Der erste Gay-Sex

Schwule Kurzgeschichten

Ich verdiente mir schon einige Zeit als Erotik-Model etwas Geld nebenbei, aber neulich gab es dann doch eine Premiere: Mein erstes Gay-Shooting. Die Bilder sollten später auf irgendeinem Gay-Portal auftauchen und als Anheizer für Livecams und ähnliches dienen.

Anfangs war ich mir nicht sicher ob ich den Job annehmen sollte, da ich ungefähr genauso schwul wie Casanova bin, aber das Geld lockte.In einem Vorgespräch versicherte mir man auch, das es bei dem Shooting zu keinerlei sexuellen Handlungen kommen würde und so war ich dann einigermaßen beruhigt. Ich ging also zum verabredeten Zeitpunkt in das kleine Fotostudio und zog mir in der Garderobe die vorbereiteten Sachen an. Aufgrund meines recht muskulösen und durchtrainierten Körpers sollte ich wohl die etwas härtere Gangart vertreten.

Das unterstrichen dann auch die Klamotten die ich vorfand, eine Army-Hose mit dazu passendem Muskelshirt. Darunter sollte ich einen äußerst knappen String tragen und ich hatte Probleme meinen besten Freund darin unterzubringen.Im Studio gab es dann die üblichen Vorbereitungen. Das Licht wurde eingestellt, die Kulissen hin- und hergerückt und ein Assistent kam mit einem Fläschchen Öl auf mich zu. Klar, ein glänzender Body sieht auf Fotos viel besser aus. Grinsend zog der Typ an meinem Shirt. Mir war klar was er wollte und ich zog es aus. Dann begann er mir den Oberkörper einzuölen.

An seinem Lächeln erkannte ich, das er Gefallen daran hatte und mir war es plötzlich ziemlich unangenehm. War ich etwa der einzige hier, der nicht schwul war?Zum Glück kam gerade in diesem Moment der Fotograf dazu und zog mich zur Seite. Wir besprachen die Art der Aufnahmen und er erklärte mir genau was er sich vorstellte. Ohne Verzögerung ging es dann an die Arbeit. Die Verständigung zwischen Jörg, dem Fotograf, und mir klappte einwandfrei. Ab und an kam er zu mir herüber, richtete die Position eines Armes oder Beines und brachte mich so in die perfekten Haltungen.

Als Jörg mal wieder an meinem Oberschenkel herumdrückte wurde es mir doch sehr warm. Waren da die Scheinwerfer dran schuld? Erschrocken musste ich mir selbst gegenüber zugeben, das mir Jörgs Berührungen irgendwie gefielen. Einige Filme waren schon voll, als Jörg meinte ich sollte langsam mal meine Hose ausziehen. Gesagt, getan. Ich fummelte noch etwas an dem viel zu knappen Slip herum und begab mich dann wieder in die gewünschten Positionen. Wieder kam Jörg zu mir und richtete hier und dort etwas herum. Dann musste ich aber doch etwas Schlucken. Mit einem beherzten Griff langte er mir zwischen die Beine und griff sich mein bestes Stück. „Wäre doch schade, wenn wir dieses Prachtstück nicht ein wenig in Szene setzen“, sagte er und fummelte solange daran herum, bis eine Beule sichtbar wurde. Ich war so verblüfft, dass ich gar nichts mehr sagen konnte. Und insgeheim machte es mich auch ein wenig an, wie wäre wohl sonst diese Beule entstanden?

Irgendwann waren dann genügend Fotos gemacht und das Team beschloss einstimmig noch etwas Trinken zu gehen. „Olli, du kommst doch mit, oder?“ hörte ich Jörgs Stimme hinter mir. Ich überlegte kurz, stimmte dann aber zu. Warum auch nicht, wir verstanden uns ja alle gut und ich hatte an dem Abend eh nichts besseres vor. Schnell verschwand ich also unter der Dusche. Als ich mich gerade abtrocknete steckte Jörg seinen Kopf zur Tür hinein: „Ich wollte nur schauen wie weit du bist. Oh, wow, unverpackt sieht dein Schwanz ja noch heißer aus!“ Ich merkte wie mir das Blut in den Kopf schoss und hielt mir schnell mein Handtuch als Schutz vor. Leider schien meinem Freund dieses Kompliment besser gefallen zu haben, als mir selbst, denn vorwitzig schob er das Handtuch ein Stück von mir weg. Jörg grinste nur frech und verschwand wieder.Als ich dann fertig war, warteten die anderen schon auf mich. Gut gelaunt und feixend machten wir uns auf den Weg.

Anscheinend hatten die anderen schon beschlossen wo es hingehen sollte und so folgte ich ihnen einfach. Irgendwann verschwanden wir dann in einer kleinen und recht gemütlichen Kneipe und nahmen einen großen Tisch ein. Jörg bestellte ne Runde Bier und setzte sich dann neben mich. Wir unterhielten uns ein wenig und scherzten dabei herum. Irgendwas machte mich nervös bei Jörg. Waren es seine Augen mit denen er mich schon die ganze Zeit so eindringlich ansah, oder waren es seine Hände die mich immer wieder zufällig oder kumpelhaft berührten. Jörg wurde von seinem Assistenten etwas gefragt, und so hatte ich zum ersten mal die Möglichkeit mich ein wenig in dem Laden umzusehen.Auf den ersten Blick wirkte alles ganz normal. Die Theke zog sich über eine Seite des großen Raums entlang, im vorderen Bereich standen Tische und Stühle und im hinteren Teil des Raums war eine Art Tanzfläche.

Wie gesagt, auf den ersten Blick vollkommen normal, trotzdem irritierte mich da etwas. Ich schaute mich noch einmal etwas genauer um und dann fiel es mir auf. Es waren ausschließlich Männer in der Kneipe. An sich kein Grund sich zu wundern, doch einige der Männer hielten sich an den Händen und ein Pärchen tanzte eng umschlungen zu einem Song aus der Jukebox. Ich war tatsächlich in einer Schwulenkneipe gelandet.Ich kippte mir hastig mein Bier herunter und rutschte etwas unruhig auf dem Stuhl hin und her. Jörg schaute mich fragend an: „Alles Ok mit dir?“ Ich stammelte irgendwas vor mich hin, was sich im entferntesten nach einem „Alles in Ordnung“ anhörte.

Jörg sah mich noch mal prüfend an und legte mir beruhigend seine Hand auf meinen Oberschenkel. Leider verfehlte diese Geste aber vollkommen ihre gedachte Wirkung. Anstatt mich zu entspannen, verkrampfte ich nun total und wusste nicht ob mir das gefiel oder nicht. Jörg merkte das genau, machte aber keine Anstalten die Hand dort weg zu nehmen. Mit der Zeit wurde ich etwas ruhiger und ich beachtete die Hand nicht weiter.Ein paar Biere später war ich doch schon etwas sehr duselig im Kopf und wieder in ein Gespräch mit Jörg vertieft. Unsere direkten Blickkontakte wurden immer häufiger und länger und ich gestand mir ein, das Jörg ein sehr attraktiver Typ war. Groß, etwas schmächtig aber nicht zu dünn, dunkle kurze Haare und fast schwarze Augen. Sein markantes Kinn gab dem Gesicht etwas Interessantes und seine sinnlichen Lippen sprangen einem sofort ins Auge.

Über marvin 1336 Artikel
Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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