Der Fitnesstrainer (1) – Vorspiel

Schwule Kurzgeschichten

Kapitel 1 – Vorspiel

Max war 25 Jahre alt, hatte kurze braune Haare, die er oben etwas länger als an den Seiten trug und deren schmal geschnittene Konturen in den dichten, aber ordentlich getrimmten Vollbart übergingen. Er trimmte seinen Bart sehr gewissenhaft und war abgesehen davon am restlichen Körper vollkommen frei von Haaren. Nur von seiner Schambehaarung war noch ein bisschen vorhanden. Seine braunen Augen waren unergründlich, aber warm. Er arbeitete seit 3 Jahren als Fitness Trainer in einem großen Fitness- und Wellnessstudio und sein Körper war nahezu makellos schön: Eine leichte, ebenmäßige Bräune bedeckte seine glatte Haut, unter einem deutlichen Stiernacken öffneten sich seine breiten Schultern, die Oberarme waren stark ausdefiniert. Seine Brustmuskeln waren beeindruckend, ebenso wie das stahlharte Sixpack, das sich darunter anschloss. Trotz seiner eher bulligen Statur lief sein Körper leicht v-förmig zusammen und mündete in einem prächtigen, wohlgeformten Arsch. Sein Schwanz war ein wahres Prachtstück und im Club unter vielen Männern wohl bekannt, denn Max hatte kein Problem damit seine Homosexualität offen auszuleben. Obwohl der Club nicht exklusiv für schwule Sportler war, hatte Max noch nie Ärger mit der Geschäftsführung oder Gästen bekommen. Alle Kollegen und Kolleginnen wussten von seiner sexuellen Vorliebe und der Chef tolerierte es, solange Max damit nicht die Kunden belästigte. Bisher hatte sich auch noch niemand von seinen Kunden über dessen Arbeit beschwert, zudem war der Club in einen Frauen- und einen Männerbereich aufgeteilt, sodass Frauen ungestört von den Männern trainieren konnten und umgekehrt. Der Club hatte neben dem Eingangsbereich und den separaten Umkleiden und Duschen je eine große Freitrainingsfläche mit den üblichen Fitnessgeräten, mehrere kleinere Kursräume sowie im obersten Stock ein Schwimmbecken mit einer Nische mit Whirlpools, eine Sauna und Massageräume. Das volle Programm eines Premiumclubs eben.

Es war ein warmer Wochentag, noch vor 17:00 Uhr, wenn die ersten Feierabendsportler eintrudeln und das Studio deutlich voller sein würde. Max hatte seit Morgens schon gearbeitet und es blieb nur noch eine halbe Stunde bis Feierabend. Er trug seine Arbeitskleidung, schwarze Turnschuhe mit Sneakersocken, eine kurze schwarze Sporthose mit dem hell-blauen Streifen und Logo des Fitnessclubs sowie ein dazu passendes Poloshirt. Seine Haare trug er wie immer mit etwas Haarwachs frech zur Seite gestylt, sodass ein leichter Faconschnitt angedeutet wurde. Abgesehen von der Bedienung am Empfangstresen und seiner Kollegin Carla, die im Damenbereich arbeitete, war er momentan alleine. Erst später, wenn mehr Kunden anwesend sind, würden mehr Trainer auf der Trainingsfläche bereit stehen. Er überblickte die Fläche und studierte die wenigen Trainierenden: Ein Mann mittleren Alters rannte auf einem der Laufbänder und hörte dabei über Kopfhörer das Fernsehprogramm. Uninteressant. Zwei beleibtere Herren saßen lustlos auf ihren Trimmrädern und blätterten dabei gelangweilt in einer Zeitschrift, auch sie zusätzlich noch mit Kopfhörern, die obligatorischen Handtücher hatten noch keinen Schweiß gesehen.

Max Blick wanderte weiter und blieb an dem letzten Gast hängen: In der Ecke mit den Ruder-Ergos trainierte ein junger Bursche, vielleicht 18 oder 19 Jahre alt. Er hatte halblange, leicht gelockte dunkelblonde Haare, hellblaue Augen und ein süßes, jugendlich wirkendes Gesicht. Er war schlank, aber dennoch schon deutlich definiert für sein Alter, also keinesfalls ein Spargeltarzan. ‚Interessanter Typ‘, dachte sich Max und ging in seine Richtung. Auf dem Weg dorthin sah er einen Haltungsfehler: Der junge Hobbyruderer zog mit etwas krummen Rücken heftig an dem Kabel. Max stellte sich seitlich hinter den Jungen, schaute ihn durch den Wandspiegel an lächelte ihn an und sagte: „Hi, ich bin Max. Trainierst du schon länger am Ergo?“ Der Angesprochene hielt inne und erwiderte: „Hi Max, ich bin Markus. Ich rudere schon einige Zeit in einem Verein, aber das erste Mal hier auf dem Ergo. Wieso fragst du?“ Max wies ihn auf seinen Fehler hin und bot ihm an seine Haltung zu korrigieren. Markus willigte ein und Max stellte sich genau hinter ihn. Er packte den Jungen, der ein Trägershirt trug, an den Schultern und erklärte ihm während einiger langsamer Ruderbewegungen, dass er den Rücken gerade aufrichten sollte, bevor er sich mit den Beinen abdrückte. Max spürte Markus Körperwärme als er die Hände auf dessen Schultern legte. Der leichte Schweißfilm machte das Gefühl intensiver. Das Deo des Kleinen roch angenehm, keine Spur von penetrantem Schweißgeruch.

Als er die Haltung korrigiert hatte, ließ er Markus Schultern los und beobachtete die weiteren Ausführungen. Der kurze Moment hatte ausgereicht, um den Schwanz von Max langsam in Fahrt zu bringen. Max kannte dieses Gefühl nur zu gut: Er hatte mal wieder ein Objekt seiner Begierde gefunden. Es war nicht so, dass Max sexsüchtig gewesen sei, aber wenn er Witterung aufnahm, und das konnten recht unterschiedliche Typen sein, dann war er meistens machtlos und musste seinem Verlangen früher oder später nachgeben. Max schaute sich kurz um, ob jemand noch seine Hilfe brauchte. Dem war nicht so, aber er erspähte seinen Kollegen Jonas, der ihn bald ablösen sollte. Er sagte zu Markus „Bis später“, was dieser mit einem leichten Stirnrunzeln zur Kenntnis nahm und schlenderte auf seinen Kollegen zu. „Na, bereit für die Nachtschicht?“, fragte er Jonas und knallte ihm seine Pranke auf die Schulter. Jonas machte einen Satz zurück und nahm eine Verteidigungsstellung wie beim Boxen ein, grinste und meinte „Klar, ich konnte mich ja den ganzen Tag drauf vorbereiten, nach der Feierei gestern Abend. Und du? Machste Schluss für heute oder noch Überstunden?“.

Bei dem Wort Überstunden nahm er die Hände hoch und deutete Anführungszeichen an. Natürlich wusste auch Jonas von Max Neigungen und seiner teilweise besonderen Fürsorge für die männlichen Kunden. Für ihn als Bisexuellen, der aber momentan eher bei den Mädels aktiv war, war das sowieso voll okay, aber er konnte sich besser zusammenreißen als Max, zumindest meistens. Wie Max war auch Jonas sehr durchtrainiert, entsprach jedoch dem Prototyp Surfer, während Max eher als Bodybuilder durchgehen würde. Jonas war noch einen Kopf größer als Max, hatte längere blonde Haare und perlweiße Zähne mit einem einnehmenden Lachen.

„Was meinst Du?“, fragte Max bewusst unschuldig und grinste. „Komm Alter, ich hab das doch eben gesehen, wie du dem Kleinen da hinten an die Schultern gefasst hast. Hast doch bestimmt dabei schon einen Steifen gekriegt. Er passt genau in dein Beuteschema: Jung, knackig und willig.“ – „Naja, ob er willig ist, weiß ich nicht… Noch nicht.“, schob Max dreckig grinsend hinterher und zwinkerte. „Übertreib es nicht, Mäxchen und geh behutsam vor. Nicht, dass wir so eine Spitzenkraft wie Dich noch verlieren, wer soll denn dann die Power Workouts leiten?“ – „Haha, das wäre natürlich deine größte Sorge“, frotzelte Max in gespielter Entrüstung. „Ich geh mich noch Duschen, bevor ich weg bin. War heute echt schweißtreibend den ganzen Typen beim Trainieren zuzusehen.“ Jonas lachte und ging in Richtung der Personalräume, wo er sich für die Arbeit fertig machen würde. Max loggte sich mit seinem Chip aus und sprach noch kurz mit Sven am Empfang.

Danach machte er sich auf dem Weg Richtung Dusche. Es gab zwar separate Personalumkleiden, aber keine extra Duschen. Auf dem Weg zu der Herrenumkleide mit den Duschen schaute Max nochmal kurz zu den Ergos: Markus war verschwunden und wahrscheinlich schon Duschen gegangen. Max ging an seinen Spind, die Umkleide war bis auf eine Sporttasche auf einer der Bänke leer. Max ging zu einem größeren Spind und schloss auf. Er zog sich komplett aus, und holte seine Duschsachen. Das Handtuch hängte er an den Haken vor der Dusche, wo schon ein anderes Handtuch hing. ‚Markus‘, dachte sich Max als er es sah. Sein Schwanz versteifte sich.

Mit Badelatschen, nackt und mit leicht erigierter Latte ging er in den großen Gemeinschaftsduschraum. Der Raum war quadratisch mit je 7 Duschen an zwei Seiten, an der dritten Wand waren noch 5 Duschkabinen, die man mit Türen verschließen konnte. Alle Kabinen waren offen und leer, an einer der anderen Duschen stand Markus mit dem Rücken zu Max und ließ sich heißes Wasser über seinen Body laufen. Seine Haut war relativ weiß, vor allem im Vergleich zu der von Max, sein Körper wies kein überflüssiges Gramm Fett auf und er hatte einen süßen, straffen Knackarsch. Max hatte im Studio natürlich schon etliche gut aussehende junge Kerle kennen gelernt, aber Markus hatte irgendwie etwas Unschuldiges an sich, das Max sexuelles Verlangen besonders provozierte. Vom Körperbau her war Markus schon ein Mann, von seinem Verhalten und Gesicht her aber noch eher der schüchterne kleine Junge. Max Geilheit rauschte durch seinen Kopf bis runter zu seinem beschnittenen Prachtstück, das weiter an Festigkeit gewann. ‚Den muss ich haben‘, dachte sich Max und stellte sich rechts neben Markus, der ihn jetzt erst bemerkte. „Oh, hi…“, sagte er und schaute Max an. ‚Diese blauen Augen! Hammer! Und der süße kleine Schmollmund! ‘, schoss es Max durch den Kopf. „Hey, Kleiner“ erwiderte Max, äußerlich völlig cool und stellte die Dusche an.

Im Nu rauschte das Wasser an seinem Adonis-Körper herunter, seine breiten Schultern verteilten das Wasser und ließen es wie Sturzbäche an dem massiven, skulpturalen Körper herablaufen. Max hatte die Augen geschlossen und den Kopf nach oben Richtung Wasserstrahl gereckt, während er sich mit den Händen an seinem Körper entlangstrich, um das Wasser weiter zu verteilen und in der wohligen Wärme aufzugehen. Auch Max duschte relativ heiß und so füllte sich der Duschraum bald mit Wasserdampf.

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