Schamhaar-Entfernung

Schamhaar-Entfernung - © Ezio Gutzemberg - Fotolia

Der Trend zum Entfernen der Schamhaare mit Rasierern, Schere oder Wachs kann die Verbreitung von Warzen fördern. Darauf haben französische Hautärzte in einem veröffentlichten Beitrag für die Fachzeitschrift „Sexually Transmitted Infections“ hingewiesen. Die Ärzte beobachteten nach eigenen Angaben in den vergangenen zehn Jahren eine Zunahme von sogenannten Dellwarzen (Molluscum contagiosum).

Die Autoren berichten von 30 Patienten, die 14 Monate lang in einer Privatklinik der Mittelmeerstadt Nizza behandelt wurden. Die Patienten – sechs Frauen und 24 Männer – waren demnach durchschnittlich 29 Jahre alt und hatten alle ihre Schamhaare entfernt, die meisten von ihnen mit einem Rasierapparat. Alle von ihnen hatten Dellwarzen im Genitalbereich, am Bauch oder an den Beinen. Zehn der Patienten hatten zusätzlich andere Probleme, etwa Hautinfektionen, andere Arten von Warzen an den Genitalien oder eingewachsene Härchen.

Schamhaarentfernung verursacht Mikrotraumata

Nach Überzeugung der Mediziner verursacht das Entfernen der Schamhaare „Mikrotraumata“ an der Hautoberfläche, die eine Viren-Infektion sowie die Übertragung bestimmter, vergleichsweise „harmloser“ Geschlechtskrankheiten fördern. Das Risiko sei möglicherweise beim Rasieren besonders groß. Das Entfernen der Haare mit Laser fördere die Bildung von Warzen hingegen nicht.

Vor allem schwule Männer entfernten häufig Schamhaare, um einer Mode zu folgen. Die Molluscum contagiosum genannte Warzen sind perlenförmige Knötchen, die keine Schmerzen verursachen. Sie können sich durch Kratzen oder Sexualkontakte ausbreiten. Bei Patienten ohne besondere Gesundheitsprobleme verschwinden sie meistens nach ein paar Monaten.

Über marvin 1197 Artikel
Hi! Ich habe im Moment nicht viel zu sagen. :-)

5 Kommentare zu Schamhaar-Entfernung

  1. Ich rasiere jede Woche meinen Sack und meinen Damm komplett glatt. Die Haare am Schwanz werden wie die restliche Behaarung am Körper sehr kurz getrimmt. Nach der Rasur wird alles mit Creme eingerieben. Probleme mit Pickeln oder kleineren Verletzungen habe ich nicht mehr. Das passierte mir vor allem ganz zu Anfang, weil es ein wenig Geschicklichkeit erfordert, sich intim zu rasieren.
    In der letzten Zeit habe ich immer wieder Männer gesehen und getroffen, die sich NICHT mehr rasieren, vermehrt auch junge Männer.

  2. Seit vielen Jahren epiliere ich mir alle Schamhaare rund um den Schwanz und an den Eiern. Genauso auch am Po und in der Arschspalte. Dazu nehme ich einen elektrischen Lady Epilierer. Anfangs tut es etwas weh. Aber der Erfolg ist phantasisch. Alles glatt, ein herrliches Gefühl beim anfassen. Später genügen 1-2 Minuten bei der Morgentoilette um den unerwünschten Nachwuchs zu entfernen. Ich biete meinen Partnern einen glatten Schwanz und Arsch an und erwarte es auch von ihnen.

  3. Ich rasiere mich seit Jahren wöchentlich komplett vom Brusthaar bis zur Anusfalte. Im Schwanz-und Hodenbereich naß und in den
    übrigen Bereichen elektrisch.
    Nach der Rasur reibe ich den gesamten Körper mit Franzbranntwein
    ein. Am Hodensack brennt es dabei dann öfter, wenn ich kleine Schnittverletzungen habe.Nach dem anschließenden Eincremen fühle ich mich sehr erfrischt.
    Knötchen oder Pickelchen habe habe ich bisher nicht fest- gestellt.

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