Der falsche Priester 07

Schwule Kurzgeschichten

Die Geilheit siegte, ich ließ mich nicht lange bitten und kurze Zeit später blies mich der junge Typ fast bis zum Wahnsinn, während ich gleichzeitig mit Thomas feuchteste Küsse austauschte.

„Stop, aufhören“ konnte ich gerade noch stöhnen, bevor es mir gekommen wäre. Der hübsche Bengel gab daraufhin sofort meinen Schwanz frei, aus dem der Vorsaft nur so quoll.
Während Thomas ihn weiter wie ein Wahnsinniger rammelte, beugte ich mich über seinen schlaffen Pimmel und begann daran zu saugen. Es dauerte auch nicht lange und dieser stand wie eine Eins. Er hatte ein gutes Format zwischen seinen Beinen, nicht zu groß aber auch nicht zu klein und mit viel Vorhaut, genauso, wie ich es mag.
Thomas und er grunzten nun um die Wette, und dies nicht gerade leise, so dass sich immer mehr Zuschauer einfanden und unserem Treiben nicht nur zusahen, einige wollten sich auch aktiv daran beteiligen.

„Ich komme“, japste Thomas, sein Gesicht verzerrte sich, und mit einigen kräftigen Stößen jagte er sein Sperma in das Gummi.
Auch der Junge fing nun an unkontrolliert zu zucken, so dass ich mit dem Blasen aufhörte und ihn stattdessen zu einem Megaorgasmus wichste.
In mehreren Schüben spritzte er weit seinen Cum, so dass nicht nur ihm, sondern auch mir seine Soße am Kinn runterlief.

Die Zuschauer verliefen sich wieder, einige hatten leise Applaus gespendet, manch einer auch anerkennende Worte gemurmelt.

Nachdem wir ausgiebig geduscht hatten, setzten wir uns erneut ins Restaurant, die Vögelei hatte uns durstig gemacht.
Sven, so hieß der junge Mann, verließ uns aber schon bald, auf der Suche nach weiteren Abenteuern.

Ich hatte ja auch noch nicht abgespritzt, stellte aber meine Geilheit hintenan, jetzt hieß es erst einmal mehr von Thomas zu erfahren.

Dieser machte ein verträumtes Gesicht und begann dann zu erzählen.

„Weißt du, ich habe schon sehr früh gemerkt, dass ich anders bin, das begann fast schon im Kindergarten. Ich mochte diesen typischen Knabenspiele nicht, mir lag nichts am Raufen oder Fußball spielen. Während meine Altersgenossen draußen tobten, saß ich bei meiner Großmutter und blätterte stundenlang in den Versandhauskatalogen“, berichtete Thomas mit leuchtenden Augen.

„Haben deine Eltern denn nichts dazu gesagt, sie müssen das doch bemerkt haben?“ wollte ich wissen.

„Klar haben sie das gemerkt, aber sie dachten wohl das wüchse sich aus, gesagt haben sie zumindest nichts.“

„Und was haben deine älteren Brüder gemacht, denen muss dein Verhalten doch auch seltsam vorgekommen sein?“.

„Die waren zu sehr damit beschäftigt die Schule zu stemmen, ihre Hausaufgaben fertig zu bekommen und auf den Fußballplatz zu kommen, froh, den kleinen Bruder nicht ständig am Bein zu haben. Nur meine Oma meinte von Zeit zu Zeit, ein Junge müsse vor allem im Sommer draußen spielen und seine Nase nicht ständig in die Kataloge stecken.“

„Wie ist denn im allgemeinen dein Verhältnis zu deiner Familie“, fragte ich“, „mittlerweile bist du doch als Priester sicher die Nummer eins unter deinen Geschwistern?“

„Das meinst aber nur du. Hast du denn überhaupt Geschwister? Erzähle mal etwas von dir, du fragst mir Löcher in den Bauch aber umgekehrt weiß ich von dir überhaupt nichts“.

Da hatte er recht und wenn ich mehr von ihm erfahren wollte, dann war es an der Zeit, dass ich auch mal etwas von meiner Kindheit beisteuerte.

„Ich habe eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder. Ellen ist verheiratet und hat zwei Kinder, David ist noch solo“, steuerte ich zur Unterhaltung bei.

„Sehr ihr euch oft?“ Thomas sah mich fragend an.

„Leider nein. Ellen und ihre Familie leben in Kanada und der Kleine fliegt Fernstrecke, da ist es eher schwierig, sich oft zu sehen. Meist zu runden Geburtstagen. Letztes Jahr ist mein Dad siebzig geworden und da haben wir uns alle bei Ellen in Kanada getroffen. Das war sehr schön.“

„Demnach hast du ein sehr gutes Verhältnis zu deiner Familie. Wissen sie das du schwul bist?“

„Ja, das wissen sie schon sehr lange, ich habe mich bereits während der Pubertät geoutet. Aber von meinen bizarren Neigungen wissen sie nichts und das kann auch so bleiben, sie würden es nicht verstehen,“

Thomas nickte zustimmend. Mittlerweile hatte das Publikum im Restaurant gewechselt, die Kaffeezeit hatte begonnen und es war wesentlich voller geworden, Zeit für uns die Location zu wechseln.

„Lass uns eine Runde saunieren, dabei können wir uns ja weiter unterhalten“, sagte ich und stand auf, noch bevor Thomas zustimmen oder ablehnen konnte.

Während wir im Restaurant gesessen hatten, war es in der Sauna voller geworden, eine ganze Menge junger Männer bevölkerten den ersten Stock  mit den Saunen und dem Whirlpool.

Im Pool war gerade nicht so viel los und so beschlossen wir, unseren Saunagang mit einem Bad im sprudelnden Wasser zu beginnen.
Ich wollte gerade mit unserer Unterhaltung fortsetzten, als Thomas Augen an dem Body eines dunkelhaarigen hängen blieb, der zu uns in den Pool stieg und nicht nur ein unverschämtes Sixpack sein eigen nannte. Auch sein Dödel hatte eine enorme Größe.

Der Typ setzte sich genau zwischen uns, so dass an eine Unterhaltung eh nicht mehr zu denken war. Nachdem noch ein weiterer Mann in den Pool gestiegen war und wir deshalb etwas zusammenrücken mussten, saßen wir so eng, dass unsere Beine sich berührten. Ich merkte, wie mein kleiner Freund zum Leben erwachte und spürte auch unmittelbar darauf, wie die rechte Hand des jungen Mannes auf Wanderschaft ging.
Zunächst streichelte er mir nur das Bein, gelang aber schon nach kürzester Zeit zu meinen Hoden und von da aus waren es nur noch Sekundenbruchteile, bis er meinen steinharten Ständer wichste.
Ich konnte ja nicht inaktiv bleiben und als ich mit meiner Linken seine Latte berühren wollte, stellte ich fest, das Thomas mir bereits zuvor gekommen war.

Ich beschloss die beiden sich selbst zu überlassen, kletterte aus dem Pool und begab mich in den Dampfraum. Dort waberte die feuchte, schwer vom Geruch nach reichlich Testosteron und frischem Sperma durchzogene, warme Luft und den Geräuschen nach zu urteilen wurden im hinteren Bereich gerade mehrere Herren durchgevögelt. Langsam arbeitete ich mich an den Raumteilern vorbei, immer den Ohren nach, bis ich schließlich den hintersten Raum erreicht hatte. In der Finsternis war nichts zu sehen, die Ohren und Hände mussten die Augen ersetzen.
Hände betatschten mich, spielten an meinen Titten, begrabschten meinen Hintern und wichsten mir die Nudel. Ich war nur noch geil, musste aber dabei aufpassen, dass mich keiner zum Abspritzen brachte, als erfahrener Power Edger wollte ich den Orgasmus erst nach einem ausgedehntem Cum Control Spiel erreichen.
Neben mir wurde gerade einer zum Höhepunkt gebracht, er stöhnte und artikulierte sehr laut, wie gut ihm das tat.
Den Typen, der das gleiche mit mir machen wollte, konnte ich gerade noch stoppen, fast wäre der Punkt überschritten gewesen.
Total aufgegeilt verließ ich die Dampfsauna, duschte und begab mich auf die Suchen nach Thomas.
Ich fand ihn weder im Whirlpool, noch in einer der Trockensaunen und auch nicht im Darkroom. Nachdem ein Blick in den Ruheraum genauso erfolglos blieb, beschloss ich im Restaurant auf ihn zu warten.
Da dort sämtliche Tische besetzt waren, setzte ich mich an die Bar und plauderte dort mit dem Keeper und einigen Herren, bis Thomas nach einer gefühlten Ewigkeit mit strahlendem Gesicht auftauchte.

„Und, war es schön?“ begrüßte ich ihn.
Er nickte mit dem Kopf und sagte „was für ein Nachmittag, wenn man mir heute früh gesagt hätte, was mir passiert, ich hätte es nicht geglaubt.“

„Dann muss der Typ dich ja total verzaubert haben“, erwiderte ich.
„Verzaubert hat er mich nicht, aber er hat mit mir Dinge gemacht, von denen ich nicht einmal wusste, dass es diese Stellungen gibt.“
Thomas schüttelte heftig mit dem Kopf, grinste aber dabei wie ein Honigkuchenpferd.

Ein Blick zur Uhr genügte, um uns klarzumachen, dass wir die Zeit schon lange überschritten hatten und wir den Saunabesuch leider beenden mussten.

Unsere Wege trennten sich vorm Eingang, Thomas wollte die U-Bahn nehmen und ich entschied mich für den Bus. Wir hatten verabredet, uns am nächsten Wochenende wieder zu treffen, um unser Gespräch fortzusetzen.

Fortsetzung folgt

 

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