Der falsche Priester – Kapitel 2

Schwule Kurzgeschichten

Heute ist ein schwüler Tag, ein Gewitter hängt in der Luft.
Ich betreibe seit 14 Tagen mein Edging, bald kann ich es nicht mehr aushalten, dann muss ich abspritzen, am besten mit Cum Control.
Ich bin spät dran, als ich mich in meinem Lieblingsbeichtstuhl einrichte.
Es dauert dann auch nur wenige Minuten, bis ein Bußfertiger sich auf der anderen Seite des Fensters niederkniet.
„Vater ich habe gesündigt, ich bereue diese meine Sünden und erbitte die Absolution“ eine recht junge Stimme, kräftig und selbstbewusst,
„Nun, dann bekenne deine Sünden“ ermuntere ich ihn weiterzusprechen.
„Reicht das nicht? Ich habe doch gesagt, ich bereue!“ begehrt er auf.
Ah, der Bursche hat etwas zu verheimlichen, das kann geil werden, ihn muss ich unbedingt auf das sechste Gebot ansprechen, auch wenn er für Ehebruch mir noch viel zu jung erscheint. Ich mache das hier ja nicht zu seinem, sondern zu meinem Vergnügen.
Während ich das Beichtgespräch in diese Richtung lenke, knöpfe ich langsam meine Soutane auf. Mein Schwanz ist steinhart. Sanft beginne ich ihn zu reiben.
„Verzehren dich mein Sohn sexuelle Fantasien?“ mit leiser Stimme dränge ich ihn zu bekennen.

„Ja Vater, oft, sehr oft!“ seine Stimme hat etwas von dem Selbstbewusstsein eingebüßt.
„Du musst stark sein, deine sexuellen Bedürfnisse dürfen nicht dein Leben bestimmen. Sie sollen dein Leben begleiten. Aber erst in der Ehe. Bis dahin musst du keusch sein!“.
Während ich ihm diese sehr katholische Sichtweise mit dem Umgang der Sexualität erzähle, tobt in mir die Geilheit. Ich stelle mir vor, wie sein Schwanz wohl aussieht, ober kurz oder lang, eine dünne Nudel oder eine, von fetten Adern durchzogene, dicke Wurst ist. Ich wichse wie wild und kann mich gerade im letzten Augenblick beherrschen.
„Machst du es dir denn immer alleine oder hast du gar ein unschuldiges Mädchen dazu verführt, dein Glied in die Hand zu nehmen?“ mit fordernder Stimme stelle ich ihm diese Frage. Er soll mir nicht mit Ausflüchten kommen.
„Nein Vater, ich habe kein Mädchen jemals dazu verleitet meinen Schwanz in die Hand zu nehmen.“ Er hat die Stimme nicht abgesenkt, will also noch mehr dazu sagen.

„Du wolltest mir noch etwas dazu sagen“ ich dränge ihn weiterzusprechen.
„Ich treibe es mit Sebastian“ bricht es aus ihm heraus.
Das Eis ist gebrochen, ab dem Moment muss ich nur noch zuhören und wichsen was das Zeug hält. Sein Geständnis erleichtert ihn so, dass er nicht bemerkt, dass ich zwischendrin immer wieder nach Luft schnappe und mir der Schweiß ausbricht, wenn ich wieder mal kurz vor dem Abspritzen bin.
„Sebastian singt wie ich im Chor. Er ist ein ganz Lieber, ein Gesicht wie ein Engel, eine Stimme so glockenrein.“ Er gerät geradezu ins Schwärmen. „Und diese Figur, dieser geile Knackarsch, dieser herrliche Schwanz, ich muss ihn einfach immer wieder ficken, so oft wir Gelegenheit dazu haben!“
Ich räuspere mich, habe gerade mal wieder die Kurve gekriegt, und muss ihn nun mal wieder eine Zwischenfrage stellen.
„Du singst Bass, und so wie du berichtest hat der Sebastian noch eine sehr helle Stimme, ist also noch sehr jung. Du weißt, dass das verboten ist?“ frage ich ihn mit verständnisvoller, nicht anklagender Stimme.
„Sebastian ist gestern 14 geworden, Sie haben ihm seit 2 Jahren Medikamente gegeben, damit der Stimmbruch verzögert wurde.“ Ich warte, aber er spricht nicht weiter.
„Warum suchst du dir nicht einen gleichaltrigen Kumpel?“, er ist so in seinem Dilemma gefangen, dass es ihm nicht auffällt, dass wir längst die Ebene eines Beichtgespräches verlassen haben.
„Es ist einfach so geil wenn wir uns treffen. Basti ist immer spitz, bettelt geradezu darum, gefickt zu werden.“ Er redet und redet, ich unterbreche nicht mehr, ich habe die Augen geschlossen und malträtiere meinen Schwanz.

Er schreit schon vor Geilheit, wenn ich ihm die Rosette weich lecke, einmal hat er mir dabei fast den Schwanz abgebissen. Und wenn ich dann in ihm komme, dann spritzt er auch ab und schreit sich die Geilheit aus der Lunge.“

Diese Vorstellung ist zu viel, ich habe den Augenblick verpasst, habe mich nicht mehr unter Kontrolle. In mehreren Schüben klatscht mein Sperma gegen die Tür des Beichtstuhls, ich bin schweißgebadet.
Nachdem ich meinen Atem wieder unter Kontrolle gebracht habe, versuche ich diese Beichte zu Ende zu bringen. Ich hatte meinen Spaß und will nur noch hier raus. Da höre ich wie er sagt: „Ich werde morgen 18 und da liegt mein großes Problem, ich weiß, dass es dann unter Strafe steht, ich dafür ins Gefängnis gehen kann!“

Aus diesem Dilemma kann ich ihn nicht befreien aber vielleicht erleichtert ihn ja die Absolution, auch wenn sie von einem Scharlatan kommt.
„ Du bist mit deinem Problem genug gestraft, ich erlasse dir die Buße. Empfange nun die Gnade, ego te absolvo ….

Nachdem er den Beichtsuhl verlassen hat, warte ich noch einige Minuten, beseitige die verräterischen Spuren und verlasse gemächlichen Schrittes das Gotteshaus.

Fortsetzung folgt …

 

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Über Lothar du Mont Jacques 8 Artikel
Suche immer interessante Gesprächspartner. Ich schreibe Kurzgeschichten und Bücher, mit Szene-Hintergrund.

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