Billy Bestrafung

Schwule Kurzgeschichten

Er glaubte es kaum, aber das Telefon stand still. Billy streckte sich und schaute aus dem Fenster. Es war bereits dunkel. Die Zeit war heute wirklich verfolgen, dachte er. Sein Blick fiel auf die Schülerzeitung und deren Titelseite die er verantwortete. Dort stand in großen Lettern: Football Star beim Schwulen Sex unter der Dusche erwischt!

Dieser Artikel hatte heute einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Es war natürlich ein Skandal wenn der Star der Schule, der natürlich mit der schönsten Cherleaderin zusammen war, sich unter der Dusche von einem unbekannten einen blasen lies. Billy hat zufällig davon mitbekommen und hatte sofort seine Stunde erkannt. Er konnte Schwuchteln nicht leiden und so hatte es ihm einige mühe gekostet die Fotos zu machen, aber die Aufmerksamkeit die er dafür heute erlebt hatte, war aller mühe wert gewesen. Endlich war er ebenso bekannt wie die Sportler der Schule. Auch diese konnte er nicht besonders leiden und so was das Thema ein gefundenes Fressen gewesen. Natürlich musste er auch schon heftige Kritik einstecken. Vor allem in den letzten Monaten, wo er immer wieder gegen Schwule aufstachelte umso schneller in der Republikanischen Partei voran zu kommen. Aber trotz seiner erst 19 Jahren konnte er, dank seines großen Selbstvertrauens gut damit umgehen.

Er stand auf und betrachte sich im Spiegel der an der anderen Wand im Büro der Schülerzeitung hing. Er grinste. Ja, er hatte noch viel vor in seinem Leben. Und das nötige Aussehen hatte er auch. Billy war 185cm groß und hatte kurze schwarze Haare. Obwohl er nur gelegentlich Sport trieb, war er drahtig gebaut und es gab dennoch kein Gramm fett an seinen Körper. Der junge Mann strahlte Charisma aus. Andere nannten es Arroganz. Selbst seine hübsche Freundin kritisierte seine ziemlich kühle Art, die vor ihm vor allem Vorteile brachte. So bat sie ihm auch im Vorfeld die Schlagzeile nicht zu bringen, aber das verneinte er entschieden. Er wollte vor allem sein Umfeld vor solchen Schwulen schützen hatte er gesagt. Danach war ein heftiger Streit entbrannt, da sie selbst etliche schwule Freunde hatte und seine Ablehnung nicht nachvollziehen konnte. Ebenso wenig wie die ganzen Schwulenverbände die ihm heute per Telefon mächtig auf den Zeiger gingen. Er zuckte mit den Schultern. Wer nicht manchmal über Leichen ging, würde im Leben nichts erreichen. Das hatte ihm sein Vater schon früh beigebracht.

Zügig schaltete er den Computer und das Licht aus, zog sich seine Jacke über und verließ das Büro im obersten Stock der Schule. Zum Glück war die Schule bereits seit Stunden geschlossen, so dass nicht wieder irgendwelche Leute mit ihm sprechen wollten. Er hatte einen Schlüssel für die Tür unten und die Erlaubnis des Rektors auch länger zu bleiben.

Dunkel lagen die Gänge vor ihm als er geschwind die Stufen ins Erdgeschoss hinter sich brachte. Summend ging er zur verschlossenen Tür zum Seitenausgang als er hinter sich ein Geräusch hörte. Er fragte sich noch wer sich so spät noch hier aufhalten könnte, als er schon gepackt wurde und etwas über seinen Kopf strich. Es blitze kurz ein Schmerz auf und dann war alles dunkel…

Als Billy aufwachte merkte er nicht nur dass man ihm die Augen verbunden hatte, sondern das er an den Händen gefesselt war und keine Kleidung mehr trug! Auch konnte er leise Stimmen vernehmen. Er versuchte auf den glatten kühlen Boden aufzustehen, aber ein zuckender Schmerz im Kopf verhinderte das.

„Er ist wach“ hörte Billy eine Stimme.
„Hey, was soll der Scheiß. Wer ist da? Was soll das, verdammt!“ schrie er fast und konnte den Angstvollen Ton in seiner Stimme nicht verbergen.
Jemand trat neben ihm und riss die Maske vom Kopf. Obwohl die Umgebung dunkel war, mussten sich seine Augen trotzdem erst an den Unterschied gewöhnen. Jedoch war das schnell erledigt und so sah er Brent England vor sich. Der Football Star dem er heute wohl die Karriere zerstört hatte. Und er war nicht allein. Hinter ihm standen Rasheed Mitchell und der unbekannte der ebenfalls auf den Fotos zu sehen war. Rasheed war ebenfalls Mitglied im Footballteam und ein Koloss von einem schwarzen.
„So du Arschloch. Ich will mich mal spontan für die Titelseite bedanken“, sagte Brent und grinste breit.
„W…wie…meinst du das?“ Doch obwohl Billy diese frage geformt hatte, verriet ihm eine innere Stimme was auf ihm zu kommen würde. Und die 3 Kerle ließen keinen Zweifel aufkommen. Denn wie Billy auch, waren sie völlig Nackt.

„He, he…schau dich um du Wichser. Da haben wir ein paar Matten und da einen Bock. Deine Hände sind gefesselt und wir sind alle Nackt. Und wir drei sind ziemlich erregt, Kamerad. Also was werden wir jetzt wohl tun?“ lachte Rasheed mit seiner dunklen Stimme.

Die gedämmten Lampen an der Decke und der helle Mond der durch die Scheiben fiel, strahlten genug Licht aus, so das Billy alles sehen konnte. Rasheed und Brent standen nebeneinander und ihre Muskeln zuckten vor Aufregung. Der unbekannte hinter ihnen war eher schmächtig, zwängte sich nun aber durch und verlangte: „ Ich hab jetzt keine Lust mehr zu reden. Ich will den süßen Boy jetzt ficken!“

Über marvin 1337 Artikel
Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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