumen, die durch schmalere Gänge miteinander verbunden waren. Manche Räume hatten noch eine Galerie, andere waren relativ niedrig, wie eine Art Kellerraum. Der Club erinnerte an eine alte Industriewerkstatt, die Wände waren rau verputzt, teilweise waren nackte Ziegelwände zu sehen, der Boden bestand aus alten Holzbohlen und über der tobenden Menschenmenge hingen neben den Scheinwerfern, Beamern und Diskokugeln verschiedene Metallteile und Werkzeuge.

„Lass uns mal Murat suchen“, sagte Max zu Fabi, der eifrig nickte. Max ging voraus und Fabi folgte ihm. Sie steuerten auf einen Durchgang zu, hinter dem eine Treppe in den Keller führte. Am Ende führte ein Gang zu drei Türen aus Stahl, zwei davon führten jeweils zu den Toiletten, an der dritten stand nur „Personal“. Zwei Mädels traten gerade aus der Damentoilette und Max wartete kurz, bis die beiden wieder die Treppe hochstiegen. Dann trat er auf die dritte Tür zu und pochte zweimal kurz, einmal lang dagegen. Nach kurzer Zeit öffnete sich die Tür und Murat empfing sie, bekleidet mit einer grauen Jogginghose, in der sein Schwanz schon deutlich zu sehen war, und einem Muskelshirt, das von seiner massiven Statur fast zerrissen wurde. Er winkte die beiden rein und schaute verstohlen in den Flur: Kein anderer zu sehen. Nachdem Max und Fabi eingetreten waren, schloss er schnell wieder die Tür und schloss ab. Schlagartig wurde es ruhig im Raum, nur das Wummern der Musikbässe ein Stockwerk höher drangen als Hintergrundgeräusch in den Raum.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen