Büroarbeit

Schwule Kurzgeschichten

Wie immer ging auch dieses Wochenende zu schnell vorbei, aber da mein neuer Job nicht all zu anstrengend ist und ich nur 6 Stunden am Tag arbeite, fällt mir das Aufstehen ziemlich leicht. Seit zwei Wochen arbeite ich als Assistent einer Beraterfirma die nur aus meinem Chef und mir besteht. Mein erster Tag in dieser Firma war alles andere als gewöhnlich.

Ich hatte einen Termin zum Vorstellen und wenn es mir liegt, könnte ich am selben Tag anfangen. Ich war pünktlich und bemüht den besten Eindruck zu machen, weil ich dringend einen Job und mehr Geld brauchte. Herr Bresch, mein Chef, ein Mann Anfang 50, hoch gewachsen und sportlich öffnete die Tür und begrüsste mich mit einem festen Händedruck und bat mich herein zu kommen und mich zu setzen. Er war etwas überrascht einen Halbafrikaner zu sehen. Während er meine Bewerbungsunterlagen durch sah, betrachtete ich mir unauffällig sein Büro. Der riesige dunkle, nach vorn geschlossene Schreibtisch in der Mitte passte gut zur restlichen perfekt sortierten Einrichtung. Rechts war eine Tür zu einem kleinen Bad, direkt neben der Eingangstür stand eine braune Ledercouch mit zwei passenden Sesseln und auf der anderen Seite der Tür ein kleiner Schreibtisch. Er fragte ob ich verheiratet sei, weil dies nicht in den Unterlagen stünde. Weder verheiratet noch Freundin sagte ich, in dem Bemühen geschäftsmäßig zu wirken. Sind sie homosexuell fragte er und erstaunt von der Frage antwortete ich etwas perplex und unsicher, nein. Was geht ihn das an, dachte ich mir. Sein Blick musterte mich und schien ihm zu verraten das er wusste das dies nicht ganz der Wahrheit entsprach. Er entschuldigte sich für diese Frage und sagte, er hätte damit kein Problem und schon 2 schwule Angestellte gehabt. Dankbar für den Themenwechsel, erklärte er mir meine Aufgaben die mich erwarten würden. Ich sollte mich um die Post kümmern, Besorgungen erledigen und das Büro sauber halten. Der Lohn für das bißchen Arbeit war mehr als gütig und Gefälligkeiten die nichts mit der Arbeit zu tun haben würden extra honoriert. Herr Bresch zeigte mir das Büro, erklärte mir wo welche Akten hingehören und teilte mir den kleinen Schreibtisch gleich neben der Tür zu. Er machte mich mit dem PC vertraut und nach einer Stunde hatte ich alles wichtige intus. Die Post für diesen Tag hatte ich erledigt und da nichts weiter anstand, machte ich mich daran die Akten zu sortieren. Mein Chef saß auf seinem Luxus-Chefsessel, hatte die Augen auf seinen Monitor gerichtet der mir abgewand war und hantierte mit der Maus. Die Akten hatte ich fertig und wollte sie hinter ihm in die Schränke sortieren, als ich aus den Augenwinkeln sah, das er sich Männer auf einer Pornoseite anschaute.

Über marvin 1337 Artikel
Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen