Am See

Schwule Kurzgeschichten

Es war ein brütend-heißer Sommertag. Ich war, wie schon im letzten Jahr, bei meinem besten Freund Andreas für ein paar Wochen eingeladen. Seine Eltern besitzen einen Bungalow mitten im Nirgendwo, auf dem Land.

Unter der Woche waren wir immer alleine dort. Die Eltern von Andreas kamen höchstens mal am Wochenende und das auch nicht so häufig.
Wir reparierten meistens irgendetwas auf dem Grundstück und fuhren dann mit unseren Rollern zum Baden an einen einsamen See.

Manchmal sahen wir tagelang keinen anderen Menschen.

Wir hatten heute morgen schon einen alten Holzschuppen eingerissen. Über Mittag würde es wieder über 30 Grad werden. Andreas ließ sein Werkzeug sinken und schlug vor, für Schluss zu machen. Ich hatte nichts dagegen. Ich sah zu, wie er rüber zur Wasserpumpe ging und sich dabei seiner wenigen Sachen entledigte.
Mittelgross und muskulös gab er ein prächtiges Bildern ab. Er streifte noch seine Sporthose ab und stellte sich nackt unter die Pumpe.
Lachend sprang ich hinzu, und hob und senkte den Schwengel. Wie ich ihn da unter dem eiskalten Wasserstrahl tanzen sah, wurde mir ganz anders.
Das abperlende Wasser auf seiner Haut, sein nasses Haar und sein halberigierter Penis brachten mich ziemlich aus der Fassung.

Doch Andreas schien nichts zu bemerken. Mit einem schelmischen Seitenblick, frozzelte er mich, ob ich plötzlich Prüde wäre. Warum ich meine Sachen noch nicht runtergezogen hätte…

Das ließ ich natürlich nicht auf mich sitzen. Schnell hatte ich meine paar Klamotten ausgezogen und sprang zu ihm unter den versiegenden Wasserstrahl. Nun musste er die Pumpe bedienen, während ich nackt den kalten Strahl genoss. Was er mir nun gleichfalls ansehen könnte. Mein Schwanz wuchs beträchtlich an, während meine Hoden sich langsam zurückzogen. Ich hatte mich gerade abgewendet, als ich plötzlich seine warme Hand an meiner Schulter spürte.
Langsam legte er seine beiden Hände um meine Hüfte und drückte sich an mich. Ich erschauerte als ich seinen harten Schwanz an meinem Po spürte.
Seine Hände wanderten zu meinem Teil und strichen sanft über die freigelegte Eichel. Ich konnte nur den Kopf zurück legen und mich gegen seinen Heißen Körper drücken. Meine Hände berührten all die sehnsüchtigen Stellen bei Ihm.
Nach einer endlosen Zeit des erkundens und ertastens drehte ich mich um und Küsste ihn das erste Mal auf den Mund. Seine Lippen öffneten sich und unser beider Zungen umfassten und umrunden sich in wilder Extase.
Wie im Rausch, alles um uns und uns selbst vergessend…
Als wir wieder zu uns kamen, mussten wir beide lachen.
Beide nackt, auf der Wiese neben der Pumpe liegend, eng umschlungen.
Jetzt mussten wir wieder beide unter den kalten Strahl treten, um uns zu reinigen.

Wir beschlossen zum See zu fahren.
Mein Roller sprang nicht an, da sprang ich bei Andreas hinten drauf. Ohne Helm, mit nacktem Oberkörper und nur mit Sporthose bekleidet, war es Geil, den Fahrtwind zu spüren. Die Nähe zu Andreas tat ihr übriges.

Die Badestelle war wie üblich leer und wir konnten nackt Baden.
Wir schwammen und tobten über den kleinen See. Dann legten wir uns nebeneinander in den Schatten. Beide lagen wir auf dem Rücken, unsere Schwänze wie die Zeiger einer Sonnenuhr steil aufgerichtet. Ich schaute aus dem Augenwinkel hinüber zu Andreas und meine Hand ging wieder auf Wanderschaft bei Ihm. Ich sah wie er es genoss.
Ich spürte wie hart und pulsierend sein Penis in meiner Hand würde.
Mit ein wenig Schwung setzte ich mich auf ihn und langsam führte ich seinen Schwanz in mich ein. Es war Schmerz und Lust und Schmerz und Lust immer wieder.

Bis in die Nacht hinein blieben wir am See. Wir haben es uns damals immer wieder gegenseitig besorgt, uns geliebt und geredet. Über unser Jähes Glück und vielleicht eine Zukunft.

von Henry

 

Weitere schwule Kurzgeschichten:

Übersicht der schwulen Kurzgeschichten ...

Liste mit allen schwulen Kurzgeschichten ...

Hier kannst du deine Gay Geschichte einsenden ...

Über marvin 1338 Artikel
Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen