Auf Fahrradtour

Schwule Kurzgeschichten

Es war vor einigen Jahren, ich war damals knapp über 30 und auf einem Fitness-Tripp. Wann immer es ging fuhr ich mit meinem Fahrrad Touren von 30 bis zu 60 Kilometern. Bei schlechtem Wetter verlegte ich meine sportlichen Aktivitäten nach drinnen und quälte mich auf meiner Hantelbank. Auf dies Art bekam ich nach kurzer Zeit einen schönen, durchtrainierten Körper. Bei 1,84 m Körpergrösse und knapp 80 Kilogramm kam meine Muskulatur gut zur Geltung.

Ich war eigentlich nie ein Kostverächter im Bezug auf Frauen. Ich legte flach, was sich gerade anbot. Und da ich einige Zeit nebenbei als Discjockey gearbeitet hatte, waren das nicht gerade wenig. Aber nun hatte ich schon seit über drei Monaten keinen Sex mehr gehabt. Durch meinen regelmässigen Sport fiel mir der Verzicht aber auch nicht sehr schwer. Meine Befriedigung bekam ich zu der Zeit, wenn ich mich im Spiegel betrachtete. Mein Körper sah wirklich klasse aus, durchtrainiert, braungebrannt und bis auf einen zwei Finger breiten Streifen Schamhaare über meinem Glied vollkommen haarlos. Das war zu dieser Zeit noch keine Selbstverständlichkeit. Bei den meisten Männern quoll irgendwelche Brustbehaarung aus dem Hemd. Das war absolut nicht mein Ding. Ich mochte es schon damals lieber glatt und gepflegt.

Endlich war es Juli und mein Urlaub begann. Schon direkt am ersten Montag Morgen lockte mich die Sonne früh aus den Federn. Nach dem Frühstück ging ich unter die Dusche. Ich rasierte mich nicht nur im Gesicht. Nach dem Abtrocknen cremte ich meinen Körper noch mit einer Sonnenmilch ein und zog mich an. Einen knappen schwarzen Sportslip, die schwarze Radlerhose darüber, ein weisses Tanktop, dazu noch kurze Sportsocken und meine Turnschuhe. Schnell noch meine Fahrradtasche mit allem nötigen gepackt. Decke, Handtuch, Sonnenmilch, zwei Äpfel und eine grosse Flasche Wasser, fertig. Ich zog mir noch meine Radlerhandschuhe und die Sonnenbrille an, befestigte die Tasche am Gepäckträger und los ging es.

Ich bevorzuge schon immer Strecken abseits vielbefahrener Strassen und so fuhr ich auch diesmal einen kleinen, als Radweg gekennzeichneten Feldweg in Richtung Jülich entlang. Irgenwann kam ich an einen Wegweiser, der auf einem Aussichtspunkt hinwies. Also dachte ich mir, schau dir doch mal das riesige Loch an, das der Braunkohlen-Tagebau in die Landschaft gefressen hat. Ich radelte ein par Minuten bis zu dem Aussichtspunkt. Ausser mir war lediglich ein älterer Herr dort. Als ich mich an das dort montierte Fernglas begab, kam er zu mir. Er erklärte mir, was dort unten alles zu sehen war. Vom Riesenbagger bis zu den Förderbändern und Versorgungskabeln kannte er alles. Er erzählte, das er ein ehemaliger Bergbauingenieur im Braunkohleabbau war und jetzt seit ein paar Jahren seinen Ruhestand geniesse. Er sagte, er würde auch Stellen kennen, wo man noch eine bessere Aussicht hätte, allerdings ohne Fernglas. Wenn ich wollte, könnte er mit mir dort hinfahren. Da er auch mit dem Fahrrad unterwegs war und ich sowieso kein festes Ziel hatte, willigte ich ein. Also radelten wir gemeinsam weiter. Ich musterte ihn jetzt erstmal unauffällig hinter meiner Sonnenbrille. Er war mindestens Mitte 60, vielleicht sogar schon älter, braungebrannt, graues Haar mit Stirnglatze. Ich schätzte ihn mal auf 1,70 m bis 1,75m mit leichtem Bauchansatz. Er trug ein schilffarbenes Polohemd und eine beige Hose, die unter dem Knie endete. Dazu noch Sandalen ( glücklicherweise ohne Socken )und ebenfalls eine Sonnenbrille.

Nach zirka zwei Kilometern bog er nach links vom Radweg auf einen kleinen Trampelpfad ab. Ich folgte ihm natürlich. Der Weg führte durch ein ziemlich dichtes Buschwerk, das sich über mehrere hundert Meter erstreckte. Hinter dem Buschwerk waren dann wieder saftige Wiesen mit ein paar kleineren Bäumen. Die Wiese reichte bis an den Rand des Braunkohleloches. Wir stiegen von den Rädern und schoben diese noch einige Meter über die Wiese, hoben sie über einen kleinen Bach, der parallel zur Kante verlief legten sie dann schliesslich in’s Gras. Hier war ein richtig schöner Platz. Vollkommen abgeschieden, ruhig bis auf das Plätschern des Bächleins, dem Vogelgezwitscher und dem Zirpen der Grillen. Der ältere Herr hatte mich von Anfang an gedutzt, was mir aber nichts ausmachte. Ich siezte ihn jedenfalls weiter. Ich bin eben so erzogen worden, das man sich älteren Herrschaften gegenüber höflich verhält. Er zeigte und erklärte mir wieder so einige Sachen dort unten. Dabei legte er seinen Arm um meine Hüfte und deutete mit seinem Zeigefinger auf die Dinge, die er mir beschrieb. Einige Male rutschte seine Hand auch über meinen Po, wobei ich mir allerdings nichts dachte. Dann meinte er, das es eigentlich schon viel zu heiss zum Radfahren sei. Da musste ich ihm allerdings zustimmen, denn mittlerweile war es Mittag und die Temperatur lag schon bei mindestens 30 Grad. Ich sagte ihm, das ich eine Decke dabei hätte und das wir uns ja etwas in die Sonne legen könnten. Erfreut stimmte er zu. Also nahmen wir die Fahrräder wieder auf und suchten uns ein schönes Plätzchen in der Nähe des Buschwerks. Hie waren auch zwei Bäume, die etwas Schatten spendeten. Wir stellten die Räder ab und ich nahm die Tasche vom Gepäckträger. Ich holte die Decke hervor und breitete sie aus. Dann zog ich mir mein Tanktop, die Schuhe und die Socken aus. Der ältere Herr fragte mich, ob er sich auch mit auf die Decke legen dürfte, was ich natürlich bejahte. Also zog er sich zuerst seine Sandalen aus, dann sein Polohemd und schliesslich auch noch seine Hose. Jetzt hatte er nur noch eine knappsitzende blaue Badehose an.

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Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

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